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Bibelversgroß

Das Wort Gottes, die Bibel, benutzt immer wieder bildhafte Ausdrücke um die Bedeutung der Heiligen Schrift zu verdeutlichen. Es wird immer wieder mit Milch, Wasser, Licht, Spiegel, einem Hammer, einem Samenkorn oder auch mit einem Schwert verglichen. Und gerade letzteres habe ich als Namen für meine Seite gewählt:

Et gladium spiritus – Das Schwert des Geistes

Diese drei lateinischen Worte, die schon seit Jahrhunderten durch alte Kirchengemäuer und über endlose Steppen der ganzen Welt gerufen wurden, haben ihren Ursprung in Epheser 6,17:

Und nehmt… das Schwert des Geistes , welches das Wort Gottes ist

Neben der Eigenschaft, dass die Bibel Lebensspendend ist (das Bild dazu ist Wasser, Samenkorn, Milch) hat sie auch eine große Kraft, die es nicht zu verleugnen gilt. Diese Kraft wird gerade durch die Versinnbildlichung des Hammers und des Schwertes verdeutlicht. Wozu das „gladium spiritus“ verwendet werden soll, wird einige Verse vor dem oben zitierten Satz auf folgende Weise beschrieben:

Epheser 6,11-12: Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels; denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen].

Zwei Regeln ergeben sich also durch die Allegorie „Schwert“

  1. Es ist ein geistlicher Kampf, der nicht auf materieller Ebene mit dreidimensionalen Schwertern gekämpft wird.
  2. Das Schwert des Geistes soll zuallererst zur Verteidigung genutzt werden. Dann aber auch zur Zerstörung von ungöttlichen Vernunftschlüssen:

2.Korinther 10,3-5: …so kämpfen wir doch nicht nach Art des Fleisches; denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen,  sodass wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden Gedanken gefangen nehmen zum Gehorsam gegen Christus,

et-gladium-bibelDieser Blog hat das Ziel, das gladium spiritus als groß und herrlich aufzuzeigen und besonders die Kraft, die in Gottes Wort vorhanden ist, jedem Leser deutlich zu machen. Die endlosen Steppen auf denen Menschen umherirren und nach dem Sinn des Lebens suchen soll nicht kraftlos anderen Ideologien oder Religionen überlassen werden. Wir Christen haben eine Kraft zu verkündigen, die fähig ist das Leben jedes Menschen komplett umzukrempeln und ihn zu einem neuen Menschen zu machen. Diese Kraft verkündigen wir. An diese Kraft glauben wir. Denn diese Kraft ist in unserem dreieinigen Gott zu finden.

Matthäus 6,13:  Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.

48 Kommentare zu „About

    1. Die endlosen Steppen, von denen du hier sprichst sind nicht materieller Natur, noch auf dieser Welt zu finden. Das kalte Stahl überlasse ich denen, die darin geübt sind auf der Erde Unheil anzurichten.
      Wovon hier die Rede ist, ist geistlicher Natur. Denn uns Christen ist eine Kraft in die Hand gegeben, die sich nicht durch Gewalt oder verbale Schläge äußert, sondern allein in der Auslebung und Rezitierung des Wortes Gottes. Das ist das Wahre Schwert des Geistes.

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      1. „Die endlosen Steppen, von denen du hier sprichst sind nicht materieller Natur, noch auf dieser Welt zu finden.“

        vs

        „… und über endlose Steppen der ganzen Welt gerufen wurden, …“

        ??? Du solltest dich entscheiden.

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      2. Wenn wir schon bei Wortklaubereien sind: Auf unserer Erde gibt es keine endlosen Steppen, diese sind eine Anspielung auf die öde geistliche Landschaft der Welt, auf der Menschen umherirren und nach der Wahrheit suchen.
        Nach deinem Kommentar oben gibt es wohl einige, die darauf mit kaltem Stahl herumlaufen und ihre „Wahrheit“ oder „Religion“ mit Gewalt über andere bringen wollen… aber auch an solche gilt das Friedensangebot Jesu Christi:

        Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich
        werde euch Ruhe geben. Mt. 11,28

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      3. Deine Wortwahl, dein Auftritt sind martialisch und Ausdruck religiösen Fanatismus. Meine Meinung.

        Was hast du wohl „der geistigen Ödnis“, die du so pauschal abwertend behauptest, zu bieten außer fundamentalistischen Allmachtsfantasien?

