Die zweite Missionsreise des Paulus als Powerpoint und Karte

Nach der ersten Missionsreise, die Paulus mit Barnabas unternommen hatte, beschäftigte eine Frage die junge Christenheit: Müssen Heiden das Gesetz halten? Nachdem diese Frage auf dem ersten Apostelkonzil in Jerusalem geklärt wurde, vergingen einige Tage, bis Paulus zu Barnabas sprach:  „Lass uns wieder umkehren und in all den Städten, in denen wir das Wort des Herrn verkündigt haben, nach unseren Brüdern sehen, wie es um sie steht!“ Barnabas stimmte zu und wollte mit ihm ziehen. Doch leider gab es eine Auseinandersetzung zwischen Paulus und Barnabas, wen sie als Begleiter mitnehmen sollten. So mussten die zwei treuen Diener sich trennen und Paulus machte sich mit Silas auf die zweite Missionsreise, während Barnabas mit Johannes Markus nach Zypern reisten.


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Tabelle zu Ereignissen und Entfernungen

Karte zur zweiten Missionsreise

Powerpoint Präsentation


 

Die Erlebnisse auf der Missionsreise

Auf der Reise erlebten sie viele wunderbare Dinge, die in folgender Tabelle zusammenngefasst sind:

Ort

Ereignis

Syrien und Cilicien Durchziehen das Gebiet und stärken die Gemeinden
Derbe und Lystra Treffen Timotheus, den sie nach erfolgter Beschneidung mit auf die Reise nehmen.
Ikonium und Antiochien Durchziehen das Gebiete und teilen die Beschlüsse des Apostelkonzils mit. Gemeinden werden gestärkt und wachsen.
Phrygien und Galatien Sie reisen durch Phrygien und Galatien und es wird ihnen gewehrt nach Asia zu ziehen.
Mysien In Mysien lässt der Geist nicht zu, dass sie nach Bithynien reisen, so reisen sie an Mysien vorbei.
Troas Paulus hat ein Nachtgesicht von einem mazedonischen Mann, der sie ruft. Ab hier reist Lukas, der Arzt mit.
Samothrace und Neapolis Fahren mit dem Schiff von Troas ab und kommen nach Samothrace und am folgenden Tag nach Neapolis.
Philippi Treffen die Purpurhändlerin Lydia, gründen eine Gemeinde. Nach der Heilung einer besessenen Frau werden Paulus uns Silas ins Gefängnis geworfen. Sie loben Gott in der Nacht und es geschieht ein Erdbeben. Der Kerkermeister bekehrt sich und sie werden am folgenden Tag freigelassen.
Amphipolis und Apollonia Durchreisestationen auf dem Weg nach Thessalonich.
Thessalonich Verkündigen an drei Sabbaten und viele Juden und Griechen bekehren sich. Nach einen Aufstand werden Jason und die Brüder festgenommen. In der Nacht werden die Missionare nach Beröä gesandt
Beröa Edel gesinnte Juden, die das Wort aufnahmen in der Schrift forschen, ob die Verkündigung des Paulus wahr ist. Nach einer großen Erweckung kommen die Juden aus Thessalonich und wiegeln das Volk auf. Paulus wird alleine nach Athen gesandt, Silas und Timotheus bleiben in Beröa.
Athen Paulus hat Unterredungen mit den Juden in der Synagoge, und diskutiert mit Philosophen auf dem Marktplatz. Nach der Verkündigung auf dem Areopag schließen sich ihm einige an.
Korinth Paulus reist alleine nach Korinth und lernt die Zeltmacher Aquilla und Priscilla kennen. Nachdem Silas und Timotheus kommen sendet er den ersten Thessalonischerbrief. Gott sagt Paulus, dass er ein großes Volk in der Stadt habe und trotz Widrigkeiten verkündigen solle. So bleibt Paulus 1 Jahr und 6 Monate in Korinth.
Kenchreä Paulus lässt sich aufgrund eines Gelübdes das Haupt scheren.
Ephesus Weitereise nach Ephesus wo er kurze Zeit Gespräche in der Synagoge hat. Paulus drängt aber auf die Abreise, weil er zum Fest in Jerusalem sein will.
Cäsarea und Jerusalem Paulus landet in Cäsarea und besucht das Fest in Jerusalem
Antiochia Er zieht in seine Heimatgemeinde zurück.

