Was ist der Wille Gottes für mein Leben?

Kolosser 1,9: wir […] beten und […] bitten, dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht…

Die wohl meistgestellte Frage eines jugendlichen Christen ist (hoffentlich): Was will Gott aus meinem Leben machen? Welchen Beruf soll ich wählen? Wer ist der richtige Lebenspartner? Wo soll ich leben? Welchen Dienst hat Gott für mich vorgesehen? Und immer wieder steht man vor einer Frage, dessen Antwort man nicht einfach so aus der Luft greifen kann. Wie gut, dass wir einen allwissenden Gott haben, der in seiner Allmacht uns auf den Wegen führen kann, die für uns die besten sind.

Wenn wir nun keine speziellen Aufträge von Gott mitgeteilt bekommen haben, haben wir durch die Bibel trotzdem überliefert bekommen, was Gott von uns will:

1. Durch Gutestun Kritiker zum Schweigen bringen

Gott will, dass wir durch ein gutes, tadelloses Leben Kritikern keinen Anlass geben über uns zu klagen.

1.Petrus 2,15: Denn das ist der Wille Gottes, dass ihr durch Gutestun die Unwissenheit der unverständigen Menschen zum Schweigen bringt;

2. Heiligkeit

Gott will, dass wir heilig sind Worten, Werken und Gedanken, weil Gott selber heilig ist.

1.Thes 4,3: Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr euch der Unzucht enthaltet;

3. Dankbar in allem

Gott will, dass wir in allen Dingen Gott dankbar sind, weil wir wissen, dass alles was auf uns zukommt zu unserem Besten dient.

1.Thes 5,18: Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.

4. Verständig sein

Gott will, dass wir verständig sind und die Weisheit direkt aus der Quelle bei Jesus schöpfen. Das verhindert Passivität und bewahrt vor Irrlehren.

Epheser 5,17: Darum seid nicht unverständig, sondern seid verständig, was der Wille des Herrn ist!

5. Festigkeit

Gott will, dass wir fest werden in unserem Glauben und unseren Christentum.

Kolosser 4,12: damit ihr fest steht[…], was der Wille Gottes ist.

6. Vollkommenheit

Gott will, dass wir vollkommen werden. Gerade weil dieser Maßstab sehr hoch ist, ist er unser ganzes Leben lang ein Anreiz und wir lernen nie aus.

Kolosser 4,12: […] vollkommen und zur Fülle gebracht in allem, was der Wille Gottes ist.

Matthäus 5,48: Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist!

7. Ewiges Leben

Gott will, dass die, die an ihn glauben auch das ewige Leben haben und nach dem Tod bei ihm sein sollen. Weil wir es aber aus uns selbst nicht können, hilft uns Jesus dabei.

Johannes 6,40: Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben hat; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.

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Wir sehen, dass der Wille Gottes uns auch ohne eine besondere Stimme vom Himmel mitgeteilt wird- durch die Bibel. Mein Wunsch für jeden Christen ist deswegen, dass er von Herzen diesem Vers zustimmen kann:

Psalm 40,9: deinen Willen zu tun, mein Gott, begehre ich, und dein Gesetz ist in meinem Herzen.

Spaß oder Freude?

Der Sinn des Lebens ist es doch Spaß zu haben, oder? Wer dieser Meinung ist, den lade ich ein, über folgendes nachzudenken:

  • Es kann Spaß machen, Abends lange wachzubleiben um die neusten Nachrichten und Serien zu schauen, aber Freude hat man am nächsten Morgen bei seiner müdigkeit nicht.
  • Es kann Spaß machen, über den Durst zu trinken, aber Freude kann man damit nicht erreichen.
  • Es kann Spaß machen, mit Freunden die verrücktesten Dinge zu unternehmen, aber Freude garantieren kann es nicht.
  • Es kann Spaß machen, über den Nachbarn zu lästern, aber Freude spürt man dabei nicht.
  • Es kann auch Spaß machen, einen Menschen zu beleidigen und Arbeitskollegen zu mobben, aber Freude macht das nicht.
  • Es kann Spaß machen, der Beste und Angesehenste in seiner Umgebung zu sein, aber dabei keine Freude empfinden.
  • Es kann Spaß machen, wenn man auf sein übervolles Konto schaut, aber Freude kann man sich damit nicht kaufen.
  • Es kann Spaß machen, schön Essen zu gehen, aber wirkliche Freude wird dadurch nicht geschaffen.
  • Es kann Spaß machen, eine Affäre am Laufen zu haben, aber Freude macht es letztendlich doch nicht.
  • Es kann einigen Personen Spaß machen, einen Menschen zu schlagen, aber Freude spürt man dadurch nicht im Inneren.
  • Es kann manchen Menschen Spaß machen, Menschen umzubringen, aber Freude wird das nie bewirken.

