Die Gefahr des leblosen Bibelstudiums

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Zur Zeit lese ich das Buch  Seelsorge mit der Bibel von Jay E. Adams. Auf Seite 38 haben mir folgende Zeilen viel zu denken gegeben:

Lernen um des Lernens willen führt auf diesem Gebiet dazu, dass die Bibel nur noch zum Argumentieren benutzt wird. Sie gibt dann nur noch Auskunft zu geschichtlichen und dogmatischen Fragen und bestenfalls einige Anweisungen moralischer Art.

Als Bibelschüler weiß ich genau, was das bedeutet und jeder, der sich intensiv mit dem Wort Gottes auseinandersetzt, versteht diesen Gedanken. Die Bibel soll nicht gelesen werden nur um sein Wissen zu vermehren oder einen guten Standpunkt in Diskussionen zu haben, sondern sie soll gelebt werden! Bei mir merke ich es, dass ich denke „Aha, noch eine Verheißung, die muss ich im Text markieren“ ohne aber einen Schritt zurück zu machen und zu sagen „Herrlich, noch eine Verheißung für mich!“.  Deshalb folgert Adams:

Prediger und Pastoren sollen ihren Gemeindegliedern deshalb helfen, die Bibel auch praktisch anzuwenden. Sie werden sich und ihren Gemeindegliedern damit viel Kopfzerbrechen und viele Stunden seelsorgerliches Gespräch ersparen.

Die Bibel nur um des Wissens und des Lernens zu studieren ist eine große Fehlentscheidung. Bibelschulen zu besuchen, nur um einen Abschluss zu bekommen oder sein Bibelwissen zu vermehren trägt eine große Gefahr in sich: Denn wenn eine Bibelschule oder das Bibelstudium einen Christen nicht heiliger und reiner macht, macht es ihn nur zu einem besseren Heuchler.

Ich wünsche deshalb jedem Christen, insbesondere aber Bibelschülern und Theologiestudenten, dass ihr Glaube nicht nur eine Kopfsache wird, sondern das gesamte Leben prägt und die Worte Gottes im Leben umgesetzt werden.

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Handywallpaper: Jesus ist das Licht der Welt

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Ein Licht, das leuchten will, muss sich verzehren;
Trost, Licht und Wärme spendend, stirbt es still.
Ein Licht, das leuchten will, kann nichts begehren,
als dort zu stehen, wo’s der Meister will.

Ein Licht, das leuchten will, dem muss genügen,
dass man das Licht nicht achtet, nur den Schein.
Ein Licht, das leuchten will, muss sich drein fügen,
für andre Kraft und für sich nichts zu sein.

Ein Licht, das leuchten will, darf auch nicht fragen,
ob’s vielen leuchtet oder einem nur.
Ein Licht, das leuchten will, muss Strahlen tragen,
wo man es braucht, da lässt es seine Spur.

Ein Licht, das leuchten will in Meisters Händen,
es ist ja nichts, als nur ein Widerschein;
des ew’gen Lichtes Glanz darf es uns spenden,
ein Licht, das leuchten will für Gott allein.

Hedwig von Redem

Allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Lukas 2.11#Download Version 1
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An alle Leserinnen und Leser dieses Blogs möchte ich herzliche und liebe Weihnachtsgrüße senden mit dem Vers aus Lukas 2,11:

Lukas 2,11: Euch ist heute der Retter geboren!

Welch eine große Geschichte begann damals im Stall von Bethlehem! Und welch eine Gnade ist es, dass wir als Kinder des 21. Jahrhunderts an dieser großen, göttlichen Geschichte teilnehmen dürfen! Dieser Retter, der damals zwischen den Feldern Bethlehems in eine einsame Krippe gelegt wurde, hat durch sein hingebungsvolles Leben und Sterben uns einen Lebenssinn gegeben, der mit nichts zu vergleichen ist. Wir haben durch seine Geburt den Weg zum Vater gefunden. Durch seine Leiden sind wir von dem Tod errettet und durch sein Leben zu Gerechten gemacht worden- wer so etwas Herrliches erlebt hat, kann nicht anders, als sich nur freuen über unseren göttlichen Heiland und Retter. Freust du dich auch?

