Weihnachtsanspiel: Lobt Gott ihr Christen alle gleich

2017-12-20 Lobt Gott ihr ChristenDownlaod Anspiel.pdf

Ein Anspiel zu der Entstehung des Liedes „Lobt Gott ihr Christen alle gleich„.

Der Dichter Nikolaus Hermann zog  1518 in das Böhmische Joachimstal das aufgrund seiner reichen Silbervorkommen einen starken Aufschwung erlebte. Dort arbeitete er als Kantor und Lehrer und schrieb viele Lieder und Gedichte. Einen herben Rückschlag musste er hinnehmen, als sein Sohn Christoph das Elternhaus nach einem Streit verließ. Daraufhin füllte Niedergeschlagenheit sein Leben aus und das Liederdichten gelang ihm nicht mehr. Doch am Heiligabend acht Jahre nach dem Auszug Christophs finden ein Bergwerkarbeiter und Nikolaus Hermann Christoph in einem alten Silberstollen. Aus der Freude über den Zurückgekehrten Sohn entsteht folgendes Lied:

Lobt Gott, ihr Christen alle gleich,
in seinem höchsten Thron,
der heut schließt auf sein Himmelreich
und schenkt uns seinen Sohn,
und schenkt uns seinen Sohn.

Er kommt aus seines Vaters Schoß
und wird ein Kindlein klein,
er liegt dort elend, nackt und bloß
in einem Krippelein,
in einem Krippelein.

Er entäußert sich all seiner G’walt,
wird niedrig und gering
und nimmt an eines Knechts Gestalt,
der Schöpfer aller Ding,
der Schöpfer aller Ding.

Er wechselt mit uns wunderlich:
Fleisch und Blut nimmt er an
und gibt uns in seins Vaters Reich
die klare Gottheit dran,
die klare Gottheit dran.

Er wird ein Knecht und ich ein Herr;
das mag ein Wechsel sein!
Wie könnt es doch sein freundlicher,
das herze Jesulein,
das herze Jesulein!

Heut schließt er wieder auf die Tür
zum schönen Paradeis;
der Cherub steht nicht mehr dafür.
Gott sei Lob, Ehr und Preis,
Gott sei Lob, Ehr und Preis!

Sprecher Wir schreiben das Jahr 1520 und es ist schon drei Jahre her, dass mit dem Thesenanschlag Luthers an der Schlosskirche Wittenberg die Reformation in Deutschland begann. In diesen drei Jahren breitete sich die wiederentdeckte Lehre wie ein Lauffeuer über ganz Deutschland aus. Das brachte aber viele Probleme mit sich- oft erlaubten die Landesfürsten in ihrem Gebiet nur einen Glauben. So mussten viele Familien wegen ihrem evangelischen oder wiedertäuferischen Glauben ihr Zuhause verlassen und eine neue Heimat suchen.

Für Grafen, die Arbeitskräfte auf ihre Ländereien, Handwerker für ihre Städte und Bergleute für ihre Bergwerke suchten, kamen diese Menschen gerade recht. So ließ auch der Graf Stephan von Schlick in diesem Jahr 1520 Herolde durch Süddeutschland reiten um Arbeiter für sein neues Silberbergwerk zu werben.

Herold Ihr Leute von nah und fern hört, was euch der Graf Stephan von Schlick verkünden lässt: In Joachimstal in Böhmen wurden reiche Silbervorkommen entdeckt. Dazu werden Bergleute und allerlei geschickte Handwerker gesucht, die bereit sind, sich in Joachimstal niederzulassen, um für den Herren Grafen allerlei Metalle zu schürfen.

Gezeichnet Graf Stephan von Schlick, Anno Domini 1520.

Bürger 1 Habt ihr gehört, dort gibt es Arbeit
Bürger 2 Ob der Graf auch gut bezahlt?
Herold Darüber braucht ihr euch keinen Kopf zu zerbrechen. Mein Herr Graf zahlt mehr als recht ist.

 


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Weiteres Weihnachtsanspiel auf Gladium Spiritus

Weihnachten 1944


Quellenangaben

Das hier vorliegende Anspiel ist eine Überarbeitung des Anspiels von Alles um die Kinderkirche.de, die in der Rubrik Erzählungen Anspiel zur Entstehung von EG 27: Lobt Gott ihr Christen Der heut schließt wieder auf die Tür (13-17 Mitspieler)“  aufführt.