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Die zurückgelegte Strecke

Es ist immer höchst interessant zu wissen, welche Distanz auf den einzelnen Missionsreisen zurückgelegt wurde.  Für die zweite Missionsreise ist auf der Seite der Biblical Archeology Society ein Artikel mit den einzelnen Stationen veröffentlicht. Daran ist auch die folgende Zusammenstellung angelehnt:

Start

Ziel

Kilometer

Jerusalem Antiochia 604
Antiochia Tarsus 225
Tarsus Faustionopolis 97
Faustionopolis Phrygien und Galatien 700
Phrygien und Galatien Troas 805
Troas Neapolis 225 (See)
Neapolis Philippi 24
Philippi Thessalonich 137
Thessalonich Beröa 72
Beröa Pydnaa 48
Pydnaa Athen 451 (See)
Athen Korinth 80
Korinth Ephesus 402 (See)
Ephesus Cäsarea 998 (See)
Cäsarea Jerusalem 97
Gesamt: 4.965 Kilometer
Landweg: 2.889 Kilometer
Seeweg: 2.076 Kilometer

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Karten zu der zweiten Missionsreise

Die komplette Reise
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Die Hinreise bis KorinthDownload

Die RückreiseDownload

 

Die einzelnen Stationen als BlankoDownload

 

Powerpoint zu der zweiten Missionsreise

Zudem habe ich mir die Mühe gemacht die gesamte Karte animiert in Powerpoint dazustellen. Wenn man die Präsentation hält wird eine Station nach der anderen angezeigt und eignet sich somit sehr gut für einen detaillierten Vortrag über die zweite Missionsreise. Die Präsentation darf frei unter Angabe der Quelle weiterverwendet werden.

Eine Übersicht über die einzelnen Folien:

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Weiteres auf Gladium Spiritus

Die erste Missionsreise des Paulus als Powerpoint und Karte

Das Leben des Paulus: Zeitstrahl

Präsentation: Die Entstehung und Überlieferung des Neuen Testamentes


 

Präsentation: Die Entstehung und Überlieferung des Neuen Testamentes

Für eine Jungscharstunde zu dem Theme „Die Entstehung und Überlieferung des NT“ habe ich eine PowerPoint erstellt, die ich hier mit euch Teilen möchte. Es ist eine kleine Einführung zu der Thematik und geht nicht besonders in die Tiefe, kann  aber gerne als Kurzvortrag für die eigene Jungschar verwendet werden.

Folgende Themen werden in der Präsentation betrachtet:

  • Abfassungszeit der Bücher im NT
  • Aus welchem Grund wurde das NT geschrieben?
  • Wie wurde damals geschrieben?
  • Einteilung in Verse und Kapitel
  • Die Kanonisierung des NT
  • Erhaltene Manuskripte des NT
  • Unsere Übersetzungen heute
  • Die Zuverlässigkeit der Überlieferung

Einen Einblick in die Präsentation findest du hier:

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Downloads:

Die Entstehung und Überlieferung des NT.pptx

Lektion zum Thema.pdf


Weitere Präsentationen auf Gladium Spiritus

Die erste Missionsreise des Paulus als Powerpoint und Karte


 

Dem allmächtigen Gott zu Hilfe kommen

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Siehst du dich als Diener für das Werk Gottes? Engagierst du dich in deiner Kirche ehrenamtlich für bedürftige Menschen oder führst du die Jungscharstunden durch? Oder bist du sogar so weit, dass du in einem fernen Land deinen Dienst für Gott verrichtest? Dann möchte ich dich einladen, über deine Motive nachzudenken.: A.W.Tozer warnt in seinem Buch „Das Wesen Gottes“ davor zu denken, dass Gott ohne unsere Hilfe nie sein Ziel erreichen würde.

A.W.Tozer: Allzu viele Missionsaufrufe stützen sich auf diese vermeintliche Frustration des  allmächtigen Gottes. Ein geübter Redner kann leicht Mitleid bei seinen Hörern wecken, Mitleid nicht nur für die armen Heiden, sondern auch für den Gott, der sich schon lange nachdrücklich, aber vergeblich, um deren Errettung bemüht hat, weil ihm die Unterstützung fehlte. Ich fürchte, dass Tausende junger Menschen als Beweggrund für ihren Dienst im Reiche Gottes die peinliche Lage, in der Gott steckt, sehen, in die ihn seine Liebe gebracht hat und aus der er mit seinen beschränkten Fähigkeiten ohne ihre Hilfe nicht mehr herauskommt. Fügt man dem noch ein gewisses Maß an löblichem Idealismus sowie eine gute Portion Erbarmen für die weniger Privilegierten hinzu, so findet man den wahren Antrieb, der heute hinter einem Großteil christlicher Aktivitäten steht

Das Wesen Gottes, S.45-46

Wir dürfen nicht meinen, Gott würde ohne uns sein Werk nie vollenden können. Deswegen ist jeder Hochmut im Dienst für Gott nicht angebracht. Vielmehr sollen wir dankbar sein, dass der allmächtige, ewige Gott sich so weit herablässt und uns begnadigte Sünder in seinem Werk arbeiten lässt.