Es ist besonders wichtig, zwischen Spaß und Freude zu unterscheiden, da nicht alles was Spaß macht wirklich gut ist. Durch folgende Definitionen wird klar, was der Unterschied zwischen beidem ist:

Spaß

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Spaß: Dinge, die zur augenblicklichen Befriedigung der Triebe dienen.

Spaß hat man dann, wenn man einen Trieb befriedigen kann (Sicherheitstrieb, Aggressionstrieb, Bindungstrieb, Nahrungstrieb, Sexualtrieb). Die Frage nach dem Sinn oder nach der Lauterkeit dieser Handlung ist hierbei zweitrangig. Spaß ist auf den Augenblick gerichtet, eine Zerstreuung, ein Vergessen der Wirklichkeit, weil im Augenblick die Triebe im Vordergrund stehen. Nicht dass diese Handlungen von Grund auf schlecht sind- gezügelt und am richtigen Ort und zur richtigen Zeit haben sie ihre Berechtigung. Aber nie werden sie jemandem das Gefühl geben, ein Erfülltes Leben geführt zu haben.

Es ist zuallererst unsicher und dann sogar gefährlich, nach dem zu handeln, was gerade „Spaß“ macht- weil es weder Freude garantieren noch ein gutes, gerechtes Leben fördert. Was ist also wichtiger als das?

Freude

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Freude: Dinge und Handlungen, die die Erfüllung seelischer und geistlicher Bedürfnisse bewirken.

Freude ist tiefer, mehr als Spaß. Freude ist die tiefe Stille und Ruhe im Herzen, dass das, was man eben getan hat, meiner Seele und meinem Geist gut getan hat. Hier stehen nicht die Triebe im Vordergrund sondern das seelische und geistliche Wohlbefinden. Tief in jedem Menschen ist der leise Schrei nach Freude- die aber nie durch Befriedigung der Triebe, also durch Spaß erfüllt werden können.

Freude verspürt man dann, wenn man die Bedürfnisse der unsterblichen Seele erfüllt. Und was ist das tiefste Bedürfnis der Seele? Es ist es das Bedürfnis nach der Sinnhaftigkeit des Lebens und der Schrei nach dem Ewigen Leben- dass nach dem Tod nicht alles vorbei und vergessen sein soll. König Salomo sagt über die Seele:

Prediger 3,11: Er hat alles vortrefflich gemacht zu seiner Zeit, auch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz (Seele) gelegt…

Wir haben in unserer Seele dieses Bedürfnis nach Ewigkeit, nach ewiger Existenz- doch wie kann dieses Bedürfnis erfüllt werden? Mit dem Tod ist ja alles vorbei, sagt der Körper, sagen die Triebe.

Dieses wird beantwortet von dem Geist, dem „Über-Ich“, das unsere Verbindung zu der geistigen Welt ist. Durch den Geist haben wir in uns das Bedürfnis nach Frieden, Liebe, Freude, Gerechtigkeit und ja, auch das Bedürfnis nach dem Glauben an Gott (2.Tim. 2,22).

  • Deswegen kann es auch im Augenblick kein Spaß machen, einen Streit mit Frieden zu beenden- aber die Freude vermehrt sich in uns.
  • Deswegen kann es auch manchmal keinen Spaß machen, einem unfreundlichen Wort mit Liebe zu begegnen, aber es macht Freude, das richtige getan zu haben.
  • Deswegen kann es auch manchmal keinen Spaß machen, im Hinblick auf die größere Freude einige Triebe nicht an Ort und Stelle zu befriedigen, sondern auf die Bewahrung der umfassenden Freude zu achten.
  • Deswegen kann es auch manchmal keinen Spaß machen, selber gerecht behandelt zu werden oder gerecht zu handeln, aber es bewirkt Freude bei allen Betroffenen.
  • Deswegen kann auch manchmal der Spaß am Glauben und an Gott fehlen, aber die Freude, die man direkt aus der Gemeinschaft mit Gott bekommt, ist unbeschreiblich.

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Ich wünsche und bete darum, dass jeder Leser auf das tiefste Bedürfnis der Seele und des Geistes hört: Die suche nach dem ewigen Leben, denn nur wenn diese Frage beantwortet ist, kann wirkliche Freude im Leben Einzug finden.