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      4. „Große Schwerter“ die durch „Mark und Bein dringen“ sind nicht unbedingt Ausdruck spiritueller befriedeter Ruhe. Meine Meinung.

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      5. Sind die „alten Kirchengemäuer“ auch eine Anspielung auf die
        „öde geistliche Landschaft der Welt auf der Menschen umherirren und nach der Wahrheit suchen.“?

        Da du sie mit den „endlosen Steppen“ durch „und“ verbindest.

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    2. Ich verstehe leider die Ursache deiner Kritik nicht, die allein darauf beruht, dass du die bildhafte Sprache der Bibel falsch deutest. Auf meinem Blog geht es doch nicht um ein Schwert, sondern um das Wort Gottes, die Bibel.
      Ja, es mag sein, dass diese Metaphorik bei dem einen oder anderen Assoziationen weckt, auf die ich keinen Einfluss habe. Aber Metaphern sind Bilder, keine dreidimensionale Körper. Außerdem wird das Wort Gottes auch mit Wasser, Honig, Hammer, Milch, Licht, Spiegel, Feuer oder einem Samenkorn verglichen. Alles hat seine Bedeutung und Hinweise, die ich nicht vorhatte im „About“ zu erklären. Aber für dich werde ich diesen Beitrag nocheinmal neu überarbeiten, damit auch jeder Kritiker den Sinn meiner Seite Versteht. Vielen Dank für die Anregung!

      Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verlorengehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft; 1.Kor. 1,18

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      1. Kommt drauf an welche Metaphorik man verwendet. Ich deute nicht die bildhafte Sprache der Bibel „falsch“.

        Ich denke ich deute deinen exklusiv ausgrenzenden Anspruch auf „Wahrheit“ richtig.

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      2. Gut, wenn deine Kritik auf dem „exklusiv ausgrenzenden Anspruch auf „Wahrheit““ beruht, dann muss ich sagen, das du es beinahe richtig gedeutet hast. Jawohl, ich verkündige hier den Anspruch der Bibel als Absolute Wahrheit. Nicht weil es meine Philosophie ist, sondern weil die Bibel es selbst von sich behauptet. Jesus, das lebendiggewordene Wort Gottes sagt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Joh. 14,6

        Dieser Absolutheitsanspruch kommt nicht von mir sondern von Jesus höchstpersönlich.
        Übrigens finde ich den Absoluten Anspruch, dass es keine Absolute Wahrheit geben kann unlogisch, weshalb es eine absolute Wahrheit geben muss.

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      3. Du verkündigst hier den Anspruch deiner Meinung über „die Bibel“ als Absolute Wahrheit.

        Mehrheitsmeinung unter Bibelgelehrten ist, dass Jesus die „Ich bin …“ Worte im Joh.Ev. nie gesagt hat. Das wurde ihm vom Autor in den Mund gelegt.

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      4. Ich finde es äußerst fahrlässig, mehr auf Bibelgelehrte zu hören die ab 1771 plötzlich meinten, dass die Bibel nicht mehr wahr ist, als auf Augenzeugen, die an dem Geschehen direkt beteiligt waren und die Worte Jesu auch gehört haben. Selbst wenn hier Aussage gegen Aussage stehen würde, ist doch offensichtlich eine von 100 n.Chr stammende Quelle um Welten sicherer, als eine Abhandlung eines Gelehrten nach 1771.

        Und zu dem Argument, dass die „Ich bin…“ Worte Jesus die Erfindung eines unbekannten Autors sind kann ich nur sagen: Warum sollen wir nicht dem glauben was in der Bibel steht, sondern lieber durch Zweifel und Bibelkritik voreingenommenen Gelehrten, die einfach nicht glauben wollen, dass auch damals die Menschen modern waren und kritisch dachten und die Wahrheit suchten und diese auch in den Evangelien niederschrieben.

        Lk. 1,1-31 Nachdem viele es unternommen haben, einen Bericht über die Tatsachen abzufassen, die unter uns völlig erwiesen sind, wie sie uns diejenigen überliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind, so schien es auch mir gut, der ich allem von Anfang an genau nachgegangen bin, es dir der Reihe nach zu beschreiben,

        Warum soll das Wort eines Gelehrten, der fast 2000 Jahre nach diesen Geschehen eine These aufstellt mehr wert sein, als ein Augenzeugenbericht?

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      5. Es geht um Wahrheit. Im Fall des Biblizisten kann scheinbar nicht wahr sein was nicht wahr sein darf.