Lukas 17,10 So sollt auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen war, sprechen: Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren!

Diese demütige Haltung, gepaart mit einem festen Vertauen auf Gottes Hilfe und Eifer im Dienst werden uns nicht unfruchtbar erscheinen lassen und das Werk Gottes wird in unserem Umfeld große Wirkung haben. Und nun mal ehrlich: gibt es eine größere Freude als die, dass man sieht, wie Menschen in unserem Umfeld verändert werden und ein Leben mit Gott führen? Es sei den, unsere Motive sind nicht echt.

Matthäus 25,21 Da sagte sein Herr zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über vieles setzen; geh ein zur Freude deines Herrn!


Download Tozer: Das Wesen Gottes PDF

Meine Arbeit bei dem größten Arbeitgeber der Welt


 

Elias Schrenk: …denn gerettet werden ist kein Kinderspiel. Christliche Spruchkarte

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Elias Schrenk: „Unsere eigene Rettung muss Nr. 1 und der Dienst an anderen Nr. 2 bleiben. Wir müssen uns Zeit nehmen um selig zu werden, denn gerettet werden ist kein Kinderspiel”.

Wie wichtig ist dir die Errettung? Ist es für dich nur eine Nebensache, oder ist es dir eine ernste Sache nach der Heilsgewissheit und einem heiligen Leben zu streben? Wenn es dir nicht wirklich wichtig ist, dann mach dir klar, dass davon dein ewiges Leben abhängt. Lass dir nicht von Welt und Hölle etwas einreden und dass ja nicht etwas wichtiger sei als deine Beziehung zu Gott. Du musst persönlich das Verhältnis zwischen dir und Gott klären, reinigen und erhalten. Darum: Sei ganz sein, oder lass es ganz sein!


Werke von Elias Schrenk


Bild von Pixelio und Sermon Online

Wie sieht die praktische Hingabe des Leibes aus?

Stellung des Leibes

In dem ersten Artikel haben wir betrachtet, Was die Bibel meint, wenn sie von „Leib“ und „Fleisch“ spricht. Hier möchten wir uns damit auseinandersetzen, wie nun der Vers aus Römer 12, 1 richtig ausgelebt werden kann.

Römer 12,1 Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: das sei euer vernünftiger Gottesdienst!

Heiligung ist der Beginn und das Ziel der Hingabe

Wie schon im ersten Artikel erwähnt, muss die Hingabe zusammen mit der Heiligung betrachtet werden. Die Heiligung ist „ganz und gar Gottes Werk[1]“ indem er uns von der Welt absondert[2].  Dieses geschieht vor der Hingabe durch die Wiedergeburt. Diese Heiligung für Gott erfordert von dem Christen eine Tat: Seinen ganzen Leib als ein heiliges Opfer Gott darzubringen[3]. Die Folge dieser Hingabe ist ein heiliger Lebenswandel, der sich durch Reinheit und Makellosigkeit auszeichnet. Demzufolge ist die Hingabe eine Antwort auf das heiligende Wirken Gottes in uns und führt zu einem heiligen Lebenswandel. Nie ist die Hingabe als Selbstzweck zu sehen und getrennt von Gottes Ansprüchen auszuführen, was sonst zu Gesetzlichkeit und bloßer Kasteiung des Leibes führt[4].  Es ergibt sich nun folgender Ablauf:

Von Gott geheiligt[5] → Hingabe des Leibes[6] → Heiliger Lebenswandel[7]

Die Begründung für die Hingabe und Heiligung

Der menschliche Leib kann nur unter zwei Herrschaftsbereichen stehen: entweder gehört er Gott oder dem Satan. Die letztere Herrschaft hat sich keiner ausgesucht, sondern jeder wurde darin geboren. Unter die Herrschaft Gottes gelangt man aber durch die Bekehrung und durch die Wiedergeburt. Durch das Einziehen des Heiligen Geistes in das Fleisch, dem Todesleib, wird dieser erneuert[8] und unter die Herrschaft Gottes getan. Aus diesem neuen Leben ergeben sich aus dem NT folgende Gründe zur Hingabe:

  1. Der Leib gehört nicht mehr uns, sondern Gott[9].
  2. Der Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes[10].
  3. Weil Gott heilig ist, sollen auch wir heilig sein[11].
  4. Heiligung ist das Ziel Gottes mit uns[12].

Wie sieht die praktische Hingabe aus?

Im diesem Punkt möchten wir  anhand der vier Begründungen zur Hingabe betrachten, wie ein Leben in Hingabe aussieht.

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