Ursprüngliche liegt beiden Anspielen eine Erzählung von Sr. Gabriele Goseberg zugrunde, die in der Zeitschrift Zuversicht und Stärke im Dezember 2006 erschien und hier zum Teil einlesbar ist


 

Anspiel: Weihnachten 1944

image_2017-11-19_20-22-40Weihnachten 1944.pdf

Sprecher: Wir schreiben das Jahr 1944. Der zweite Weltkrieg ist voll im Gange und das Blut tausender Soldaten schreit von den Schlachtfeldern Europas gen Himmel. Tausende junge Männer und kräftige Familienväter traf das Los, nie wieder in die Heimat zurückzukehren. In Deutschland blieben fast nur Frauen, Kinder und alte Väter zurück. Auch der 13 Jährige Reinhold Kerstan lebte mit seiner Familie in dem schon zerbombten Berlin. Immer näher kamen die alliierten Streitkräfte und bedrohten Berlin. Oft hörte man nachts Sirenen und sich nahende Bomber. Die darauffolgenden Bombenexplosionen brachten den Schrecken der sich nahenden Front mitten in die Stadt herein.

Im Spätsommer 1944 erreichte folgende Nachricht das Lettow-Vorbeck-Gymnasium in Berlin

H.Grothe: Liebe Schüler, heute hat mich eine Nachricht von unserer fürsorglichen Partei erreicht. Wir sollten, weil die feindlichen Streitkräfte Berlin so sehr unter Beschuss nehmen, evakuiert werden. Alle Schüler des Gymnasiums werden nach Tschechien gebracht. Dort wird man sich weiter um euer Wohl sorgen.
Sprecher: Tschechien? Das hörte sich aber spannend an! Alle Jungs waren zuerst Feuer und Flamme, als sie aber begriffen, dass es für sie ein langer Aufenthalt in einem fernen Gebiet sein wird, wurden es ihnen mulmig zumute. Aber Befehl war Befehl, und dem durfte man nicht ungehorsam sein. Erst recht nicht, wenn man zu der Hitler-Jugend gehören will. Also blieb Reinhold nichts anders übrig, als seine Sachen zu packen und mit nach Tschechien zu fahren. Als der Tag des Abschieds gekommen war, stand Reinhold mit seinem Vater an der Tür und verabschiedete sich von seiner Mutter
Mutter: Gott segne dich mein Junge!
Sprecher: Hatte die Mutter gesagt und ihre Hand auf seinen Kopf gelegt. Tränen standen ihr in den Augen. Sie nahm in fest in den Arm, als ob sie ihn nicht gehen lassen wollte.
Reinhold: Ich werde oft schreiben, Mutter
Sprechen: Ihm war nach weinen zumute, aber er unterdrückte es. Deutsche Jungen weinen nicht, hatte er immer wieder gehört.
Mutter: Und les auch jeden Tag in deiner Bibel, hörst du!
Reinhold: Ja, Mutter, ich verspreche es
Sprecher: Ohne einen einzigen Blick zurückzuwerfen machte sich Reinhold mit seinem Vater auf den Weg. Stolz saß er neben seinem Vater im Zug, der bis zu Kriegsbeginn Pfarrer in Berlin war und gar nicht glücklich über die Entwicklung war, die das Deutsche Reich genommen hat. Aber wenigstens konnte er seinen Sohn bis nach Tschechien begleiten, bevor er selber wieder an die Front musste.

In Tschechien angekommen wurden Reinhold in die große Villa Fragner gebracht. Fast hundert Jungen wohnten schon dort und nach der Hopfenernte kamen noch einmal 60 Jungen dazu. So waren fast 160 Jungs der Hitlerjugend in einem Haus untergebracht, um von der Propaganda der NSDAP indoktriniert zu werden. Alle Bereiche des Lebens waren betroffen, sogar das Weihnachtsfest. An Heiligabend versammelte der Schulleiter die Jungs.

H.Grothe: Jungs, heute ist Heiligabend. Und wir werden dafür sorgen, dass die Weihnachtsfeiertage sinnvolle Tage werden! Kurt, komm mal her!
Kurt Jawohl, Herr Grothe
H.Grothe: Kurt, du als Fähnleinführer dieser Jungen suchst dir noch drei andere Jungs aus und gehst in den Wald um einen Baum zu besorgen
Kurt Jawohl Herr Grothe, wird ausgeführt. Aber was machen wir, wenn wir von den Partisanen angegriffen werden. Wir befinden uns hier auf feindlichem Gebiet
H.Grothe: Ihr macht das was ich euch befohlen habe- geht!
Sprecher: Ein paar Stunden später kamen sie mit einem riesigen Tannenbaum zurück- unbeschadet.

Herr Grothe kam irgendwie in Weihnachtsstimmung als die Gruppe der Jungen sich bemühten den großen Baum in der Eingangshalle der Villa aufzurichten. Aber als der Baum dann stand, war er wieder der alte.