        Das Johannesevangelium ist 60-70 Jahre nach den Ereignissen geschrieben. Augenzeugenschaft ist unwahrscheinlich. Auch im Hinblick auf die Widersprüche zu den synoptischen Evangelien.

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      6. „Es geht um Wahrheit“-

        Ja natürlich, dazu fordert uns das Wort Gottes doch auf, nur was sind deine Mittel die Wahrheit herauszufinden?

        „60-70 Jahre nach den Ereignissen geschrieben“-

        Soll es darum weniger wahr sein? Johannes lebte 60-70 Jahre nach diesen Ereignissen noch. Augenzeugenschaft zu diesem Zeitpunkt ist also sehr wahrscheinlich! Papias (125) und Irenäus (180) bezeugen das auch. Und wenn die Wahrheit nach dem Faktor Zeit gemessen exponentiell abnimmt, darf ich einem Wissenschaftler ab 1900 noch weniger vertrauen als dem Evangelisten Johannes.

        „die Widersprüche zu den synoptischen Evangelien“

        Dazu wurden schon Berge an Literatur verfasst, und du kannst dich ja selber über für und wieder dieser Behauptungen informieren. Aber würde es dir etwas bringen, wenn ich dir alles breit und lang erkläre und widerlege? Ich habe das Gefühl, dir geht es hier gar nicht darum die Wahrheit auszudiskutieren, sondern nur dein Wissen und deine Zweifel zu verbreiten.

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      7. Zirkelschlüsse sind nicht geeignet, Wahrheit zu belegen. Die „Bibel ist also wahr“, weil „die Bibel wahr ist“. Ok. Wendest du diese Art des Denkens in allen Bereichen deines Lebens an? Wozu gab dir Gott dir deinen Verstand?

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      8. 1. Die Bibel ist nicht von Menschlichen bestätigungen abhängig. Dazu empfehle ich dir Johannes 8,12-30 zu lesen, da wird gerade dein Zweifel angesprochen „Da sprachen die Pharisäer zu ihm: Du legst von dir selbst Zeugnis ab; dein Zeugnis ist nicht glaubwürdig…
        2. Ist die Mathematik von einem philosophischem oder linguistischen Beweis abhängig? Ist die Wissenschaft von der Bestätigung durch die Bibel abhängig? Warum sollte dann das Wort Gottes von einer mathematischen, philosophischen oder linguistischen Instanz nach ihrer glaubhaftigkeit überprüft werden?
        3. Du sagst Zirkelschluss, ich nenne es ein Axiom. Das Axiom des Selbstzeugnisses der Bibel. Ein gutes Buch dazu: Jacob Thiesen, Hermeneutik der Bibel. Immanuel-Verlag

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      1. D’accord. Der Verstand ist das Instrument das Gott den Menschen verliehen hat zwischen wahr und falsch zu unterscheiden.

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      2. D’accord. Der Verstand ist das Instrument das Gott den Menschen verliehen hat zwischen wahr und falsch zu unterscheiden.

        Warum schaltest du das nicht frei? …

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  1. „Ich habe das Gefühl, dir geht es hier gar nicht darum die Wahrheit auszudiskutieren, sondern nur dein Wissen und deine Zweifel zu verbreiten.“

    Warum müssen „Bibeltreue“ immer Negatives unterstellen? Warum werden sie immer gleich „pampig“?

    Es gibt nun mal gute Argumente gegen deine Glaubensvorstellungen. Wenn du diese verleugnen willst, ok, deine Sache. Aber verlange das bitte nicht von all deinen Mitmenschen. Das wirkt einfach wie totalitäre Ideologie, sorry.

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    1. Pampig? Sorry wenn es so rüberkommt, ich habe nicht vor dich zu verletzen noch dich zu beleidigen. Ich mach das als Christ nämlich nicht gerne… Und wenn ich hier einige Gegenargumente gegen deine guten Argumente gebe, warum soll ich einer totalitären Ideologie anhängen? Ich verteidige nur. Ich akzeptiere deine Meinung, und verlange von dir auch nicht deine religiöse Überzeugung zu verlassen. Verlangst du es aber von mir? Dreht sich da nicht der Spieß, wenn es um eine totalitäre Ideologie geht?

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      1. Jemandem a priori Aufrichtigkeit abzusprechen oder negative Einstellung zu unterstellen ist KEIN Argument.