Römer 14,17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist;

Was Gott nicht kann…

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Ernst Modersohn: Alles kann Gott, nur eines nicht: die enttäuschen, die ihm vertrauen.

Wem sonst sollte man mehr Vertrauen entgegenbringen, als dem ewigen, allmächtigen und allwissenden Gott? Wer sonst sollte bei unseren Fragen vertrauenswürdiger sein als der, der den Menschen geschaffen hat? „Zuflucht ist bei dem alten Gott und unter den ewigen Armen.“ (5.Mose 33,27)

Es ist eine spannende Reise, diesem heiligen Gott zu vertrauen; es füllt mich jeden Tag mit Freude und ich genieße es! Willst du nicht auch mal anfangen, diesem Gott dein Vertrauen entgegenzubringen?

Anspiel zum Erntedankfest: Das unmögliche Hochhaus

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Psalm 92,6: Herr, wie sind deine Werke so groß!

Sprecher Ein Milliardär, der die Baukunst sehr schätzte und sein Geld liebend gern für Immobilien ausgab, kam eines Tages zu einem weltberühmten Architekten für Hochhausbau.
Milliardär Bauen sie mir das höchste Gebäude der Welt, Geld spielt bei mir keine Rolle.
Sprecher Der Architekt nickte und sagte erfreut:
Architekt Gerne – ich stehe ganz zu ihrer Verfügung! Woran haben sie gedacht?  Wie sollte ihr Hochhaus denn Aussehen?
Milliardär Es soll aussehen wie ein hoher, schlanker Turm. Gleichmäßig und glänzend in der Fassade.
Architekt Kein Problem! Solche Bauwerke sind kein Kunstwerk- wir besitzen die nötige Technik dazu schon seit Jahren. Wie hoch wollen sie denn bauen?
Milliardär Mindestens 1000 Meter. Höher als alle bisherigen Hochhäuser
Architekt Oh, einen neuen Weltrekord! Wenn Geld bei ihnen keine Rolle spielt, ist das auf jeden Fall machbar! Es ehrt mich sehr, dass sie mir solch eine bedeutungsvolle Aufgabe anvertrauen. Welche Wünsche haben sie noch?
Milliardär Im inneren des Hochhauses möchte ich Aufzüge verbaut haben mitsamt allen notwendigen Versorgungsleitungen und Verbindungsgängen.
Architekt In Ordnung, aber wozu legen sie solch einen großen Wert auf die Versorgung und Verbindung?
Milliardär Dazu komme ich noch, denn für viel mehr wird in dem Inneren kein Platzt sein. Das Haus soll einen Durchmesser von maximal vier Meter haben.
Sprecher Hier verschlug es dem Architekten die Sprache. Er nickte stumm, notierte etwas auf seinem Protokoll und wollte gerade etwas Fragen als der Millionär schon weitersprach:
Milliardär Dabei sollten die Wände maximal eine Dicke von einem halben Meter haben
Architekt (entsetzt) Einen halben Meter? Und maximal vier Meter im Durchmesser? Und so bis auf eine Höhe von 1000 Meter? (ironisch) Haben sie noch mehr solcher Wünsche?
Milliardär Oh, ich bin noch nicht am Ende angelangt. Elastisch sollte das Hochhaus sein- und sich im Wind biegen können. 100 Meter sollte dabei die Schwingungsbreite betragen.
Architekt (entsetzt) Elastisch- und biegsam. Und das bei einer Wandstärke von 50 Zentimetern?
Sprecher Der Architekt schlug die Hände über dem Kopf zusammen. Er wollte seinem Kunden einige Worte an den Kopf werfen, verschwieg sie dann aber doch. Den Milliardär störte das nicht weiter und er redete munter weiter
Milliardär Und ganz oben auf die letzten 120 Meter möchte ich ein Kraftwerk errichten, das für die Versorgung des gesamten Gebäudes aufkommt. Deswegen die vielen Versorgungsleitungen und Aufzüge in dem Gebäudeinneren.
Sprecher Hier geriet der Architekt aus der Fassung.
Architekt Hören sie mal: das höchste Gebäude der Welt ist 828 Meter hoch und hat einen Grunddurchmesser von über 80 Meter und Wände mit einer Dicke von 1,5 Meter. Und sie fordern von mir einen elastischen, 1000 Meter hohen Turm, mit einer Wanddicke von 50 Zentimetern und einem Durchmesser von vier Meter?
Milliardär Ganz genau!
Architekt Das ist unmöglich! Wie wollen sie das schaffen? Und dann noch ganz oben ein Kraftwerk aufsetzen? Unten vier Meter und nach oben hin sich verbreiternd? Das Hochhaus muss unten breit sein und nicht oben. Sie wissen doch gar nicht, was sie da fordern. Es gibt nichts, das diese Belastung aushält und dabei noch elastisch ist. An welche Baumaterialen haben sie denn dabei gedacht? Stahlbeton hält das nicht aus
Milliardär Stroh
Architekt (voller Entsetzen) Stroh? Sagen sie mal, machen sie sich lustig über mich? So ein Bauwerk und dann wollen sie es noch aus Stroh bauen? So etwas gibt es doch gar nicht.
Milliardär Doch, so etwas gibt es. Ich habe es schon gesehen. Sie sollten es nur nachbauen.
Architekt Wo haben sie so etwas gesehen? Ich bin seit Jahrzehnten Architekt von Hochhäusern und habe noch nie von solch einem unmöglichen Gebilde gehört.
Milliardär Nun, dann haben sie wohl immer in die falsche Richtung geschaut. In jedem Land stehen Milliarden solcher „unmöglicher Gebilde“
Sprecher Mit diesen Worten zog der Milliardär einen Plan aus seiner Aktentasche und überreichte diesen dem Architekten.
Architekt Eine Weizenähre? Was hat das denn mit ihrem Hochhaus zu tun?
Milliardär Ein Getreidehalm ist 250 mal höher als seine Grundfläche und hat oben ein Kraftwerk, das das Gewicht des gesamten Halmes um ein vielfaches übersteigt. Ich wollte nur, dass sie mir auch so etwas aufbauen.
Architekt Das kann ich nicht. Kein Mensch kann das. Solche Fähigkeiten besitzen wir nicht. Ich muss sie leider Enttäuschen- ich kann den Auftrag nicht annehmen.
Sprecher Die Geschichte vom Milliardär und seinem Architekten ist natürlich erfunden. Aber solch einen unmöglichen Turm hat Gott schon vor Jahrtausenden geschaffen mitsamt des Kraftwerks, den Getreidekörnern und allen Versorgungsleitungen.