H.Grothe: Los, Jungen, ab in die Klassen. Dort wird Schmuck gebastelt, der den Führer und das Vaterland ehrt. Wir wollen den Baum mit hunderten kleinen Hakenkreuzfahnen schmücken und nicht mit diesem Unsinn von Sternen, Engel und Flitter.
Sprecher: Enttäuscht machten sich die Jungen auf den Weg
Reinhold: Hakenkreuzfahnen auf dem Weihnachtsbaum? Wo gibt es denn sowas?
Richard: Im dritten Reicht gibt es sowas! Das habe ich auch noch nie gesehen. Traurig, und Weihnachten war doch immer so schön. Mit den Lichtern und dem bunten Schmuck…

So, jetzt sind wir im Klassenzimmer angekommen.

Reinhold: Siehst du, der Herr Grothe steht schon da. Der will uns bestimmt wieder einen Vortrag über Führer, Volk und Vaterland halten.
Richard: Ja, der fängt schon an. So als ob es an Weihnachten nicht um Jesus sondern um Hitler geht.
Sprecher: Nachdem Herr Grothe seine Rede beendet hatte, verließ er die Klasse und überließ dem Fähnleinführer Kurt die Aufsicht, während die ganze Klasse die schwarz-weiß-roten Flaggen bastelte.
Reinhold Warum singen wir nicht Weihnachtslieder
Richard: Gute Idee, aber ich kann damit nicht anfangen
Sprecher: Als ob der Fähnleinführer das gehört hätte, fing er an zu singen:

 


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Quelle

Entlehnt aus dem Buch „Helden sollten wir sein: Eine Kindheit in den Kriegsjahren“ von Reinhold Kerstan, SCM R.Brockhaus, 2002.


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Gedicht zur Reformation an die Kirchen

Brennender Baum

Warum hinket ihr auf beiden Seiten?
Warum tut ihr das, was Gott missfällt?
Anstatt sich von seinem Wort zu leiten,
Tut ein jeder das, was ihm gefällt.

Hirten, Lehrer, Priester Pfarrer aller Landen
Wiedersprechen öffentlich dir, meinem Gott
Verachten, Herr dein Wort nur immerfort
Obwohl die Heilige Schrift sie nie verstanden

Blinde Blidenleiter auf Synoden
Verführet von der Professoren Stamm
Gewurzelt nur auf kargen Boden
Wenig Frucht bisher von ihnen kam.

Und dennoch nennen sie sich deine Kirche
Gott- und lieben nimmermehr dein Wort
Ihr Leben für dich- ein beißender Spott
Sie verachten das Leben und wählen den Tod.

Gedenken wollen sie an alte Zeiten
Doch sie handeln wie die Väter nicht
Das Volk, in dem Aufging ein großes Licht
Ließ sich verleiten und kommt nun ins gleiten.

Gott, welch ein Feuer muss den fallen,
Dass die Heidenchristenschar
An deinem Wort hat Wohlgefallen
Und zweifelt nicht an dem, was ewig Wahr.

Wie lange wird es denn noch dauern
Bis der letzte Baum vertrocknet und verbrannt?
Dass dein Segen kann in Schauern
Segnen die, die sich zu dir bekannt?

Wenn doch die ganze Welt zusammenliefe
Mit einer Stimm in Eintracht riefe
Das eine Wort nur immerfort:
Der Herr ist Gott, der Herr ist Gott

Anspiel zum Erntedankfest: Das unmögliche Hochhaus

Feld New York

Psalm 92,6: Herr, wie sind deine Werke so groß!

