Die Chronologie der geteilten Reiche

Hier geht es direkt zur wissenschaftlichen Ausarbeitung

In meiner Teenagerzeit habe ich mir einmal vorgenommen, einen Zeitstrahl mit den Königen der beiden Reiche (Israel und Juda) anzufertigen. Ich nahm ein kariertes Blatt Papier zur Hand, malte einen Zahlenstrahl auf und begann so nach und nach in der Stillen Zeit für jedem König seine Kästchen zuzuweisen. Es begann in Juda mit Rehabeam: 17 Jahre Regierungszeit. Im Nordreich Israel war Jerobeam 22 Jahre an der Macht. Abija, Asa und Josaphat folgten für Juda, Nadab Baesa und Ela für das Südreich. Und immer wieder fand ich Verse im Buch Könige und Chronik, die Querverweise zwischen den Reichen aufzeigten. Da stand zum Beispiel in 1.Könige 22,52:

Ahasja, der Sohn Ahabs, wurde König über Israel in Samaria, im siebzehnten Jahr [der Regierung] Josaphats,

Ich schaute nach, ob das auch auf meinem Zahlenstrahl so passt, und merkte aber, dass ich da vollkommen auf andere Zahlen komme. Ich ärgerte mich und dachte, dass ich irgendwo wohl ein Fehler in dem Zeitstrahl haben müsste. Ich kontrollierte die Könige, merkte aber, dass ich eigentlich alle Zahlen richtig eingetragen habe. Trotzdem waren irgendwelche Fehler drin. Heute, einige Jahre und paar hundert Seiten Theologischer Lektüre später, bin ich der Lösung ein wenig näher gekommen. Auf der Bibelschule habe ich in Form einer wissenschaftlichen Arbeit diese Probleme beleuchtet. Diese Arbeit möchte ich mit euch Teilen und in jedem interessierten Bibelleser die Spannung wecken, scheinbare Widersprüche in der Bibel zu erforschen und zu erklären.


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Die Chronologie der geteilten Reiche.pdf


Empfehlungen

Als sehr gut erarbeitete Werke über die Welthistorie, die auf jeden Fall weiterzuempfehlen sind, ist zum einen  „Annals of the World“ von James Ussher und das Buch „The Chronolgy of the Old Testament“ von Floyd Nolen Jones.


Ich falle immer wieder in Sünde…

… was soll ich tun? Paul Washer gibt hierzu eine wunderbare Erläuterung für alle Christen die merken, dass sie noch nicht sind, was sie sein sollen und wollen.

Als .pdf findet man die Predigt auch hier bereitgestellt von I´ll be Honest

Er schließt mit den Worten:

Eine der größten Freuden in meinem Leben ist, wenn ich den Moment entdecke, wo ich die Sünde begehe, die ich immer sündige, meine erste Antwort darauf sollte sein, mich an Christus zu klinken. Nicht armselig; nicht zu denken: „Hier bin ich, Du solltest mich niederstrecken!“ Aber nein! Ich klinke mich an Christus und sage: „Ich glaube Deinen Zusagen! Ich bin in einem anderen Gefilde. Ich bin frei. Ich bin ein Heiliger; ich wurde aus Adam, der Verurteilung und dem Gesetz herausgeholt.

Für all dies hat Er am Holz bezahlt, als Er starb. Er wusste von alldem! Er vergab alles! ICH BIN FREI! Es ist absolut atemberaubend.

Der Vers aus 2.Kor. 12,9 bringt Gottes Größe auf den Punkt:

denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen!

Gott segne Dich!

Wer hat ihn Umgebracht?

Durch die Zeiten und Dekaden
Hat eine Frage viele Köpfe aufgeladen
Christen Juden Priester Pfarrer haben nachgedacht
Und fragten alle: „Wer hat Jesus umgebracht?“

Wie die einen schimpfend Zetern
Namen, Völker, Gruppen hassen
Widerstehen die andern diesem Wettern
Und hätten ihn am liebsten Tot gelassen.

Ob es Juden oder doch die Römer waren-
Ist die falsche Frag‘ und treffet nicht den Kern:
Müssen wir nach den Soldaten fragen,
Suchen wir die Mörder unseres Herrn.

Aus den Legionen röm’scher Heere
Stammten die Soldaten, die Vollstrecker
Diese Männer unbekannt und grausam,
Warns, die den Hammer schwingend
Schlag auf Schlag die Nägel schlugen
Schrecklich Mark und Bein durchdringend.

Stellt man dann die Frage nach der Herkunft und der Nation
Wird diese Frage antwortlos im Raume schweben
Kann man doch heute nicht die Antwort geben
Von welchem Volke stammte welcher Mann

Doch einen Nam´, mein ich zu wissen,
Des Soldats, der dienstbeflissen
Den Hammer und die Nägel trug
Und diese dann mit Kraft in Jesu Hände schlug.

Er kam aus Orten von Germaniens Süden
Wohnte in  dem Dorf, dass ich auch meine Heimat nenn.
Es war der Mensch, den ich am besten kenn
Doch war er nicht von meinen Brüdern.

Dieser Mann: er trug nicht irgendeinen Namen
Unbekannt und mit der Zeit vergessen
Nein, der Soldat, der die Nägel in die Hände Jesu schlug
War der Mann, der meinen Namen trug.

Ich selber war der Sünde Legionär
Dessen Fehler Schlag auf Schlag herniedersausten.
Denn der Mann, der unsern Heiland umgebracht
War ich selbst, in mir hat es die Sünd vollbracht.

Wenn dann noch einer mich will fragen
Welches Volk denn Jesus umgebracht
Muss ich mit tiefer Reue sagen:
„Ich, Ich und meine Sünde haben es gemacht“

Und nur allein durch seine Gnade
Wurde ich durch diesen Tod so wunderbar
Herausgerissen aus dem Heer der Sünder:
Ich bin nicht mehr der Sünde Legionär!

Ein Kind des Königs darf ich heißen
Der, um mich aus dem ew´gen Tod zu reißen
Für mich sein bestes hat gegeben:
Der König, für mich, sein eignes Leben.

Benaja Attlai