Meine Wunschliste

In der Bibel haben wir eine Menge an Vorbildern mit exzellenten Charakterzügen, die mir ein großer Anreiz sind, genauso zu werden.

Jesus setzt die Maßstäbe für uns in Matthäus 5,48 nicht gerade tief:

Matthäus 5,48:  Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist!

Wie sollen wir nun werden? Vollkommen wie unser Vater im Himmel. Dieser Weg wurde uns von den Gerechten der alten Zeiten in der Bibel aufgezeichnet. Mein wunsch ist es, dem nachzukommen und wie:

  • Abraham glauben (1.Mose 15,6)
  • Isaak vertrauen (1.Mose 22,6-8)
  • Jakob kämpfen (1.Mose 32,29)
  • Joseph der Sünde fliehen (1.Mose 39,13)
  • Mose sanftmütig sein (4.Mose 12,3)
  • Kaleb gegen den Strom schwimmen (4.Mose 13,30)
  • Josua vorangehen (5.Mose 31,23)
  • Samuel Gottesoffenbarungen in der Heiligen Schrift haben (1.Samuel 3,21)
  • David ein Mann nach Gottes Herzen sein (Apostelgeschichte 13,22)
  • Salomo weise sein (1.Könige 3,12)
  • Elia beten (Jak. 5,17)
  • Elisa voll Geistes sein (2.Könige 2,9)
  • Jesaja Gottes stimme Hören (Jesaja 6)
  • Jeremia Gottes Wort verkündigen (Jeremia 20,9)
  • Daniel sich nicht verunreinigen (Daniel 1,8)
  • Petrus voll Missionsdrang sein (Apostelgschichte 2,14)
  • Paulus die Geheimnisse der Schrift erkennen (Epheser 3,4)
  • Lukas schreiben können (Lukas 1,3-4)
  • Jesus predigen können (Matthäus 7,29)
  • Jesus sanftmütig und demütig sein (Matthäus 11,29)

Vollkommen sein, wie mein Vater im Himmel vollkommen ist (Matthäus 5,48)

Wunschliste

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Christoph von Schmid: 190 Erzählungen für die Jugend PDF/DOCX Download

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Christoph von Schmid Wiki CC

Christoph von Schmid (1768- 1854) war ein christlicher Schriftsteller, der pädagogische Anliegen in einfachen Geschichten mit leicht verständlicher Sprache formulierte. Hervorragend sind seine 190 kleine Erzählungen für die Jugend, in denen er wichtige biblische und ethische Verhaltensweisen in Geschichten und Parabeln formuliert. 

Die Geschichten eignen sich gut für Prediger, die nach Beispielen und Metaphern für geistliche Wahrheiten suchen- sie sind bei Christoph von Schmid reichlich zu finden. Kinder- und Jungscharleiter können das Angebot genauso nutzen. Im Projekt Gutenberg sind einige Werke digitalisiert. Aus den 190 Erzählungen für die Jugend habe ich folgende als Kostprobe gewählt:

 

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Der mutwillige Spötter

Andreas, ein blinder Jüngling, ging einst mit Hilfe seines Stabes sehr langsam und bedächtig aus der Kirche nach Hause. Lukas, ein mutwilliger Bauernbursche, spottete über ihn und rief: Wollen wir nicht miteinander eine Wette anstellen? Gilt’s zehn Taler, ich laufe schneller, als du? – Der blinde Andreas sagte: Ja, es gilt – wenn ich einen Weg wählen darf, den ich kenne, und eine Zeit, die mir gelegen ist. – Lukas schlug sogleich mit Lachen ein und nahm alle Umstehenden zu Zeugen. – Der Blinde sagte: Nun gut! So wollen wir heute Nacht um zwölf Uhr zur Wette in die Stadt laufen. – Mit dem zwölften Glockenschlage gingen sie ab. Die Nacht war sehr finster und der Weg führte durch einen dunkeln Wald. Andreas, welchem Tag oder Nacht einerlei war, erreichte noch vor Anbruch der Morgenröte die Stadt. Der spöttische Lukas aber verirrte sich im Walde, stieß bald den Kopf an einen Baumast, fiel bald über eine Wurzel, verwickelte sich bald in den Dornen, und kam erst in der Stadt an, als die Sonne bereits hoch am Himmel stand.