Sprecher Ein Milliardär, der die Baukunst sehr schätzte und sein Geld liebend gern für Immobilien ausgab, kam eines Tages zu einem weltberühmten Architekten für Hochhausbau.
Milliardär Bauen sie mir das höchste Gebäude der Welt, Geld spielt bei mir keine Rolle.
Sprecher Der Architekt nickte und sagte erfreut:
Architekt Gerne – ich stehe ganz zu ihrer Verfügung! Woran haben sie gedacht?  Wie sollte ihr Hochhaus denn Aussehen?
Milliardär Es soll aussehen wie ein hoher, schlanker Turm. Gleichmäßig und glänzend in der Fassade.
Architekt Kein Problem! Solche Bauwerke sind kein Kunstwerk- wir besitzen die nötige Technik dazu schon seit Jahren. Wie hoch wollen sie denn bauen?
Milliardär Mindestens 1000 Meter. Höher als alle bisherigen Hochhäuser
Architekt Oh, einen neuen Weltrekord! Wenn Geld bei ihnen keine Rolle spielt, ist das auf jeden Fall machbar! Es ehrt mich sehr, dass sie mir solch eine bedeutungsvolle Aufgabe anvertrauen. Welche Wünsche haben sie noch?
Milliardär Im inneren des Hochhauses möchte ich Aufzüge verbaut haben mitsamt allen notwendigen Versorgungsleitungen und Verbindungsgängen.
Architekt In Ordnung, aber wozu legen sie solch einen großen Wert auf die Versorgung und Verbindung?
Milliardär Dazu komme ich noch, denn für viel mehr wird in dem Inneren kein Platzt sein. Das Haus soll einen Durchmesser von maximal vier Meter haben.
Sprecher Hier verschlug es dem Architekten die Sprache. Er nickte stumm, notierte etwas auf seinem Protokoll und wollte gerade etwas Fragen als der Millionär schon weitersprach:
Milliardär Dabei sollten die Wände maximal eine Dicke von einem halben Meter haben
Architekt (entsetzt) Einen halben Meter? Und maximal vier Meter im Durchmesser? Und so bis auf eine Höhe von 1000 Meter? (ironisch) Haben sie noch mehr solcher Wünsche?
Milliardär Oh, ich bin noch nicht am Ende angelangt. Elastisch sollte das Hochhaus sein- und sich im Wind biegen können. 100 Meter sollte dabei die Schwingungsbreite betragen.
Architekt (entsetzt) Elastisch- und biegsam. Und das bei einer Wandstärke von 50 Zentimetern?
Sprecher Der Architekt schlug die Hände über dem Kopf zusammen. Er wollte seinem Kunden einige Worte an den Kopf werfen, verschwieg sie dann aber doch. Den Milliardär störte das nicht weiter und er redete munter weiter
Milliardär Und ganz oben auf die letzten 120 Meter möchte ich ein Kraftwerk errichten, das für die Versorgung des gesamten Gebäudes aufkommt. Deswegen die vielen Versorgungsleitungen und Aufzüge in dem Gebäudeinneren.
Sprecher Hier geriet der Architekt aus der Fassung.
Architekt Hören sie mal: das höchste Gebäude der Welt ist 828 Meter hoch und hat einen Grunddurchmesser von über 80 Meter und Wände mit einer Dicke von 1,5 Meter. Und sie fordern von mir einen elastischen, 1000 Meter hohen Turm, mit einer Wanddicke von 50 Zentimetern und einem Durchmesser von vier Meter?
Milliardär Ganz genau!
Architekt Das ist unmöglich! Wie wollen sie das schaffen? Und dann noch ganz oben ein Kraftwerk aufsetzen? Unten vier Meter und nach oben hin sich verbreiternd? Das Hochhaus muss unten breit sein und nicht oben. Sie wissen doch gar nicht, was sie da fordern. Es gibt nichts, das diese Belastung aushält und dabei noch elastisch ist. An welche Baumaterialen haben sie denn dabei gedacht? Stahlbeton hält das nicht aus
Milliardär Stroh
Architekt (voller Entsetzen) Stroh? Sagen sie mal, machen sie sich lustig über mich? So ein Bauwerk und dann wollen sie es noch aus Stroh bauen? So etwas gibt es doch gar nicht.
Milliardär Doch, so etwas gibt es. Ich habe es schon gesehen. Sie sollten es nur nachbauen.
Architekt Wo haben sie so etwas gesehen? Ich bin seit Jahrzehnten Architekt von Hochhäusern und habe noch nie von solch einem unmöglichen Gebilde gehört.
Milliardär Nun, dann haben sie wohl immer in die falsche Richtung geschaut. In jedem Land stehen Milliarden solcher „unmöglicher Gebilde“
Sprecher Mit diesen Worten zog der Milliardär einen Plan aus seiner Aktentasche und überreichte diesen dem Architekten.
Architekt Eine Weizenähre? Was hat das denn mit ihrem Hochhaus zu tun?
Milliardär Ein Getreidehalm ist 250 mal höher als seine Grundfläche und hat oben ein Kraftwerk, das das Gewicht des gesamten Halmes um ein vielfaches übersteigt. Ich wollte nur, dass sie mir auch so etwas aufbauen.
Architekt Das kann ich nicht. Kein Mensch kann das. Solche Fähigkeiten besitzen wir nicht. Ich muss sie leider Enttäuschen- ich kann den Auftrag nicht annehmen.
Sprecher Die Geschichte vom Milliardär und seinem Architekten ist natürlich erfunden. Aber solch einen unmöglichen Turm hat Gott schon vor Jahrtausenden geschaffen mitsamt des Kraftwerks, den Getreidekörnern und allen Versorgungsleitungen.

