Die Würfelparabel und das Wort Gottes

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Psalm 25,14: Das Geheimnis des HERRN ist für die, welche ihn fürchten, und seinen Bund lässt er sie erkennen.

Leicht wiegt dieser durchsichtige Würfel nicht in meiner Hand, schwer ist er und hat eine interessante Gravur. Mittels Laser wurden, wie auch immer, kleine Punkte in den Würfel gebrannt und ergeben ein schönes Bild- hier vom Big Ben, dort von der Freiheitsstatue, woanders von jeder anderen beliebigen Figur.

Drehe ich den Würfel auf die Seite, ist das schöne Bild erloschen, ich sehe lediglich viele Punkte, die scheinbar sinnlos im Würfel verteilt sind. Doch mir fällt auf: wenn ich ihn leicht neige und drehe, sortieren sich diese vielen Punkte neu und ich erkenne Muster, Linien, sogar Formen! Faszinierend, wie sich je nach Blickwinkel, diese Punkte zu einem reichen Meer an unterschiedlichen Figuren und Mustern zusammenschließen.

Doch der Würfel hat noch mehr Geheimnisse. Blicke ich auf ihn von oben, zeigt sich mir zuerst auch dasselbe Bild: Punkte scheinbar wahllos im Würfel verstreut. Doch auch hier muss ich staunen: je nachdem wie ich den Würfel drehe und wende, erkenne ich wieder Formen und Figuren, ja noch viel mehr, ich erkenne sogar wirkliche Bilder darin! Die Punkte, die scheinbar sinnlos im Raum verstreut liegen, haben auch von oben gesehen bei bestimmten Blickwinkeln eine ganz neue Bedeutung: Bilder, ja ganze Gemälde ergeben sie!

Drehe ich den Würfel auf die Rückseite zeigt sich mir, wie erwartet, dasselbe Bild wie von Vorderseite, nur- es ist Spiegelverkehrt. Doch plötzlich erkenne ich neue Dinge, eine Fassade, die von vorne ganz unbedeutend und langweilig aussah, zeigt im gespiegelten Bild ein ganz neues Gesicht.

Dieser Würfel ist ein schönes Bild um die Wahrheiten der Bibel zu verdeutlichen. Auch die Bibel ist ein schwerer Würfel, der, wenn man ihn denn öffne und lese, ein deutliches Bild von uns Menschen und von Gott zeigt. Es zeigt, dass wir alle sündige Menschen sind, die Gott brauchen und ihn in Jesus Christus finden. Aber das ist noch nicht alles; drehen wir die Bibel weiter, finden wir scheinbar wahllos in der Bibel verstreute Verse, die auf den ersten Blick keinen Sinn ergeben. Suchen wir weiter und sammeln wir Verse zu einem Thema, schaffen wir es, dies Verse in einer Linie aufzureihen und plötzlich ergeben diese vielen Verse einen Sinn! Suchen wir noch weiter, bilden diese Linien Formen und Figuren und nehmen Gestalt an.

Desweiteren zeigt die Bibel auch die Sicht Gottes auf uns: wenn wir in die Sicht von oben eintauchen, erscheint uns vieles rätselhaft und unverständlich, aber wenn wir wissen, wo wir stehen sollen und welche Verse der Bibel zusammengestellt werden müssen, ergibt sich aus dieser Sicht ein ganz neues Bild- eines, das uns beim ersten Blick nicht aufgefallen wäre. Und wenn wir dann erkannt haben, wie Gott auf eine bestimmte Thematik schaut, erfüllt es uns mit Freude, weil wir in die Geheimnisse Gottes eingetaucht sind.

Und dann gibt es noch die Rückseite- das ist das ganze Alte Testament. Es ist ein Spiegelbild von dem, was wir im neuen Testament lesen. Viele Wahrheiten verstehen wir im Neuen Testament nicht, wenn wir es als isoliertes Werk betrachten. Sobald wir uns aber der Rückseite, dem Alten Testament zuwenden, bekommt das Neue Testament eine viel breitere Bedeutung.

Das ist das herrliche an dem Wort Gottes- auf den ersten Blick ergibt es ein schönes Bild, das schon viel aussagt, aber es beinhaltet noch mehr: zu jeder Frage meines Lebens kann ich in der Bibel eine Antwort finden, nur muss ich wissen, von welchem Blickwinkel ich schauen soll und wie ich die Verse miteinander Verbinde: schon habe ich ein neues Bild in der Bibel gefunden.

Matthäus 13,52: Da sagte er zu ihnen: Darum gleicht jeder Schriftgelehrte, der für das Reich der Himmel unterrichtet ist, einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.