        Siehe Vorwürfe wie
        „durch Zweifel und Bibelkritik voreingenommenen Gelehrten…“

        Das ist ein durchgängiges Muster in der „Argumentation“ fundamentalistischer Glaubensanhänger. Findet sich auch bei Zeugen Jehovas etc.

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  2. „Wir Christen haben eine Kraft zu verkündigen, die fähig ist das Leben jedes Menschen komplett umzukrempeln und ihn zu einem neuen Menschen zu machen.“

    Uuaah. Wie ich schon sagte: fröstel.

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      1. Es freut dich also wenn du deinen Mitmenschen mit deinen mi­s­an­th­ro­pischen Aussagen auf die Nerven gehst und Ihnen schlechte Gefühle vermittelst. Welch Ironie.

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      2. Nein, das freut mich überhaupt nicht, dass du so schlecht gelaunt bist. Ich habe lediglich gesagt, dass es mich freut, dass du dich mit meinem Beitrag beschäftigst. Die Reaktion ist ganz von dir abhängig.

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  3. Du sagst
    „… die Kraft, die in Gottes Wort vorhanden ist, JEDEM Leser deutlich zu machen.“

    D.h. du musst argumentativ gültig belegen, dass deine Auslegung „der Bibel als Gottes Wort“ korrekt ist.

    und du sagst
    „Du sagst Zirkelschluss, ich nenne es ein Axiom.“
    Dieses Axiom ist nicht für JEDEN Leser gültig. Daher ist deine „Argumentation“ ungültig, stellt einen Zirkelschluss dar.

    Du widersprichst dir selbst, und bist daher unglaubwürdig. Sorry.

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    1. Axiome und die Wahrheit wird nicht durch den Verstand definiert sondern durch diesen begriffen. Die subjektivität eines menschlichen Verstandes ist nicht eine ausreichende Autorität, um eine objektive Tatsache (Wahrheit/Axiom) als falsch darzustellen. Warum sollte also das Axiom nicht für jeden Leser gültig sein? Hier kommt der Glaube ins Spiel.
      Entweder man glaubt den Axiomen der Mathematik oder man glaubt ihnen nicht. Und so ist es mit der Bibel: Entweder man glaubt daran oder nicht. Aber an dem Wahrheitsgehalt kann nicht gerüttelt werden, weil die Kraft und die Wirkung der Bibel als Gottes Wort nicht verleugnet werden kann. Dazu ist die materielle Welt nicht fähig.

      Und noch etwas: Es geht mir hier nicht um meine Auslegung der Bibel als Gottes Wort, sondern die darstellung dessen, was die Bibel als Gottes Wort wirklich (dir und mir) sagen will.

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      1. Nun, darüber kann man noch lange diskutieren. Die Bibel behauptet von sich selbst, Gottes Wort zu sein (2.Tim. 3,16: Alle Schrift ist von Gott eingegeben…) aber du behauptest, es sei keine allgemeingültige Aussage. Es ist aber schwer als Nichtchrist darüber zu urteilen- genauso wie man als Nichtphysiker nicht versuchen kann (oder sollte) die Sätze der Thermodynamik „zu wiederlegen“.
        Versuch es doch mal selbst und lies in der Bibel und schau einfach mal, ob was Wahres dran ist.

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      2. Definition Axiom: Ein Axiom ist ein Satz, der nicht in der Theorie bewiesen werden soll, sondern beweislos vorausgesetzt wird. Semantisch betrachtet handelt es sich um einen Zirkelschluss.

        Du sagst Zirkelschluss ich sage Axiom, per Definition ist es trotzdem ein Axiom. Die Voraussetzung ist: „Joh 17,14: Dein Wort ist Wahrheit“
        Aber wie schon oben gesagt: probiere es aus und du wirst es sehen!

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      3. „… die Wirkung der Bibel als Gottes Wort nicht verleugnet werden kann. Dazu ist die materielle Welt nicht fähig.“

        Au backe. (Sorry). Wenn dem so wäre gäbe es nicht 40.000 unterschiedliche christliche Gruppierungen/Denominationen.