Die Wand eines Weizen- oder Roggenhalms ist nur einen halben Millimeter dick, sein Durchmesser beträgt vier Millimeter, seine Höhe rund 1000 Millimeter. Der Getreidehalm ist also tatsächlich 250 Mal höher als sein eigener Durchmesser. Und trotz seiner Größe und geringer Grundfläche steht er aufrecht und biegt sich elastisch im Wind. In seinem Inneren liegen eine Menge von Leitungen, die für den Transport von Wasser, Energie und Nährstoffen zuständig sind, damit ganz oben in der Ähre Körner voller Nährstoffe gebildet werden können. Ist diese kleine Ähre nicht ein großes Wunder?

 

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Mit Ideen  von hier.

Was sind schon 50 Jahre?

50

Für eine Goldene Hochzeit habe ich folgenden Beitrag vorbereitet und möchte ihn mit euch teilen, weil leider wenige Beiträge für solche Anlässe online zu finden sind.  Dieser Textbeitrag passt auch zum fünfzigsten Geburtstag oder in abgewandelter Form für alles, was die Dauer von 50 Jahren verdeutlichen soll. Auf jeden Falls sollte es dazu da sein, dich zum Nachdenken anzuregen, was in deinem Leben wirklich Wert hat.

Psalm 90,12: Lehre uns unsere Tage richtig zählen, damit wir ein weises Herz erlangen.

Was sind denn schon 50 Jahre? Für den einen sind 50 Jahre viel, für den anderen viel zu wenig. In 50 Jahren kann man zum reichsten Mann der Welt werden, während sich bei einigen anderen Dingen in 50 Jahren fast nichts verändert.

50 Jahre, das sind 600 Monate, 18 262 Tage, 438 300 Stunden, 26 298 000 Minuten und 1 577 880 000 Sekunden. Diese Zeit kann man mit folgenden Beispielen veranschaulichen:

  • Wenn man mit einem Weizenkorn beginnt und für 50 Jahre drei Körner pro Ähre erntet und wieder aussät, könnte man heute alle Planeten unseres Sonnensystems 9783 mal voll mit Weizen einsäen.
  • Wenn man für 50 Jahre jeden Tag 10 Euro auf die Seite legt hat man am Ende eine Summe von 182 620 Euro gespart.
  • Eine Roteiche braucht 50 Jahre um auf eine Höhe von 32 Meter zu wachsen.
  • Für den 969 Jahre alten Methusalem waren 50 Jahre so viel vom Leben, wie bei uns 4 Jahre.
  • In 50 Jahren hat man so viele Wörter gesprochen, dass man eine halbe Millionen DINA4 Seiten beidseitig bedrucken kann. Um diese transportieren zu können bräuchte man 5 Europaletten.
  • Liest man pro Tag 4 Kapitel aus der Bibel, kann man in 50 Jahren die Bibel 61 mal durchlesen.
  • Lernt man jeden Tag einen halben Vers aus dem Neuen Testament auswendig, hat man nach 50 Jahren das gesamte Neue Testament im Gedächtnis eingespeichert.

Ob die 50 Jahre viel oder wenig sind, hängt nicht von der Zeit ab, die verflossen ist, sondern von den Ereignissen die geschehen und den Werken die getan wurden.

  • Jedes Wort Gottes, das in eurem Herzen Frucht gebracht hat, ist mehr Wert, als ein ganzes Sonnensystem voll mit Weizenähren.
  • Jeder Cent oder Glas kaltes Wasser, das ihr für Bedürftige und das Reich Gottes ausgegeben habt, ist mehr wert als 182 620 Euro.
  • Jede Beziehung, sei es zu Gott oder mit Menschen, die über die Jahre gepflegt wurde, hält besser als jede 32 Meter hohe Roteiche.
  • Jede Minute, die ihr mit Gott verlebt habt, ist mehr wert als ein 969 Jahre langes Leben ohne Gott.
  • Jedes Gute Wort, das ihr zu eurem Nächsten gesagt habt, hat mehr Gewicht als eine halbe Millionen Blätter Papier.
  • Jedes Wort Gottes, das in eurem Leben in Tat umgesetzt wurde, ist nicht weniger Wertvoll als 61 mal die Bibel durchgelesen zu haben.

Was wichtig ist, ist nicht die Zeit, die wir haben, sondern die Dinge, die getan wurden. Deswegen wünsche ich euch, dass ihr in Zukunft nicht zuallererst mit Jahren zählt, sondern mit Werken und Taten!


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Die Würfelparabel und das Wort Gottes

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Psalm 25,14: Das Geheimnis des HERRN ist für die, welche ihn fürchten, und seinen Bund lässt er sie erkennen.

Leicht wiegt dieser durchsichtige Würfel nicht in meiner Hand, schwer ist er und hat eine interessante Gravur. Mittels Laser wurden, wie auch immer, kleine Punkte in den Würfel gebrannt und ergeben ein schönes Bild- hier vom Big Ben, dort von der Freiheitsstatue, woanders von jeder anderen beliebigen Figur.