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Die beste Mutter

Math. 20,20: Da trat die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen zu ihm und warf sich vor ihm nieder, um etwas von ihm zu erbitten

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
früh zur Musikschule bringen,
und das sind gute Mütter.

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
jeden Tag zur Schule bringen,
und  das sind auch gute Mütter.

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
in gute weiterführende Schulen bringen,
auch das sind gute Mütter.

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
sogar auf Privatschulen bringen,
auch das sind gute Mütter.

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
zu einem guten Abschluss bringen,
auch das sind gute Mütter.

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
zu einer guten Ausbildung verhelfen,
auch das sind gute Mütter.

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
zu einem guten Studium bringen,
auch das sind gute Mütter:

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
zu einer guten Arbeitsstelle bringen,
auch das sind gute Mütter

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
dazu gebracht haben, gute Vorgesetzte zu sein,
auch das sind gute Mütter

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
zu einem erfolgreichen Leben bringen,
auch das sind gute Mütter

Dann gibt es auch die Mütter,
die ihre Kinder zu Jesus bringen,
und das sind die besten Mütter.

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Veronese: Le Christ rencontrant la femme et les fils de Zebedee                        Wiki CC

 

 

Christliches Ostergedicht: Wer hat ihn umgebracht?

Durch die Zeiten und Dekaden
Hat eine Frage viele Köpfe aufgeladen
Christen Juden Priester Pfarrer haben nachgedacht
Und fragten alle: „Wer hat Jesus umgebracht?“

Wie die einen schimpfend Zetern
Namen, Völker, Gruppen hassen
Widerstehen die andern diesem Wettern
Und hätten ihn am liebsten Tot gelassen.

Ob es Juden oder doch die Römer waren-
Ist die falsche Frag‘ und treffet nicht den Kern:
Müssen wir nach den Soldaten fragen,
Suchen wir die Mörder unseres Herrn.

Aus den Legionen röm’scher Heere
Stammten die Soldaten, die Vollstrecker
Diese Männer unbekannt und grausam,
Warns, die den Hammer schwingend
Schlag auf Schlag die Nägel schlugen
Schrecklich Mark und Bein durchdringend.

Stellt man dann die Frage nach der Herkunft und der Nation
Wird diese Frage antwortlos im Raume schweben
Kann man doch heute nicht die Antwort geben
Von welchem Volke stammte welcher Mann

Doch einen Nam´, mein ich zu wissen,
Des Soldats, der dienstbeflissen
Den Hammer und die Nägel trug
Und diese dann mit Kraft in Jesu Hände schlug.

Er kam aus Orten von Germaniens Süden
Wohnte in  dem Dorf, dass ich auch meine Heimat nenn.
Es war der Mensch, den ich am besten kenn
Doch war er nicht von meinen Brüdern.

Dieser Mann: er trug nicht irgendeinen Namen
Unbekannt und mit der Zeit vergessen
Nein, der Soldat, der die Nägel in die Hände Jesu schlug
War der Mann, der meinen Namen trug.

Ich selber war der Sünde Legionär
Dessen Fehler Schlag auf Schlag herniedersausten.
Denn der Mann, der unsern Heiland umgebracht
War ich selbst, in mir hat es die Sünd vollbracht.

Wenn dann noch einer mich will fragen
Welches Volk denn Jesus umgebracht
Muss ich mit tiefer Reue sagen:
„Ich, Ich und meine Sünde haben es gemacht“

Und nur allein durch seine Gnade
Wurde ich durch diesen Tod so wunderbar
Herausgerissen aus dem Heer der Sünder:
Ich bin nicht mehr der Sünde Legionär!

Ein Kind des Königs darf ich heißen
Der, um mich aus dem ew´gen Tod zu reißen
Für mich sein bestes hat gegeben:
Der König, für mich, sein eignes Leben.

Getrost im Sturme

Meine brüchige Burg umstürmen tobend die Winde
Blitze schlagen krachend in die uralte Linde
Doch trotz allem geborgen und sicher ich sitze
Wie in Mutters Schoß das zutrauliche Kinde

Auch wenn Wolken und Wetter im Heere sich winden
Alle Feinde gemeinsam mit List sich verbinden
Bleib doch die Ruhe in meiner schwachen Person
Denn ich kenne Gottes heiligen Sohn!

Der Gott, der seinen einzigen Sohn nicht verschonte-
Ihn auf die Erde sandte, der zuoberst nur thronte,
Kam und bei uns erbärmlichen Sündern hier wohnte
Die es mit Verrat und Ermordung ihm lohnten.