Er musste die zehn Taler bezahlen, und jedermann sagte: Es ist ihm recht geschehen, und er hätte noch eine größere Strafe verdient.

Treib mit Unglücklichen nie Spott,
sonst straft dich der gerechte Gott.

Titel


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Die sieben Briefe des Ignatius von Antiochien als PDF/DOCX- Bibder Kirchenväter

 Sieben Briefe des Ignatius von Antiochien ist das nächste Werk in der Bibliothek der Kirchenväter. Seine sieben Briefe hat er an folgende Gemeinden und Person gerichtet:

  • An die Epheser
  • An die Magnesier
  • An die Trallianer
  • An die Römer
  • An die Philadelphier
  • An die Smyrnäer
  • An Polykarp

Die Bücher sind Urheberrechtsfrei von der Universität Fribourg digitalisiert und online verfügbar.


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Die sieben Briefe des Ignatius von Antiochien.docx


Bisher erschien:

Eusebius von Caesarea: Kirchengeschichte

Erster Klemensbrief

Zweiter Klemensbrief 

Wie Erzieht man zu Treue in Ehe Familie und Beruf?

Treu

In einem vorigen Beitrag wurde erarbeitet, wie man zur Treue im Glauben erziehen kann. In dem vorliegenden soll die Thematik der Treue noch einmal aufgegriffen und für die Bereiche Ehe, Familie, Beruf und dem Nächsten gegenüber ausgelegt werden.

1        Treue in der Ehe

Das Abbild der Beziehung zwischen Gott und seinem außerwählten Volk wird in unserer Welt am deutlichsten in der Ehe abgebildet. Genauso wie Gott sein Volk zur Treue aufruft, fordert er auch in jedem Ehebund gegenseitige Treue. Es gibt sonst keinen Bereich in unserem Leben, in dem die Treue so wichtig ist wie in der Ehe. Wie erzieht man Verheiratete und Unverheiratete dazu, ein treues Eheleben zu führen?

1.1        Liebe

Wie auch in der Beziehung zu Gott, ist Treue ohne Liebe schwer. Ohne Liebe wird Treue zum angelernten Gebot, die nur um des Gebotes willen gehalten wird, aber nicht aus freiem Herzen heraus. Eine Beziehung, die erfüllt ist von Liebe, ist geprägt von Güte, Selbstlosigkeit, Vergebung, Wahrheit und Geduld[1]– für Untreue ist kein Platz vorhanden.

Soll nun ein Ehepaar bis zum Tod die Treue halten[2], muss es beständig in der Liebe bleiben[3] und bei Vernachlässigung derselben Ermahnung und Zurechtweisung von Seiten des Partners oder eines Dieners annehmen[4]. Geprägt von dieser Liebe werden bereits verheiratete Paare zur Nachahmung ermutigt, unverheiratet wird ein Vorbild gegeben, wie sie später ihre Beziehung führen sollen[5]. Insbesondere die Belehrung sollte hier nicht vernachlässigt werden, da auch sie die Liebe und infolgedessen die Treue fördert. In Literatur und Vorträgen gibt es genügend Beispiele, Anreize und Vorschläge, wie die Liebe in einer Beziehung erhalten und gefördert werden kann[6].

1.2        Gehorsam

Wem gegenüber soll in der Ehe Gehorsam geübt werden? Zuallererst gilt es, dem Wort Gottes zu gehorchen, das viele Ratschläge zu einer treuen Ehe enthält. Die alttestamentlichen Gebote, die zur Treue aufrufen und den Ehebruch bestrafen sind zuallererst zu nennen[7]. Genauso wichtig ist das Vorbild der Sara-Kindschaft, deren Merkmal laut 1.Petr. 3,6 der Gehorsam ist. Des Weiteren gilt es auch den neutestamentlichen Geboten von Jesus und den Aposteln zu gehorchen[8].