 

Weihnachtsanspiel: Lobt Gott ihr Christen alle gleich

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Ein Anspiel zu der Entstehung des Liedes „Lobt Gott ihr Christen alle gleich„.

Der Dichter Nikolaus Hermann zog  1518 in das Böhmische Joachimstal das aufgrund seiner reichen Silbervorkommen einen starken Aufschwung erlebte. Dort arbeitete er als Kantor und Lehrer und schrieb viele Lieder und Gedichte. Einen herben Rückschlag musste er hinnehmen, als sein Sohn Christoph das Elternhaus nach einem Streit verließ. Daraufhin füllte Niedergeschlagenheit sein Leben aus und das Liederdichten gelang ihm nicht mehr. Doch am Heiligabend acht Jahre nach dem Auszug Christophs finden ein Bergwerkarbeiter und Nikolaus Hermann Christoph in einem alten Silberstollen. Aus der Freude über den Zurückgekehrten Sohn entsteht folgendes Lied:

Lobt Gott, ihr Christen alle gleich,
in seinem höchsten Thron,
der heut schließt auf sein Himmelreich
und schenkt uns seinen Sohn,
und schenkt uns seinen Sohn.

Er kommt aus seines Vaters Schoß
und wird ein Kindlein klein,
er liegt dort elend, nackt und bloß
in einem Krippelein,
in einem Krippelein.

Er entäußert sich all seiner G’walt,
wird niedrig und gering
und nimmt an eines Knechts Gestalt,
der Schöpfer aller Ding,
der Schöpfer aller Ding.

Er wechselt mit uns wunderlich:
Fleisch und Blut nimmt er an
und gibt uns in seins Vaters Reich
die klare Gottheit dran,
die klare Gottheit dran.

Er wird ein Knecht und ich ein Herr;
das mag ein Wechsel sein!
Wie könnt es doch sein freundlicher,
das herze Jesulein,
das herze Jesulein!

Heut schließt er wieder auf die Tür
zum schönen Paradeis;
der Cherub steht nicht mehr dafür.
Gott sei Lob, Ehr und Preis,
Gott sei Lob, Ehr und Preis!

Sprecher Wir schreiben das Jahr 1520 und es ist schon drei Jahre her, dass mit dem Thesenanschlag Luthers an der Schlosskirche Wittenberg die Reformation in Deutschland begann. In diesen drei Jahren breitete sich die wiederentdeckte Lehre wie ein Lauffeuer über ganz Deutschland aus. Das brachte aber viele Probleme mit sich- oft erlaubten die Landesfürsten in ihrem Gebiet nur einen Glauben. So mussten viele Familien wegen ihrem evangelischen oder wiedertäuferischen Glauben ihr Zuhause verlassen und eine neue Heimat suchen.

Für Grafen, die Arbeitskräfte auf ihre Ländereien, Handwerker für ihre Städte und Bergleute für ihre Bergwerke suchten, kamen diese Menschen gerade recht. So ließ auch der Graf Stephan von Schlick in diesem Jahr 1520 Herolde durch Süddeutschland reiten um Arbeiter für sein neues Silberbergwerk zu werben.

Herold Ihr Leute von nah und fern hört, was euch der Graf Stephan von Schlick verkünden lässt: In Joachimstal in Böhmen wurden reiche Silbervorkommen entdeckt. Dazu werden Bergleute und allerlei geschickte Handwerker gesucht, die bereit sind, sich in Joachimstal niederzulassen, um für den Herren Grafen allerlei Metalle zu schürfen.

Gezeichnet Graf Stephan von Schlick, Anno Domini 1520.

Bürger 1 Habt ihr gehört, dort gibt es Arbeit
Bürger 2 Ob der Graf auch gut bezahlt?
Herold Darüber braucht ihr euch keinen Kopf zu zerbrechen. Mein Herr Graf zahlt mehr als recht ist.

 


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Weiteres Weihnachtsanspiel auf Gladium Spiritus

Weihnachten 1944


Quellenangaben

Das hier vorliegende Anspiel ist eine Überarbeitung des Anspiels von Alles um die Kinderkirche.de, die in der Rubrik Erzählungen Anspiel zur Entstehung von EG 27: Lobt Gott ihr Christen Der heut schließt wieder auf die Tür (13-17 Mitspieler)“  aufführt.