Er, der das alles durchgemacht um für uns zu siegen
Zu seinen Füßen kommt alles Fürchten zu liegen:
Alles was sündig, traurig, voll tödlichem Gift
Neutralisiert sein Blut und göttliches Licht.

Drum zu ihm, sucht ihn in riesigen Scharen
Lasst uns sein Wort für immer als göttlich bewahren-
Denn so kann er segnen und führt uns nicht ins Gericht
Denn der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.

Ganz auf Gottes Gnade

Setz die Hoffnung ganz auf Gottes Gnade,
Hoff darauf, dass er vergibt!
Um alles andre Hoffen wärs zu schade-
Es ist Gott allein, der gnädig ist und liebt.

Ach, wenn ich so auf mich schaue,
den Sünder, der sonst nichts als schlecht:
Alles, was ich versuch gelingt nicht recht,
Vergeblich, wenn auf meine Kraft ich baue

Vorgenommen und nicht durchgeführt,
Geliebt und doch noch lau geworden,
Demut zeigen und doch Stolz gespürt;
Meine Schwächen sammeln sich in Horden

Jetzt begreif ich endlich, was ich bin:
Ein schwaches Kind, mangelnd an Verstand und Sinn
Der Rettung braucht aus dieser Lage
Gott du hörst doch, was ich dir sage?

Gott, grad deswegen fleh´ ich dich an,
Nimm dich meine Schwachheiten an,
Selber kann ich nichts vollbringen-
Kannst du zu mir durchdringen?

So will ich fest auf deine Gnade hoffen,
Staunend, weil dein Herz mir Sünder doch noch offen!
Ich blicke Jesus, alleine zu dir hin:
Du bist mein Leben und ewiger Gewinn.

Er kam in das Seine

Stell dir vor du kehrst von deiner Reise
Stille eines Abends auf dein Hof zurück
Und klopfst an deine Tür bedächtig, leise
An deinem Haus, die Wiege deines Glücks.

Und schon wird dir die Tür geöffnet:
Deine Kinder, deine Frau erblicken dich-
Doch verständnislos verziehen sich
Die Gesichter- Als erkennen sie dich nicht.

Mit teilnahmslosen leeren Worten
Wirst du winkend weggeschickt.
In den alten Stall- zu diesen Orten
Die selten nur ein Licht erblickt.

Du kamst als Herr des Hauses in das Deine
Kennest hier doch Stock und Stein
Und gelassen wurdest du alleine,
Bist unwillkommen an dem Ort der dein.

Grauenhaft ist uns die Fantasie,
Sein eignes Haus nicht als sein Heim zu nennen
Um dann geprügelt wie ein Hund davonzurennen
Was früher deins gewesen- bekommen wirst es nie.

Absurd ist der Gedanke, und doch geschah es so:
Jesus, dem die ganze Welt gehöret
Ist als Gott ins Eigentum gekommen
Und wurde doch nicht angenommen.

Jesus Christus-Herrscher aller Ewigkeiten
Bekam nicht mehr als eine Krippe,
Sie musste ihm als Bettchen reichen
Mit wem kann man diesen Gott vergleichen?

Doch wer meint, dass dadurch seine Herrschaft
Klein und anspruchslos im Heu versank,
Der verkennt den Christus, der voll Macht
Nie in seiner Kraft und Herrschaft wankt.

Ob als kleines Kindlein in der Krippe,
Ob sterbend als der Weltversöhner,
Ob wohnend groß in unsern Herzen:
Jesus Christus ist und bleibt derselbe
Meister, König, Freund und Hirt
Wie er schon vor langen Zeiten
Gewesen ist, bleibt er für alle Ewigkeiten.

Gedicht: Der Ruf der Ferne

Vor ihren Hütten, weit in der Ferne
Sitzen die Brüder und zählen die Sterne
Sie suchen drin etwas, was längst schon vergessen

Erzählend von Zeiten, als Gott sich noch zeigte
Von Vätern und Brüder, die damals ihn kannten
Doch heute sie trauen, und träumen vom Alten

Und ich sitz am Tische, vor meinen Büchern
Worin ist Verborgen, die Weisheit der vielen
Und leider vor denen, die von Jesus nichts hörten

In der Ferne die Brüder: sie suchten und forschten
Und vieles versuchten, und doch nicht den fanden
Von dem sie nichts hörten, weil wir nur geschwiegen.

Was steh ich denn müßig, und lebe vom Wasser
Das täglich mich speiset, und denen, die dursten
Nicht zeige die Quelle, die alles mir gab?