Drehe ich den Würfel auf die Seite, ist das schöne Bild erloschen, ich sehe lediglich viele Punkte, die scheinbar sinnlos im Würfel verteilt sind. Doch mir fällt auf: wenn ich ihn leicht neige und drehe, sortieren sich diese vielen Punkte neu und ich erkenne Muster, Linien, sogar Formen! Faszinierend, wie sich je nach Blickwinkel, diese Punkte zu einem reichen Meer an unterschiedlichen Figuren und Mustern zusammenschließen.

Doch der Würfel hat noch mehr Geheimnisse. Blicke ich auf ihn von oben, zeigt sich mir zuerst auch dasselbe Bild: Punkte scheinbar wahllos im Würfel verstreut. Doch auch hier muss ich staunen: je nachdem wie ich den Würfel drehe und wende, erkenne ich wieder Formen und Figuren, ja noch viel mehr, ich erkenne sogar wirkliche Bilder darin! Die Punkte, die scheinbar sinnlos im Raum verstreut liegen, haben auch von oben gesehen bei bestimmten Blickwinkeln eine ganz neue Bedeutung: Bilder, ja ganze Gemälde ergeben sie!

Drehe ich den Würfel auf die Rückseite zeigt sich mir, wie erwartet, dasselbe Bild wie von Vorderseite, nur- es ist Spiegelverkehrt. Doch plötzlich erkenne ich neue Dinge, eine Fassade, die von vorne ganz unbedeutend und langweilig aussah, zeigt im gespiegelten Bild ein ganz neues Gesicht.

Dieser Würfel ist ein schönes Bild um die Wahrheiten der Bibel zu verdeutlichen. Auch die Bibel ist ein schwerer Würfel, der, wenn man ihn denn öffne und lese, ein deutliches Bild von uns Menschen und von Gott zeigt. Es zeigt, dass wir alle sündige Menschen sind, die Gott brauchen und ihn in Jesus Christus finden. Aber das ist noch nicht alles; drehen wir die Bibel weiter, finden wir scheinbar wahllos in der Bibel verstreute Verse, die auf den ersten Blick keinen Sinn ergeben. Suchen wir weiter und sammeln wir Verse zu einem Thema, schaffen wir es, dies Verse in einer Linie aufzureihen und plötzlich ergeben diese vielen Verse einen Sinn! Suchen wir noch weiter, bilden diese Linien Formen und Figuren und nehmen Gestalt an.

Desweiteren zeigt die Bibel auch die Sicht Gottes auf uns: wenn wir in die Sicht von oben eintauchen, erscheint uns vieles rätselhaft und unverständlich, aber wenn wir wissen, wo wir stehen sollen und welche Verse der Bibel zusammengestellt werden müssen, ergibt sich aus dieser Sicht ein ganz neues Bild- eines, das uns beim ersten Blick nicht aufgefallen wäre. Und wenn wir dann erkannt haben, wie Gott auf eine bestimmte Thematik schaut, erfüllt es uns mit Freude, weil wir in die Geheimnisse Gottes eingetaucht sind.

Und dann gibt es noch die Rückseite- das ist das ganze Alte Testament. Es ist ein Spiegelbild von dem, was wir im neuen Testament lesen. Viele Wahrheiten verstehen wir im Neuen Testament nicht, wenn wir es als isoliertes Werk betrachten. Sobald wir uns aber der Rückseite, dem Alten Testament zuwenden, bekommt das Neue Testament eine viel breitere Bedeutung.

Das ist das herrliche an dem Wort Gottes- auf den ersten Blick ergibt es ein schönes Bild, das schon viel aussagt, aber es beinhaltet noch mehr: zu jeder Frage meines Lebens kann ich in der Bibel eine Antwort finden, nur muss ich wissen, von welchem Blickwinkel ich schauen soll und wie ich die Verse miteinander Verbinde: schon habe ich ein neues Bild in der Bibel gefunden.

Matthäus 13,52: Da sagte er zu ihnen: Darum gleicht jeder Schriftgelehrte, der für das Reich der Himmel unterrichtet ist, einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.

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Die beste Mutter

Math. 20,20: Da trat die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen zu ihm und warf sich vor ihm nieder, um etwas von ihm zu erbitten

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
früh zur Musikschule bringen,
und das sind gute Mütter.

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
jeden Tag zur Schule bringen,
und  das sind auch gute Mütter.

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
in gute weiterführende Schulen bringen,
auch das sind gute Mütter.

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
sogar auf Privatschulen bringen,
auch das sind gute Mütter.

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
zu einem guten Abschluss bringen,
auch das sind gute Mütter.