Ursprüngliche liegt beiden Anspielen eine Erzählung von Sr. Gabriele Goseberg zugrunde, die in der Zeitschrift Zuversicht und Stärke im Dezember 2006 erschien und hier zum Teil einlesbar ist


 

Auf der Suche nach Gott: Wallpaper Joh. 14,6

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Johannes 14,6: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

Du bist auf der Suche nach Gott? Oder du meinst, ihn schon gefunden zu haben, bist aber noch gefühlte Lichtjahre von ihm entfernt? Dann lass dir sagen: Es gibt einen Weg, auf dem du Gott finden kannst- nicht durch Meditation, Lieder, Traumreisen, Pilgerreisen oder eigene Willensanstrengungen. Der Weg geht über Jesus Christus: denn wer Jesus kennenlernt, der lernt Gott kennen- und was kann es schöneres geben, mit dem ewigen Gott in Kontakt zu stehen? Jesus lernen wir am besten dadurch kennen, wenn wir in der Bibel die Evangelien lesen. Ich lade dich ein, das zu tun und würde dir gerne kostenlos ein Neues Testament zuschicken; einfach das Formular unten ausfüllen und Abschicken!

Christliche Partnersuche im Internet

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Vorgeschichte

Eines Tages schrieb mich der Autor diese Bloges an und fragte mich, ob ich nicht Interesse hätte einer Anfrage zu beantworten, die ihn per E-Mail erreichte. Die Anfrage hatte folgende Fragen:

Denken Sie, dass eine christliche Singlebörse etwas Gutes bewirkt oder total überflüssig ist? Denken Sie, dass Gott auch ein elektronisches Medium nutzt um Menschen zusammenzuführen oder ob Christen mit einer Partnerbörse Gott ins Handwerk pfuschen? Welche Ratschläge können Sie anderen Christen mit auf den Weg geben? Welche Erfahrungen haben Sie gesammelt?

Das sind viele Fragen. Natürlich könnte man sie auch in ein oder zwei Sätzen abarbeiten. Ich denke jedoch nicht, dass der Leser dadurch einen Segen und Hilfe in seinen Problemen bekommt. Deshalb folgt hier eine etwas länger Auseinandersetzung mit dem Thema.

Wie schon in den Eingangsfragen zu merken war, ist das Thema ein heißes Eisen. Besonders unter Christen gibt es da viel Konfliktpotenzial. Da wir als Christen versuchen in allen Dingen den Willen Gottes zu erkennen und auch zu befolgen, kommt es besonders in dieser Frage vor, dass sogar Freunde unterschiedlicher Meinung sein können. Eine Entscheidung für einen Ehepartner ist in der Regel endgültig. Denn die Bibel selbst sagt: Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden. (Mt. 19,6) Hier stellt sich nun die Frage: Woran erkenne ich, dass Gott uns zusammengeführt hat? Oder anders gefragt: Welche Hilfsmittel verwendet Gott um Menschen zusammenzuführen?

Um die Fragen zu beantworten, müssen wir im erst Schritt definieren, was Partnervermittlung im Internet bedeutet.

Partnervermittlung im Internet

Liebe ist einer der stärksten, ich möchte sogar sagen das stärkste Gefühl, das einen Menschen antreibt. Gleichzeitig ist es auch etwas, was den Menschen sehr verletzlich macht. Schon früh hat man versucht die Kraft der Liebe ohne der Verletzlichkeit zu haben. Aus diesem Grund gab es schon seit langer Zeit verschiedene Formen der Partnervermittlung. Davon lesen wir schon in 1. Mose 24 als Abraham seinen Diener sendet, um seinem Sohn eine Frau zu finden.

Aus den persönlichen Kontakten wurden mit der Verbreitung der Schrift und zuletzt dem Buchdruck auch schriftliche Kontakte möglich. Menschen haben in der Zeitung inseriert und dort Partner gesucht. Mit den neuen technischen Medien hat es sich nun in das Internet verlagert. Durch eine Partnervermittlung im Internet lassen sich viele Aufgaben oder Hürden bei der Partnersuche leichter meistern. Man kann mehr über sich erzählen und damit auch mehr von einem potentiellen Partner erfahren. Durch verschieden Filter und Algorithmen kann der „am Besten passende“ Partner gefunden werden. Das Anschreiben und Aussuchen erfolgt aus der vertrauten Umgebung (in der Regel Zuhause) heraus. Die Auswahl ist viel größer. Kurz gesagt ist Partnervermittlung im Internet so erfolgreich, weil es einfach zu Bedienen ist, viele Informationen zur Verfügung stellt und eine bessere Kontrolle erlaubt.