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      4. Die Kraft des Wortes Gottes zu verleugnen, aus dem Grund, weil es viele Denominationen gibt, ist dasselbe wie wenn man die wirtschaftliche Stärke Deutschlands verachten würde, weil wir hier in vielen Dörfern und Städten zusammenwohnen, und nicht in einer zentralen Stadt.
        Was uns in Deutschland vereinigt ist die gemeinsame Nationalität- Was uns Christen vereinigt ist die gemeinsame Grundlage: der Glaube an Jesus Christus. Diskrepanzen sind nur da zu finden, wo Menschen aufhören die Bibel als inspirierte Autorität Gottes anzunehmen.
        Was meine Meinung zu den Denominationen ist: Wir Menschen sind so unterschiedlich, dass jeder andere Schwächen, Interessen oder Neigungen hat. Menschen, die sich in einer Gemeinde zusammenfinden, haben meist eine ähnliche Prägung. Die eine Gemeinde betont mehr die Predigt, die andere mehr die Musik, die andere eher die Gemeinschaft- solange alles auf dem Grund des Wortes Gottes stattfindet, ist es eine Bereicherung für jedes Gemeindeglied.

        1.Kor. 12,17-20 Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? Wenn er ganz Ohr wäre, wo bliebe der Geruchssinn? Nun aber hat Gott die Glieder, jedes einzelne von ihnen, so im Leib eingefügt, wie er gewollt hat. Wenn aber alles ein Glied wäre, wo bliebe der Leib?
        Nun aber gibt es zwar viele Glieder, doch nur einen Leib.

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      5. Die allgemeingültige Prämisse von der du ausgehen kannst ist dass „die Bibel“ eine Sammlung antiker Schriften ist. Die Beweislast der Konklusion es handelt sich hierbei um DAS Wort Gottes in deinem Auslegungsinn (unverändert, unfehlbar, exklusiv sinngebend etc) liegt bei dir.

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      6. Nein, im Sinn der Bibel, sie sagt nämlich: 2.Tim. 3,16 „Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit“

        Man kann es Auslegen wie man will, aber man kommt nicht daran vorbei zu sagen, dass die Schrift (Altes und Neues Testament) von sich behauptet inspiriertes Wort Gottes zu sein.
        Warum mit „Schrift“ die ganze Bibel gemeint ist? 2.Petr. 3,16, 1.Tim 5,18

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  4. „Nein, im Sinn der Bibel, sie sagt nämlich: 2.Tim. 3,16 „Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit“

    Einige Fakten:
    2.Tim. 3,16 bezieht sich auf Schriften der hebräischen Bibel in der Septuaginta Version.

    Die Septuaginta entspricht nicht deiner „Bibel“.

    Das NT existierte zur Zeit der Abfassung von 2.Tim. 3,16 NICHT.

    Die Kanonisierung des Tanach erfolgte auch später.

    2. Tim. ist eine pseudepigrafische Schrift, d.h. eine Fälschung die Paulus zugeschrieben wurde.

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    1. 2.Tim. 3,16 bezieht sich nicht nur auf die Septuaginta. Denn Paulus zitiert in 1.Tim 5,18 schon das Lukasevangelium und betitelt es als „Schrift“ Also umfasste Paulus vorstellung von Schrift auch das Lukasevangelium. Und wenn man 2.Petr. 3,16 nimmt, dann sieht man, dass schon Petrus die Briefe des Paulus als dem alten Testament ebenbürtig achtete (bezeichnet sie als Schrift).
      Zu der „pseudoepigrafie“: du kannst doch nicht hier einfach eine Behauptung aufstellen ohne sie zu begründen, nur weil irgendwer solches behauptet hat.
      Zur Kanonisierung des Tanach: Abgeschlosssen war dieser schon mit Maleachi, weil kein darauffolgendes Werk den Anspruch erhob in diesen aufgenommen zu werden. Das war schon bei Jesus Sirach (Sir. 0,3-4 um 132 v.Chr.) Philo (20v.-50n.Chr). Und Josepus Flavius schreibt, dass der Tanach eine anerkannte Größe umfasst. Die Meinung von MacDonald, dass die kanonisierung erst im 2/3 jhd. erfolgte, kann man nicht einfach so als reinen Wein genießen. Andere Gelehrte sagen, dass der Kanon schon um 425 v.Chr. feststand! Aber hier ist kein theologisches Diskussionsforum, weshalb ich nicht näher darauf eingehen will.
      Was interessiert doch noch an der Bibel?