Grundlegend hierfür ist die Belehrung mit dem Wort Gottes: Unwissenheit über die Ordnungen Gottes in der Ehe können zur Übertretung derselben führen[9]. Diese Belehrung sollte nicht nur bei schon verheirateten Paaren praktiziert werden, sondern schon von klein auf den Kindern beigebracht werden[10]. Mit der Zurechtweisung bei Untreue sollte nicht gespart werden genauso wie die Strafe dafür erklärt und angewendet werden soll[11].

Auch die Ermutigung zum Gehorsam darf nicht vernachlässigt werden, da das Fleischliche in uns gegen den Gehorsam kämpft[12] und uns zur Untreue bringen will. Die Ermutigung, dem zu wiederstehen und ein heiliges Leben zu führen ist nicht nur die Aufgabe der Erziehenden, sondern jedes Christen[13].

Werden diese Aspekte zu Wahrung der Treue beachtet und ausgelebt, steht einer glücklichen Ehe nichts im Wege und führt zu einem harmonischen Familienleben, das genauer im nächsten Punkt betrachtet wird.

Weiterlesen „Wie Erzieht man zu Treue in Ehe Familie und Beruf?“

Wie erzieht man zur Treue im Glauben?

TreuDas im deutschen Sprachgebrauch benutzte Wort „Treue“ entlehnt sich aus dem Mittelhochdeutschen Wort triūwe, was so viel wie „fest werden, stark, fest wie ein Baum“ bedeutetet. Im deutschen Alten Testament wird es verwendet um die hebräischen Worte ‚emeth (אמת) ‚âman (אמן) und ‚ĕmûnâh ‚ĕmûnâh (אמנה אמוּנה)[1] zu übersetzen. Diese hebräischen Worte werden auch mit glauben, vertrauen, als wahr erweisen, zuverlässig und Wahrheit übersetzt[2]. Im Griechischen liegt das Wort pistos (πιστός)[3] der Übersetzung des Wortes Treu zugrunde und wird alternativ mit gewiss, gläubig, Gläubige, glauben oder zuverlässig übersetzt[4].

Fasst man diese Begrifflichkeiten zusammen, ist Treue eine Eigenschaft, die sich durch Vertrauen und Zuverlässigkeit, Wahrhaftigkeit, Glauben und Glaubhaftigkeit auszeichnet. In unserem Sprachgebrauch schlägt sich das in der Bezeichnung „treue Seele“ nieder.

Breiter gefasst ist Treue mehr als nur ein Charkterzug sondern auch die Pflicht ein Versprechen oder einen Bund einzuhalten. Als größtes Beispiel ist hier der Bund zwischen Gott und seinem außerwählten Volk (Israel und später die Gemeinde) zu nennen. Ein Schatten davon in unserer Welt ist die Treue in der Ehe. In beidem gilt es, die Bedingungen und Befugnisse des Bundes treu und zuverlässig einzuhalten.

Übt man sich in dieser Pflicht, wird sie zur Tugend, die fest in unserem Charakter eingefügt wird und uns selbst in Bereichen, in denen wir keine vertragliche Verpflichtung eingegangen sind, treu handeln lässt. Ein Bereich ist die Beziehung zu unserem Nächsten, mit denen wir gewöhnlich keinen Vertrag abgeschlossen haben, aber trotzdem treu handeln und sie treu behandeln. Wenn man von dem Vertrag mit einem Arbeitgeber absieht, sind alle Verhältnisse zu unserem Nächsten lediglich in der Bibel für uns verbindlich festgelegt.

Das Ziel der Erziehung zur Treue soll sein, diese Tugend als feste Charaktereigenschaft im Herzen des zu Erziehenden zu bilden und basierend auf der Heiligen Schrift alle Bereiche des Lebens zu prägen.

Im folgenden soll betrachtet werden, wie die biblischen Prinzipen der Erziehung einen Menschen zuallererst in der Treue im Glauben wachsen und diese dann zur beständigen Charaktereigenschaft im Verhalten zum Nächsten werden lässt.

Weiterlesen „Wie erzieht man zur Treue im Glauben?“