Warum verwenden Menschen eine Partnervermittlung im Internet

Es gibt zwei Gründe, warum eine Partnervermittlung eingesetzt wird. Einmal aus externen Gründen wenn es z.B. um arrangierte Ehen geht (nicht Teil der Betrachtung) oder aus internen Gründen, weil man selber keinen Partner findet.

Aus meiner eigenen Beobachtungen, die ich im Laufe der Zeit gemacht habe, sehe ich folgenden Grund, warum Christen das Gefühl haben eine Partnervermittlung nutzen zu müssen.

Das Internet ist der Strohhalm, an den sich die Menschen klammern um doch noch einen Partner zu finden. Natürlich gibt es darunter auch Menschen, die es nur ausprobieren möchten. Das sind jedoch Ausnahmen und über kurz oder lang die Karteileichen in der Datenbank. Die Methoden aus den früheren Zeiten hatten auch den selben Grund. Angefangen an dem Beispiel aus 1. Mose 24 über Mail-Order-Brides aus Amerika, bis hin zu Zeitungsanouncen aus dem 19. Jahrhundert, in denen verliebte Paare verschlüsselt kommunizierten.

Alle diese Fälle hatten eines gemeinsam: Das Angebot hat die Nachfrage nicht gedeckt. Wenn es eine andere Möglichkeit geben würde, würde sie genutzt werden. Das sieht man auch an den Profilen und Fragen, die die Nutzer stellen. Am Ende jeder Vermittlung steht ja der physische Kontakt. Je früher er hergestellt werden kann, desto glücklicher und zufriedener wird der Mensch.

Ist nun die Partnervermittlung im Internet schlecht oder gut?

Das kommt ganz darauf an und leider ist es auch ein bisschen kompliziert.

In der heutigen Zeit hat man durch die große Anzahl der Möglichkeiten Schwierigkeiten die richtige Entscheidung zu treffen. Man will natürlich alles richtig machen und auch das Beste für sich aussuchen. Leider muss ich feststellen, dass manche nur sich selbst verwirklichen möchten und überzogene Erwartungen an den potentiellen Partner haben. Das führt dann dazu, dass erstens durch die lange Wartezeit die Auswahl immer kleiner wird und aus dieser Auswahl am Ende niemand passt. Natürlich ist die Auswahl an gutaussehenden Pastoren unter 30, die die Familie auf den Platz 1 stellen sehr eingeschränkt. Und ein hübsches Mädchen mit Traumfigur unter 25, die ein Studium abgeschlossen hat und bereit ist, den Hausstand zu schmeißen, während der Mann sich alle 4 Jahre den neuesten Audi gönnt wird sich auch schwer finden lassen.

Wenn man zu dieser Kategorie Mensch zählt (Meistens sind es die Männer), sage ich, dass es falsch ist die Partnervermittlung im Internet zu verwenden. Hier heißt es an seinen Selbstbild und Ego zu arbeiten. Eine Partnervermittlung im Internet wird hier nicht weiterhelfen, sondern ist eher kontraproduktiv.

Es gibt jedoch auch den anderen Fall. Wenn man schon lange gesucht hat, die eigenen Ansprüche angepasst sind und sich immer noch nichts ergeben hat, kann das Internet ein Ausweg sein. Nach meiner Beobachtung sind das oft Frauen, welche durch die Erziehung und der Gemeinde gezwungen sind, passiv auf jemanden zu warten. Wie wir jedoch in den Gemeinden beobachten können, ist es leider so, dass es einen Überhang an Mädchen und Frauen gibt. Wenn Frauen und Mädchen nun die Auswahl an potentiellen Partnern vergrößern möchten, sehen sie neben dem Internet leider nur die Möglichkeit, die Gemeinde zu verlassen und jemanden Ungläubiges zu Heiraten. In diesem Fall ist es besser einen christlichen Partner über das Internet zu finden, als aus der Gemeinde auszutreten und das Glück in der Welt zu suchen.