Drum auf an die Arbeit, die Diener sie fehlen
Die sicheren Schrittes, mit liebenden Händen
Die Ähren einholen, die der Meister erwählet.

Gedicht: Die übereilten Worte

Siehst du einen Mann, der übereilte Worte spricht, so kannst du für einen Toren mehr Hoffnung haben als für ihn.

Sprüche 29,20

Sei nicht ein Mann der übereilten Worte,
Denke nach, bevor du etwas sagst.
Und bevor du etwas tust, geh hin zum stillen Orte,
An dem du deinen Gott um Weisungen anrufst.

Salomo, er wusste schon vor Zeiten,
Dass ein Mann, der übereilte Worte spricht
Ein hoffnungsloser Fall nur ist-
Ganz sicherlich kommt er vor das Gericht

Wie ein Schwert ist jedes Menschen Zunge-
Doch nicht dafür, um im gewagten Sprunge
Heillos in dem Herz des Freunds zu wüten.

Nein, vielmehr soll er auf jedem Worte brüten
Denken, prüfen, ob es angebracht und gut.
So ist der Mensch, der Gottes Willen tut!

Wer hat ihn Umgebracht?

Durch die Zeiten und Dekaden
Hat eine Frage viele Köpfe aufgeladen
Christen Juden Priester Pfarrer haben nachgedacht
Und fragten alle: „Wer hat Jesus umgebracht?“

Wie die einen schimpfend Zetern
Namen, Völker, Gruppen hassen
Widerstehen die andern diesem Wettern
Und hätten ihn am liebsten Tot gelassen.

Ob es Juden oder doch die Römer waren-
Ist die falsche Frag‘ und treffet nicht den Kern:
Müssen wir nach den Soldaten fragen,
Suchen wir die Mörder unseres Herrn.

Aus den Legionen röm’scher Heere
Stammten die Soldaten, die Vollstrecker
Diese Männer unbekannt und grausam,
Warns, die den Hammer schwingend
Schlag auf Schlag die Nägel schlugen
Schrecklich Mark und Bein durchdringend.

Stellt man dann die Frage nach der Herkunft und der Nation
Wird diese Frage antwortlos im Raume schweben
Kann man doch heute nicht die Antwort geben
Von welchem Volke stammte welcher Mann

Doch einen Nam´, mein ich zu wissen,
Des Soldats, der dienstbeflissen
Den Hammer und die Nägel trug
Und diese dann mit Kraft in Jesu Hände schlug.

Er kam aus Orten von Germaniens Süden
Wohnte in  dem Dorf, dass ich auch meine Heimat nenn.
Es war der Mensch, den ich am besten kenn
Doch war er nicht von meinen Brüdern.

Dieser Mann: er trug nicht irgendeinen Namen
Unbekannt und mit der Zeit vergessen
Nein, der Soldat, der die Nägel in die Hände Jesu schlug
War der Mann, der meinen Namen trug.

Ich selber war der Sünde Legionär
Dessen Fehler Schlag auf Schlag herniedersausten.
Denn der Mann, der unsern Heiland umgebracht
War ich selbst, in mir hat es die Sünd vollbracht.

Wenn dann noch einer mich will fragen
Welches Volk denn Jesus umgebracht
Muss ich mit tiefer Reue sagen:
„Ich, Ich und meine Sünde haben es gemacht“

Und nur allein durch seine Gnade
Wurde ich durch diesen Tod so wunderbar
Herausgerissen aus dem Heer der Sünder:
Ich bin nicht mehr der Sünde Legionär!

Ein Kind des Königs darf ich heißen
Der, um mich aus dem ew´gen Tod zu reißen
Für mich sein bestes hat gegeben:
Der König, für mich, sein eignes Leben.

Benaja Attlai

Worauf sonst – wenn nicht auf dich

Auf wen soll ich vertrauen
Wenn nicht auf dich , mein Herr?
Worauf denn sonst mein Leben bauen?
Mit dir ist es doch gar nicht schwer

Worauf  kann ich, der Sünder hoffen
Wenn nicht auf dich und auf dein Blut
Schwer haben meine Sünden dich getroffen
Doch für mein Leben gabst du dich auf: voll Mut

Unbegreiflich wunderbar
Ist dein Werk auf Golgatha
Nur weil ich arm, in Sünd‘ geboren
Kamst du herab von deinen Himmelstoren
Warst bereit für mich am Kreuz zu sterben

Mich zu retten vom verderben
Ich als schmutz’ger Sünder wars dir wert
Ich lobe dich, der mich bekehrt!