Präsentation: Die Entstehung und Überlieferung des Neuen Testamentes

Für eine Jungscharstunde zu dem Theme „Die Entstehung und Überlieferung des NT“ habe ich eine PowerPoint erstellt, die ich hier mit euch Teilen möchte. Es ist eine kleine Einführung zu der Thematik und geht nicht besonders in die Tiefe, kann  aber gerne als Kurzvortrag für die eigene Jungschar verwendet werden.

Folgende Themen werden in der Präsentation betrachtet:

  • Abfassungszeit der Bücher im NT
  • Aus welchem Grund wurde das NT geschrieben?
  • Wie wurde damals geschrieben?
  • Einteilung in Verse und Kapitel
  • Die Kanonisierung des NT
  • Erhaltene Manuskripte des NT
  • Unsere Übersetzungen heute
  • Die Zuverlässigkeit der Überlieferung

Einen Einblick in die Präsentation findest du hier:

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Downloads:

Die Entstehung und Überlieferung des NT.pptx

Lektion zum Thema.pdf


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Die erste Missionsreise des Paulus als Powerpoint und Karte


 

Dem allmächtigen Gott zu Hilfe kommen

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Siehst du dich als Diener für das Werk Gottes? Engagierst du dich in deiner Kirche ehrenamtlich für bedürftige Menschen oder führst du die Jungscharstunden durch? Oder bist du sogar so weit, dass du in einem fernen Land deinen Dienst für Gott verrichtest? Dann möchte ich dich einladen, über deine Motive nachzudenken.: A.W.Tozer warnt in seinem Buch „Das Wesen Gottes“ davor zu denken, dass Gott ohne unsere Hilfe nie sein Ziel erreichen würde.

A.W.Tozer: Allzu viele Missionsaufrufe stützen sich auf diese vermeintliche Frustration des  allmächtigen Gottes. Ein geübter Redner kann leicht Mitleid bei seinen Hörern wecken, Mitleid nicht nur für die armen Heiden, sondern auch für den Gott, der sich schon lange nachdrücklich, aber vergeblich, um deren Errettung bemüht hat, weil ihm die Unterstützung fehlte. Ich fürchte, dass Tausende junger Menschen als Beweggrund für ihren Dienst im Reiche Gottes die peinliche Lage, in der Gott steckt, sehen, in die ihn seine Liebe gebracht hat und aus der er mit seinen beschränkten Fähigkeiten ohne ihre Hilfe nicht mehr herauskommt. Fügt man dem noch ein gewisses Maß an löblichem Idealismus sowie eine gute Portion Erbarmen für die weniger Privilegierten hinzu, so findet man den wahren Antrieb, der heute hinter einem Großteil christlicher Aktivitäten steht

Das Wesen Gottes, S.45-46

Wir dürfen nicht meinen, Gott würde ohne uns sein Werk nie vollenden können. Deswegen ist jeder Hochmut im Dienst für Gott nicht angebracht. Vielmehr sollen wir dankbar sein, dass der allmächtige, ewige Gott sich so weit herablässt und uns begnadigte Sünder in seinem Werk arbeiten lässt.

Lukas 17,10 So sollt auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen war, sprechen: Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren!

Diese demütige Haltung, gepaart mit einem festen Vertauen auf Gottes Hilfe und Eifer im Dienst werden uns nicht unfruchtbar erscheinen lassen und das Werk Gottes wird in unserem Umfeld große Wirkung haben. Und nun mal ehrlich: gibt es eine größere Freude als die, dass man sieht, wie Menschen in unserem Umfeld verändert werden und ein Leben mit Gott führen? Es sei den, unsere Motive sind nicht echt.

Matthäus 25,21 Da sagte sein Herr zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über vieles setzen; geh ein zur Freude deines Herrn!


Download Tozer: Das Wesen Gottes PDF

Meine Arbeit bei dem größten Arbeitgeber der Welt


 

Elias Schrenk: …denn gerettet werden ist kein Kinderspiel. Christliche Spruchkarte

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Elias Schrenk: „Unsere eigene Rettung muss Nr. 1 und der Dienst an anderen Nr. 2 bleiben. Wir müssen uns Zeit nehmen um selig zu werden, denn gerettet werden ist kein Kinderspiel”.

Wie wichtig ist dir die Errettung? Ist es für dich nur eine Nebensache, oder ist es dir eine ernste Sache nach der Heilsgewissheit und einem heiligen Leben zu streben? Wenn es dir nicht wirklich wichtig ist, dann mach dir klar, dass davon dein ewiges Leben abhängt. Lass dir nicht von Welt und Hölle etwas einreden und dass ja nicht etwas wichtiger sei als deine Beziehung zu Gott. Du musst persönlich das Verhältnis zwischen dir und Gott klären, reinigen und erhalten. Darum: Sei ganz sein, oder lass es ganz sein!


Werke von Elias Schrenk


Bild von Pixelio und Sermon Online

Wie sieht die praktische Hingabe des Leibes aus?

Stellung des Leibes

In dem ersten Artikel haben wir betrachtet, Was die Bibel meint, wenn sie von „Leib“ und „Fleisch“ spricht. Hier möchten wir uns damit auseinandersetzen, wie nun der Vers aus Römer 12, 1 richtig ausgelebt werden kann.

Römer 12,1 Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: das sei euer vernünftiger Gottesdienst!