Die Wand eines Weizen- oder Roggenhalms ist nur einen halben Millimeter dick, sein Durchmesser beträgt vier Millimeter, seine Höhe rund 1000 Millimeter. Der Getreidehalm ist also tatsächlich 250 Mal höher als sein eigener Durchmesser. Und trotz seiner Größe und geringer Grundfläche steht er aufrecht und biegt sich elastisch im Wind. In seinem Inneren liegen eine Menge von Leitungen, die für den Transport von Wasser, Energie und Nährstoffen zuständig sind, damit ganz oben in der Ähre Körner voller Nährstoffe gebildet werden können. Ist diese kleine Ähre nicht ein großes Wunder?

 

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Das unmögliche Hochhaus.pdf


Mit Ideen  von hier.

E-Card Sammlung Erntedankfest

Eine Auswahl an Bildern für das Erntedankfest zum verschicken oder als Bildschirmhintergrund.

Ps. 118.1Download

Psalm 118,1: Dankt dem Herrn, denn er ist gut zu uns.


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1.Thesalonicher 5,18: Seid in allem dankbar…


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1.Thesalonicher 5,18: Seid in allem dankbar, denn das ist der Wille Gottes.


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1.Thesalonicher 5,18: Seid in allem dankbar…


Jak. 1.16Download

Jakobus 1,16: Alles gute kommt von oben…

 

Um das Design nicht unnötig zu strapazieren, habe ich auf Wasserzeichen verzichtet. Falls ihr es verwendet, wäre eine kleine Quellenangabe ein kleines Entgegenkommen!

Kirchenväter: Der Hirte des Hermas als PDF download

Zu den Schriften der Kirchenväter gehört auch das Werk „Der Hirte des Hermas“. Obgleich er, wie auch andere Schriften dieser Zeit, nicht zu der Heiligen Schrift zählt, ist es gut, ihn zu kennen und auch gelesen zu haben.  Irenäus, Klemens von Alexandrien, Tertullian und Origenes sahen dieses Werk hoch an, Tertullian hingegen wertete das Buch als „nicht inspiriert“ ab. Lest es euch durch, lasst euch davon erbauen, aber Paulus Rat zu außerkanonischen Schriften im Hinterkopf bewahren:

1.Tim. 1,4-5: die mehr Streitfragen hervorbringen als göttliche Erbauung im Glauben; das Endziel des Gebotes aber ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben.