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
zu einer guten Ausbildung verhelfen,
auch das sind gute Mütter.

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
zu einem guten Studium bringen,
auch das sind gute Mütter:

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
zu einer guten Arbeitsstelle bringen,
auch das sind gute Mütter

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
dazu gebracht haben, gute Vorgesetzte zu sein,
auch das sind gute Mütter

Es gibt Mütter, die ihre Kinder
zu einem erfolgreichen Leben bringen,
auch das sind gute Mütter

Dann gibt es auch die Mütter,
die ihre Kinder zu Jesus bringen,
und das sind die besten Mütter.

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Veronese: Le Christ rencontrant la femme et les fils de Zebedee                        Wiki CC

 

 

Christliches Ostergedicht: Wer hat ihn umgebracht?

Durch die Zeiten und Dekaden
Hat eine Frage viele Köpfe aufgeladen
Christen Juden Priester Pfarrer haben nachgedacht
Und fragten alle: „Wer hat Jesus umgebracht?“

Wie die einen schimpfend Zetern
Namen, Völker, Gruppen hassen
Widerstehen die andern diesem Wettern
Und hätten ihn am liebsten Tot gelassen.

Ob es Juden oder doch die Römer waren-
Ist die falsche Frag‘ und treffet nicht den Kern:
Müssen wir nach den Soldaten fragen,
Suchen wir die Mörder unseres Herrn.

Aus den Legionen röm’scher Heere
Stammten die Soldaten, die Vollstrecker
Diese Männer unbekannt und grausam,
Warns, die den Hammer schwingend
Schlag auf Schlag die Nägel schlugen
Schrecklich Mark und Bein durchdringend.

Stellt man dann die Frage nach der Herkunft und der Nation
Wird diese Frage antwortlos im Raume schweben
Kann man doch heute nicht die Antwort geben
Von welchem Volke stammte welcher Mann

Doch einen Nam´, mein ich zu wissen,
Des Soldats, der dienstbeflissen
Den Hammer und die Nägel trug
Und diese dann mit Kraft in Jesu Hände schlug.

Er kam aus Orten von Germaniens Süden
Wohnte in  dem Dorf, dass ich auch meine Heimat nenn.
Es war der Mensch, den ich am besten kenn
Doch war er nicht von meinen Brüdern.

Dieser Mann: er trug nicht irgendeinen Namen
Unbekannt und mit der Zeit vergessen
Nein, der Soldat, der die Nägel in die Hände Jesu schlug
War der Mann, der meinen Namen trug.

Ich selber war der Sünde Legionär
Dessen Fehler Schlag auf Schlag herniedersausten.
Denn der Mann, der unsern Heiland umgebracht
War ich selbst, in mir hat es die Sünd vollbracht.

Wenn dann noch einer mich will fragen
Welches Volk denn Jesus umgebracht
Muss ich mit tiefer Reue sagen:
„Ich, Ich und meine Sünde haben es gemacht“

Und nur allein durch seine Gnade
Wurde ich durch diesen Tod so wunderbar
Herausgerissen aus dem Heer der Sünder:
Ich bin nicht mehr der Sünde Legionär!

Ein Kind des Königs darf ich heißen
Der, um mich aus dem ew´gen Tod zu reißen
Für mich sein bestes hat gegeben:
Der König, für mich, sein eignes Leben.

Meine Arbeit bei dem größten Arbeitgeber der Welt

Euch interessiert bestimmt, wo ich arbeite und ich muss euch sagen ich erzähle es euch gerne. Denn ich liebe meine Arbeit und meinen Meister.

Mein Arbeitgeber gehört zu den größten Firmen der Welt, mit mehr als eine Millionen Beschäftigten. Die Branchen die von meinem Arbeitgeber abgedeckt werden, sind auch sehr zahlreich. Es gibt fast kein Land auf der Erde, in der mein Arbeitgeber nicht Krankenhäuser und Schulen besitzt. In jedem Land auf der Welt hat mein Arbeitgeber seine Tochterfirmen, Standorte und Filialen.

Das ist aber noch nicht alles. Sogar Universitäten besitzt mein Arbeitgeber und davon nicht wenige. Die bekannteste von ihnen ist Oxford, eine von vielen, die von ehmaligen Arbeitern unserer Firma gegründet wurde. In noch viel mehr Branchen investiert mein Arbeitgeber- in fast allen Berufsbreichen spielt er eine nicht unbedeutende Rolle: Ob Handwerker, Ärzte, Professoren oder Einzelhandel- überall finde ich unser Logo aufgedruckt.