Heiligung ist der Beginn und das Ziel der Hingabe

Wie schon im ersten Artikel erwähnt, muss die Hingabe zusammen mit der Heiligung betrachtet werden. Die Heiligung ist „ganz und gar Gottes Werk[1]“ indem er uns von der Welt absondert[2].  Dieses geschieht vor der Hingabe durch die Wiedergeburt. Diese Heiligung für Gott erfordert von dem Christen eine Tat: Seinen ganzen Leib als ein heiliges Opfer Gott darzubringen[3]. Die Folge dieser Hingabe ist ein heiliger Lebenswandel, der sich durch Reinheit und Makellosigkeit auszeichnet. Demzufolge ist die Hingabe eine Antwort auf das heiligende Wirken Gottes in uns und führt zu einem heiligen Lebenswandel. Nie ist die Hingabe als Selbstzweck zu sehen und getrennt von Gottes Ansprüchen auszuführen, was sonst zu Gesetzlichkeit und bloßer Kasteiung des Leibes führt[4].  Es ergibt sich nun folgender Ablauf:

Von Gott geheiligt[5] → Hingabe des Leibes[6] → Heiliger Lebenswandel[7]

Die Begründung für die Hingabe und Heiligung

Der menschliche Leib kann nur unter zwei Herrschaftsbereichen stehen: entweder gehört er Gott oder dem Satan. Die letztere Herrschaft hat sich keiner ausgesucht, sondern jeder wurde darin geboren. Unter die Herrschaft Gottes gelangt man aber durch die Bekehrung und durch die Wiedergeburt. Durch das Einziehen des Heiligen Geistes in das Fleisch, dem Todesleib, wird dieser erneuert[8] und unter die Herrschaft Gottes getan. Aus diesem neuen Leben ergeben sich aus dem NT folgende Gründe zur Hingabe:

  1. Der Leib gehört nicht mehr uns, sondern Gott[9].
  2. Der Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes[10].
  3. Weil Gott heilig ist, sollen auch wir heilig sein[11].
  4. Heiligung ist das Ziel Gottes mit uns[12].

Wie sieht die praktische Hingabe aus?

Im diesem Punkt möchten wir  anhand der vier Begründungen zur Hingabe betrachten, wie ein Leben in Hingabe aussieht.

Weiterlesen „Wie sieht die praktische Hingabe des Leibes aus?“

Was meint die Bibel, wenn sie von „Leib“ und „Fleisch“ spricht?

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Im Laufe der Kirchengeschichte hat der Körper des Menschen (in der Bibel als „Leib“ bezeichnet) unterschiedlichste Wertungen und Behandlungen erfahren. Es gab Zeiten und Kreise, in denen der Leib und die damit verbundenen Triebe aufs gröbste verherrlicht und ausgelebt wurden, während es Gruppen gab, die alles „Leibliche“ als fleischlich und sündig auslegte und den Leib aufs äußerste kasteite. In zwei Artikel möchte ich ausarbeiten,

  1. Was in der Bibel gemeint ist, wenn von „Leib“ oder „Fleisch“ gesprochen wird.
  2. Was es bedeutet, den Leib Gott hinzugeben.

Einleitung

Der Leib des Menschen ist zuallererst der sichtbare Körper und „Sitz des irdischen Lebens[1]. In der Komplexität der biblischen Ursprachen liegen dem schlichten Wort „Leib“ mehrere Begriffe zugrunde und ist deswegen nicht leicht von anderen Begriffen abgrenzbar.

Im hebräischen liegt zuvorderst בּשׂר (basar[2]) der Übersetzung des Begriffes „Leib“ zugrunde, was aber je nach Übersetzung mit „Fleisch“ wiedergegeben wird[3]. Aber auch גּויּה (gewja[4]),  בּטן (beten[5]) und מעה (me’e[6]) werden mit Leib übersetzt und beschreiben zumeist den sichtbaren Körper. In der Verwendung des Begriffes zeigt sich aber, dass oft keine Unterscheidung zwischen Leib und Seele gemacht wird[7]. Bei tieferem Betrachten der Verse kann man erkennen, dass „Fleisch“ mehr die beseelte Substanz oder Stoff beschreibt, „während „Leib“ den wunderbaren Organismus bezeichnet, den Seele bzw. Leib bewohnen.[8]

Im neuen Testament wird hauptsächlich in den paulinischen Briefen streng zwischen Leib und Fleisch unterschieden. Für Leib wird hauptsächlich σῶμα (soma[9]) wiedergegeben und beschreibt den natürlichen, sichtbaren und neutralen Leib. Für die Übersetzung „Fleisch“ hingegen beschreibt das griechische σάρξ (sarx[10]) den Sitz der Sündenmacht[11] und hat einen weit negativeren Begriff als das Alttestamentliche בּשׂר (basar).

Im zweiten Teil der Ausarbeitung soll erarbeitet werden, wie die Hingabe im Leben des Christen auszusehen hat. Nee sagt zu Hingabe, dass sie „nicht das Ziel eines geistlichen Lebens [ist] sondern lediglich der Anfang [… und] in die Heiligung[12]“ führt. Heiligung ist das Werk Gottes in uns, die Hingabe des Leibes und Lebens soll unsere Antwort darauf sein[13].

In dieser Ausarbeitung soll aufgezeigt werden, wie der gläubige Mensch sein Leib (σῶμα/ soma) aus richtigen Motiven in eine für Gott wohlgefällige Weis hingibt.

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