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      1. „Zu der „pseudoepigrafie“: du kannst doch nicht hier einfach eine Behauptung aufstellen ohne sie zu begründen, nur weil irgendwer solches behauptet hat.“

        „Pseudepigraphie im Neuen Testament
        Pseudepigraphische Literaturproduktion betrifft große Teile des Neuen Testaments. Pseudonyme bzw. anonyme Werke sind keine Ausnahmen, sondern DIE REGEL. Nur die orthonymen Paulusbriefe und eventuell die Johannesapokalypse gelten als echt; alle anderen Schriften bewegen sich zwischen anonymen und pseudonymen Verfasserfiktionen.“

        Quelle: Bibelwissenschaft.de Das wissenschaftliche Bibelportal der deutschen Bibelgesellschaft.

        Das ist nicht „irgendwer“.

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      2. Danke! So gefällt es mir besser. Ich finde es ehrlich traurig, das sogar anerkannte Theologen an der Echtheit der Bibel zweifeln und dich nochmal in deinen Zweifeln stärken. Das ist wahr, dass das Behauptet wird- nur, ist es deswegen richtig, selbst wenn die Bibel immer wieder den Schreiber betont? Glaubt man Bibelwissenschaft.de müssen wir die Kirchenväter etc., die in den ersten Jahrhunderten die Verfasser erforscht und bestätigt haben, beiseite stellen und Wissenschaftlern glauben, die 1700-1900 Jahre nach diesen Dingen gelebt haben. Wenn man will kann man das glauben, aber das hilft einem auch nicht weiter im Leben. Ich glaube das nicht.

        Lukasevangelium 1,3: …es dir der Reihe nach zu beschreiben
        Johannesevangelium 21,24: Das ist der Jünger, der von diesen Dingen Zeugnis ablegt und dies geschrieben hat.
        Apostelgeschichte 1,1: Den ersten Bericht (Lukasevangelium) habe ich verfasst
        1.Korintherbrief 16,21: Das ist mein, des Paulus handschriftlicher Gruß.
        2.Korintherbrief 13,10: Darum schreibe ich dies abwesend…
        Galaterbrief 6,11: Seht mit welch großen Buchstaben ich euch geschrieben habe mit eigener Hand
        Kolosserbrief 4,18: Der Gruß mit meiner, des Paulus, Hand.
        2.Thessalonicher 3,17: Der Gruß mit meiner, des Paulus, Hand; dies ist das Zeichen in jedem Brief, so schreibe ich euch…
        Philemon 1,19: Ich, Paulus, schreibe es eigenhändig…
        2. Petrus 3,1: Geliebte, dies ist nun schon der zweite Brief, den ich euch schreibe,
        1. Johannes 2,8 Und doch schreibe ich euch ein neues Gebot, was wahr ist in Ihm und in euch; denn die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint schon.

        Wie schon gesagt, man kann den neueren Wissenschaftlern mehr glauben schenken als den angeführten Stellen. Ob das aber dann Sinn macht…

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      3. „Wenn man will kann man das glauben, aber das hilft einem auch nicht weiter im Leben. Ich glaube das nicht.“

        Du bist unglaubwürdig. Ich sage dir warum: Die Leichtgläubigkeit, die du im Hinblick auf dein Bibelverständnis demonstrierst, wirst du in keinem anderen Bereich deines Lebens anwenden.

        Wenn ein falscher Anspruch (z.B. gefälschte Doktorarbeiten etc.) durch wissenschaftliche Untersuchung widerlegt wird, so wirst du das natürlich einsehen und nicht weiter dem Fälscher vertrauen.

        Du demonstrierst doppelte Standards wenn es um Wahrheit geht. Warum zwingt dich dein Glaube a priori, an Falschheiten festhalten zu müssen? Warum kann nicht wahr sein, was nicht wahr sein darf?

        Finde ich traurig, für dich persönlich. Es steht dir aber keinesfalls zu diese Art von Doppelmoral anderen abzuverlangen zu wollen. Meine Meinung.

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  5. Eine sehr schöne Darlegung. Es ist sehr wichtig, die kämpferische Seite des CHristentums zu betonen. Wiir kämpfen ja nicht gegen Fleisch und Blut, sondern zerstören Vernünfteleien und trachten danach jeden Gedanken unter den Gehorsam gefangen zu nehmen (2.Kor 10,5). Allein das Verfassenvon Artikeln führt schon zu eine Klärung in den eigenen Gedanken – selbst denken ist immer noch das Beste. Und durch solche Beiträge werden andere zum Denken angeregt.

    Mich fröstelt es nicht, mir wird es ganz warm ums Herz vor Deiner Freude am Wort.

    Gottes Segen! Br. Alexander

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