Welche Hilfsmittel verwendet Gott um Menschen zusammenzuführen?

Nun kommen wir zurück zu der Ausgangsfrage. Ich denke Gott verwendet alle Hilfsmittel, die er für notwendig hält um Menschen zusammenzuführen. Diese Hilfsmittel ändern sich im Laufe der Zeit. Früher war es ein Bote, welcher eine Nachricht mündlich überbracht hat. Im Lauf der Zeit wurden es Briefe und Zeitungsannoncen. Heute bietet das Internet diese Hilfe an.

Es bringt nichts, einige dieser Hilfsmittel zu verdammen oder schlecht zu reden. Insbesondere durch das Internet sehen wir oft, was in der Gemeinde schief läuft. Wenn in einer Gemeinde unproportional viele Beziehung über das Internet angebahnt werden, liegt das nicht an dem bösen Internet oder der verdorbenen Jugend. Das Problem ist die fehlende Perspektive in der Gemeinde. Die Menschen versuchen das was ihnen fehlt zu kompensieren. Insbesondere in der Frage der Partnersuche und Ehe kommt es leider oft vor, dass die Probleme, die jemand hat, der nicht in einer festen Beziehung ist, klein geredet werden.

Was kann / solle ich tun?

Pastor / Verantwortlicher

Die Ursache des Problems analysieren. Verbote bringen in der Regel nicht die gewünschten Resultate, sondern richten im Zweifel eher Schaden an. Unter Umständen ist es auch Möglich, dass ein Mensch durch das Internet einen Partner fürs Leben findet.

Single / Suchender

Die Ursache des Problems analysieren. Das Internet wird sie nicht lösen. Ja es gibt Erfolgsgeschichten. Aber auch wenn sich jede 11 Minuten ein Paar findet, heißt das rein statistisch, dass im Durchnschnitt die Wartezeit für einen Treffer mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte beträgt. Investiere lieber die Zeit in gute Eheberatungsliteratur oder bei Besuchen unter Freunden und anderen Gemeinden. Das ist definitiv erfolgreicher.

Freund / Begleiter

Sorge dafür, dass der Single eine perspektive in der Gemeinde sieht. Es bringt dem Suchenden nicht mittels Anekdoten oder Schreckensgeschichten einen Weg vorzugeben. Für jeden jungen Mann ist der Weg zu der Jungfrau anders (frei nach Sprüche 30:19). Für uns heißt es den Menschen zu unterstützen und ihm auch die Hilfsmittel, die er Benötigt zu reichen.

Würdest du die Partnersuche im Internet empfehlen?

Nein.

Aber ich würde es nicht verdammen. Genau so, wie ich das Trinken von Wodka nicht empfehlen werde, ich es aber unter Umständen für medizinische Zwecke in Maßen erlauben würde.

 

Der außergewöhnlichste Familienblog Deutschlands

Ich muss zugeben, ich bin nicht gerade der Mami- und Familienblogleser und scrolle nur mal hier und dort durch solche Seiten. Aber einen Blog, einen neuen Familienblog fand ich hochinteressant. Es ist keine Durchschnittsfamilie mit 2 oder 3 Kindern. Auch keine Großfamilie mit 4 oder 5 Kindern, sondern eine Riesengroßfamilie mit ganzen 9 Kindern! Unbenannt

Der Blog heißt schlicht und ergreifend:  9Kids und ist unter der Adresse https://www.9kids.de/blog zu finden.

Wenn die Zweifel kommen, ob der Glaube wirklich für den Himmel reicht

Zweifel- wer kennt sie nicht? Irgendwo in uns taucht ein unbegründeter, sinnloser Gedanke auf, der uns Fragen stellt, die Niemand beantworten kann. Zweifel an Dingen und Taten, die wir bisher als natürlich und logisch gesehen haben, nun aber nicht wirklich erklären können. Und so brennt sich Tag für Tag ein Gedanke in uns, bis wir ausgebrannt auf die Knie sinken und zu Gott um Hilfe rufen bis wir merken, dass die Antwort doch so einfach ist.