Hier biete ich eine aufgearbeitete Form der von der Universität Fribourg digitalisierten Übersetzung von Franz Zeller an.

Titel Hirte des Hermas


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Der Hirte des Hermas.docx

Der Hirte des Hermas.pdf


Bisher erschien:

Eusebius von Caesarea: Kirchengeschichte

Erster Klemensbrief

Zweiter Klemensbrief

Die sieben Briefe des Ignatius von Antiochien


 

 

Was sind schon 50 Jahre?

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Für eine Goldene Hochzeit habe ich folgenden Beitrag vorbereitet und möchte ihn mit euch teilen, weil leider wenige Beiträge für solche Anlässe online zu finden sind.  Dieser Textbeitrag passt auch zum fünfzigsten Geburtstag oder in abgewandelter Form für alles, was die Dauer von 50 Jahren verdeutlichen soll. Auf jeden Falls sollte es dazu da sein, dich zum Nachdenken anzuregen, was in deinem Leben wirklich Wert hat.

Psalm 90,12: Lehre uns unsere Tage richtig zählen, damit wir ein weises Herz erlangen.

Was sind denn schon 50 Jahre? Für den einen sind 50 Jahre viel, für den anderen viel zu wenig. In 50 Jahren kann man zum reichsten Mann der Welt werden, während sich bei einigen anderen Dingen in 50 Jahren fast nichts verändert.

50 Jahre, das sind 600 Monate, 18 262 Tage, 438 300 Stunden, 26 298 000 Minuten und 1 577 880 000 Sekunden. Diese Zeit kann man mit folgenden Beispielen veranschaulichen:

  • Wenn man mit einem Weizenkorn beginnt und für 50 Jahre drei Körner pro Ähre erntet und wieder aussät, könnte man heute alle Planeten unseres Sonnensystems 9783 mal voll mit Weizen einsäen.
  • Wenn man für 50 Jahre jeden Tag 10 Euro auf die Seite legt hat man am Ende eine Summe von 182 620 Euro gespart.
  • Eine Roteiche braucht 50 Jahre um auf eine Höhe von 32 Meter zu wachsen.
  • Für den 969 Jahre alten Methusalem waren 50 Jahre so viel vom Leben, wie bei uns 4 Jahre.
  • In 50 Jahren hat man so viele Wörter gesprochen, dass man eine halbe Millionen DINA4 Seiten beidseitig bedrucken kann. Um diese transportieren zu können bräuchte man 5 Europaletten.
  • Liest man pro Tag 4 Kapitel aus der Bibel, kann man in 50 Jahren die Bibel 61 mal durchlesen.
  • Lernt man jeden Tag einen halben Vers aus dem Neuen Testament auswendig, hat man nach 50 Jahren das gesamte Neue Testament im Gedächtnis eingespeichert.

Ob die 50 Jahre viel oder wenig sind, hängt nicht von der Zeit ab, die verflossen ist, sondern von den Ereignissen die geschehen und den Werken die getan wurden.

  • Jedes Wort Gottes, das in eurem Herzen Frucht gebracht hat, ist mehr Wert, als ein ganzes Sonnensystem voll mit Weizenähren.
  • Jeder Cent oder Glas kaltes Wasser, das ihr für Bedürftige und das Reich Gottes ausgegeben habt, ist mehr wert als 182 620 Euro.
  • Jede Beziehung, sei es zu Gott oder mit Menschen, die über die Jahre gepflegt wurde, hält besser als jede 32 Meter hohe Roteiche.
  • Jede Minute, die ihr mit Gott verlebt habt, ist mehr wert als ein 969 Jahre langes Leben ohne Gott.
  • Jedes Gute Wort, das ihr zu eurem Nächsten gesagt habt, hat mehr Gewicht als eine halbe Millionen Blätter Papier.
  • Jedes Wort Gottes, das in eurem Leben in Tat umgesetzt wurde, ist nicht weniger Wertvoll als 61 mal die Bibel durchgelesen zu haben.

Was wichtig ist, ist nicht die Zeit, die wir haben, sondern die Dinge, die getan wurden. Deswegen wünsche ich euch, dass ihr in Zukunft nicht zuallererst mit Jahren zählt, sondern mit Werken und Taten!


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Christliches Hintergrundbild: Psalm 1

Ps. 1

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Psalm 1: Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen,
2 sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht.
3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl.
4 Nicht so die Gottlosen, sondern sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
5 Darum werden die Gottlosen nicht bestehen im Gericht, noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten.
6 Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten; aber der Weg der Gottlosen führt ins Verderben.