Sogar eine eigene Bank haben wir. Mit solch guten Konditionen, dass ich sie gerne allen weiterempfehle. Das Vermögen, dass wir einbezaheln wird bis auf alle Ewigkeit versichert. Es gibt keine begrenzte Laufzeit sondern sichere Verwahrung unseres Vermögens auf alle Ewigkeit. So heißt es in dem Vertrag. Phänomenal oder?

Ach ja, was meine Arbeit ist, interessiert euch bestimmt. Ja, meine Arbeit ist nicht an einen bestimmten Standort oder an eine Filiale gebunden. Selbst die Zeiten kann ich selbst einplanen. Ich kann Homeworking und Streetworking einplanen. Kann, wenn ich will, in eine der vielen Filialen arbeiten oder auch unterrichten, „Predigen“ nennen wir es. Klar, mit 8 Stunden ist der Arbeitsoll oft nicht erfüllt, aber bei der großen Freude sind selbst 8 Stunden noch zu wenig. Und wenn man den Lohn anschaut, dann war jede investierte Sekunde es wert. Im Arbeitsvertrag findet sich nämlich folgendende Klausel

Ihr Lohn berechnet sich aus folgenden Faktoren:

Der Arbeitgeber stellt Ihnen ein gewisses Investitionskapital zur freien Verfügung. Sie können dieses nach Ihrem eigenen Belieben in die Ihnen am besten erscheinenden Projekte und Missionen investieren. Setzen Sie dieses voll zum Wohl des Unternehmens ein, berechnet sich Ihr Lohn aus der investierten Summe mit dem Faktor 100 multipliziert. Zur näheren Erläuterung siehe Matth. 19,29.

Könnt ihr mir das glauben? Das Kapital, das ich investiere, wird mir bei richtiger Investition mit 100 multipliziert und als Lohn ausgezahlt! Ich finde meine Arbeit einfach herrlich!

Klar, Konkurrenz findet sich wie in jeder Branche auch, sogar von Angriffe auf meine Kollegen habe ich gehört. Aber wisst ihr was? Bei so etwas kommt der Chef dann höchstpersonlich vorbei, und dann kann sich die Konkurrenz und jeder Gegner nur noch warm anziehen, denn vor so einer mächtigen Person, wird selbst der größte Mensch klein.

Wurde dein Interesse geweckt? Oder glaubst du noch immer nicht, was ich über meinen Arbeitgeber sage? Dann mach mal die Augen auf und such mal nach unserem Logo, und du wirst dich wundern, wo wir zu finden sind. Unser Firmenlogo ist nämlich schlicht und ergreifend ein einfaches Kreuz. Ich wette, du hast es schon an vielen Orten gesehen, also du kannst mir glauben, was du hier gelesen hast.

Du willst mitmachen in der Firma? Dann schau mal in unseren Arbeitsvertrag rein, der steht bestimmt schon bei dir im Regal, hast du doch irgendwann mal einen vom einem meiner Kollegen geschenkt bekommen. „Bibel“ nennt sich der Vertrag, ist zwar ein wenig umfangreich, beschreibt aber unsere Arbeit auch am besten. Lese dich einmal hinein, vielleicht ist es was für dich und dann auf und Bewirbt dich für eine Stelle.  Sende deine Bewerbung in Form eines Gebets von jedem beliebigen Ort Richtung Himmel. Mein Meister ist dann sofort zur Stelle und nimmt dich in seinen Dienst.

Falls du noch fragen hast zu meiner Arbeit oder meinem Arbeitgeber, kannst du mich gerne Persönlich kontaktieren oder auch in unserem Herrlichen Arbeitsvertrag, dem Testament unseres Meisters lesen: Der Bibel

Komm und mach mit!

Getrost im Sturme

Meine brüchige Burg umstürmen tobend die Winde
Blitze schlagen krachend in die uralte Linde
Doch trotz allem geborgen und sicher ich sitze
Wie in Mutters Schoß das zutrauliche Kinde

Auch wenn Wolken und Wetter im Heere sich winden
Alle Feinde gemeinsam mit List sich verbinden
Bleib doch die Ruhe in meiner schwachen Person
Denn ich kenne Gottes heiligen Sohn!

Der Gott, der seinen einzigen Sohn nicht verschonte-
Ihn auf die Erde sandte, der zuoberst nur thronte,
Kam und bei uns erbärmlichen Sündern hier wohnte
Die es mit Verrat und Ermordung ihm lohnten.

Er, der das alles durchgemacht um für uns zu siegen
Zu seinen Füßen kommt alles Fürchten zu liegen:
Alles was sündig, traurig, voll tödlichem Gift
Neutralisiert sein Blut und göttliches Licht.

Drum zu ihm, sucht ihn in riesigen Scharen
Lasst uns sein Wort für immer als göttlich bewahren-
Denn so kann er segnen und führt uns nicht ins Gericht
Denn der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.