Ein großer Zweifel, der bei Christen immer wieder auftaucht, ist: „Reicht mein Glaube um in den Himmel zu kommen?“ Man zweifelt daran, dass es wirklich ausreicht, wenn man  „nur“ an Jesu glaubt. „Mann muss doch etwas tun“ denkt man bei sich. Aber in Wirklichkeit wird Zweifel an dem Werk Jesu gesät. Man fragt sich: „Reicht das Werk Jesu am Kreuz wirklich aus? Muss ich nicht noch etwas tun, um in den Himmel zu kommen?“ Aber die Antwort ist: JA, Jesu Tod am Kreuz reicht wirklich aus! Mehr kann dich nicht retten, es ist alles schon vollbracht! Tröstend sind für dich in dieser Lage die Worte aus Römer 5,8-10:

Römer 5,8-10: Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Wieviel mehr nun werden wir, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorn errettet werden! Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wieviel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben!

Wenn wir als Ungläubige damals aus der Sünde errettet wurden, werden wir nicht jetzt, wo wir Gläubig sind, von dem Zorn errettet? Wie kann man dann noch sagen, wir müssen etwas tun, um unsere Rettung zu verdienen? Als Christen haben wir die Gewissheit, dass wir, die wir durch sein Blut gerechtfertigt sind, durch Jesus auch vom Zorn errettet werden! So hat es uns Gott versprochen. Und in dieser Hoffnung dürfen wir leben: Nicht in der Furcht, dass unser Leben doch nicht reichen wird, um in den Himmel zu kommen, sondern in dem freudigen Glauben, dass Jesus für uns am Kreuz alles vollbracht hat, und wir durch Ihn vor dem Zorn errettet werden!

Wer in dieser Gewissheit lebt, wird ein fruchtbares Leben führen.

Bibelvers Wallpaper: Hebräer 10,23

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Heb. 10,23: Lasst uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung.

Wir Christen haben eine herrliche Hoffnung, die keiner sonst auf der Welt hat: Die Hoffnung, ja sogar die Gewissheit, dass wir ein ewiges Leben in der Nähe Gottes verleben werden. Und daran dürfen uns sollen wir festhalten: der Wert dieser Hoffnung ist einfach unbeschreiblich!

 


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Anspiel: Weihnachten 1944

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Sprecher: Wir schreiben das Jahr 1944. Der zweite Weltkrieg ist voll im Gange und das Blut tausender Soldaten schreit von den Schlachtfeldern Europas gen Himmel. Tausende junge Männer und kräftige Familienväter traf das Los, nie wieder in die Heimat zurückzukehren. In Deutschland blieben fast nur Frauen, Kinder und alte Väter zurück. Auch der 13 Jährige Reinhold Kerstan lebte mit seiner Familie in dem schon zerbombten Berlin. Immer näher kamen die alliierten Streitkräfte und bedrohten Berlin. Oft hörte man nachts Sirenen und sich nahende Bomber. Die darauffolgenden Bombenexplosionen brachten den Schrecken der sich nahenden Front mitten in die Stadt herein.

Im Spätsommer 1944 erreichte folgende Nachricht das Lettow-Vorbeck-Gymnasium in Berlin

H.Grothe: Liebe Schüler, heute hat mich eine Nachricht von unserer fürsorglichen Partei erreicht. Wir sollten, weil die feindlichen Streitkräfte Berlin so sehr unter Beschuss nehmen, evakuiert werden. Alle Schüler des Gymnasiums werden nach Tschechien gebracht. Dort wird man sich weiter um euer Wohl sorgen.
Sprecher: Tschechien? Das hörte sich aber spannend an! Alle Jungs waren zuerst Feuer und Flamme, als sie aber begriffen, dass es für sie ein langer Aufenthalt in einem fernen Gebiet sein wird, wurden es ihnen mulmig zumute. Aber Befehl war Befehl, und dem durfte man nicht ungehorsam sein. Erst recht nicht, wenn man zu der Hitler-Jugend gehören will. Also blieb Reinhold nichts anders übrig, als seine Sachen zu packen und mit nach Tschechien zu fahren. Als der Tag des Abschieds gekommen war, stand Reinhold mit seinem Vater an der Tür und verabschiedete sich von seiner Mutter
Mutter: Gott segne dich mein Junge!
Sprecher: Hatte die Mutter gesagt und ihre Hand auf seinen Kopf gelegt. Tränen standen ihr in den Augen. Sie nahm in fest in den Arm, als ob sie ihn nicht gehen lassen wollte.
Reinhold: Ich werde oft schreiben, Mutter
Sprechen: Ihm war nach weinen zumute, aber er unterdrückte es. Deutsche Jungen weinen nicht, hatte er immer wieder gehört.
Mutter: Und les auch jeden Tag in deiner Bibel, hörst du!
Reinhold: Ja, Mutter, ich verspreche es
Sprecher: Ohne einen einzigen Blick zurückzuwerfen machte sich Reinhold mit seinem Vater auf den Weg. Stolz saß er neben seinem Vater im Zug, der bis zu Kriegsbeginn Pfarrer in Berlin war und gar nicht glücklich über die Entwicklung war, die das Deutsche Reich genommen hat. Aber wenigstens konnte er seinen Sohn bis nach Tschechien begleiten, bevor er selber wieder an die Front musste.

In Tschechien angekommen wurden Reinhold in die große Villa Fragner gebracht. Fast hundert Jungen wohnten schon dort und nach der Hopfenernte kamen noch einmal 60 Jungen dazu. So waren fast 160 Jungs der Hitlerjugend in einem Haus untergebracht, um von der Propaganda der NSDAP indoktriniert zu werden. Alle Bereiche des Lebens waren betroffen, sogar das Weihnachtsfest. An Heiligabend versammelte der Schulleiter die Jungs.

H.Grothe: Jungs, heute ist Heiligabend. Und wir werden dafür sorgen, dass die Weihnachtsfeiertage sinnvolle Tage werden! Kurt, komm mal her!
Kurt Jawohl, Herr Grothe
H.Grothe: Kurt, du als Fähnleinführer dieser Jungen suchst dir noch drei andere Jungs aus und gehst in den Wald um einen Baum zu besorgen
Kurt Jawohl Herr Grothe, wird ausgeführt. Aber was machen wir, wenn wir von den Partisanen angegriffen werden. Wir befinden uns hier auf feindlichem Gebiet
H.Grothe: Ihr macht das was ich euch befohlen habe- geht!
Sprecher: Ein paar Stunden später kamen sie mit einem riesigen Tannenbaum zurück- unbeschadet.

Herr Grothe kam irgendwie in Weihnachtsstimmung als die Gruppe der Jungen sich bemühten den großen Baum in der Eingangshalle der Villa aufzurichten. Aber als der Baum dann stand, war er wieder der alte.

H.Grothe: Los, Jungen, ab in die Klassen. Dort wird Schmuck gebastelt, der den Führer und das Vaterland ehrt. Wir wollen den Baum mit hunderten kleinen Hakenkreuzfahnen schmücken und nicht mit diesem Unsinn von Sternen, Engel und Flitter.
Sprecher: Enttäuscht machten sich die Jungen auf den Weg
Reinhold: Hakenkreuzfahnen auf dem Weihnachtsbaum? Wo gibt es denn sowas?
Richard: Im dritten Reicht gibt es sowas! Das habe ich auch noch nie gesehen. Traurig, und Weihnachten war doch immer so schön. Mit den Lichtern und dem bunten Schmuck…

So, jetzt sind wir im Klassenzimmer angekommen.

Reinhold: Siehst du, der Herr Grothe steht schon da. Der will uns bestimmt wieder einen Vortrag über Führer, Volk und Vaterland halten.
Richard: Ja, der fängt schon an. So als ob es an Weihnachten nicht um Jesus sondern um Hitler geht.
Sprecher: Nachdem Herr Grothe seine Rede beendet hatte, verließ er die Klasse und überließ dem Fähnleinführer Kurt die Aufsicht, während die ganze Klasse die schwarz-weiß-roten Flaggen bastelte.
Reinhold Warum singen wir nicht Weihnachtslieder
Richard: Gute Idee, aber ich kann damit nicht anfangen
Sprecher: Als ob der Fähnleinführer das gehört hätte, fing er an zu singen:

 


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Weihnachten 1944.pdf


Quelle

Entlehnt aus dem Buch „Helden sollten wir sein: Eine Kindheit in den Kriegsjahren“ von Reinhold Kerstan, SCM R.Brockhaus, 2002.


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