Auferstehungsgedicht zu Ostern: Es bebte die Erde

Es bebte die Erde

Es bebte die Erde der Himmel zerriss,
Früh stieg herab in der Finsternis,
Ein Engel im strahlend Gewand,
Und bewegte die steinerne Wand.

Es floh´n die Soldaten vor dieser Macht,
Und der Leichnam zum Leben erwacht,
Trat hervor in verklärter Gestalt,
Ihm war gegeben die höchste Gewalt.

Vorbei war´n die Leiden, der Sieg nun gewiss
Nachdem der Vorhang im Tempel zerriss
Geebnet der Weg zum ewigen Gott,
Erstritten durch Jesu sühnenden Tod.

Noch trauern die Frauen, und gehen zum Grab
Zu sehen den einen, der grauenvoll starb
Doch statt den Leichnam mit Tränen zu Ehren,
Muss sie der Engel zur Wahrheit bekehren.

Er ist nicht hier, er lebt und ist erstanden
Hörten sie aus Engels Mund
Geht nun hin, kündigts denen die ihn kannten
Freuen soll´n sich jetzt, die alles in ihm fanden.

Und du? Der sich jetzt im Trauer grämet
Täglich zu der Sünde Grab sich kehret
Ach, wenn du doch zu dem Glauben kämest
Und die Kraft der Auferstehung sähest

Denn der Geist, der den Heiland einst erweckte
Hat auch heut in deinem Leben diese Kraft
Dass er zu Gott dich führet mit Bedacht
Und deinen sterblichen Leib lebendig hier macht.

Vertrau nicht dem können der eigenen Kraft
Hoff auf das Wort „Es ist vollbracht“
Und glaub an das Eine, das ewig dich trägt:
„Mein Meister er lebt, er lebt, er lebt.“


Weitere Gedichte

Christliches Ostergedicht: Wer hat ihn umgebracht?

Gedicht zur Reformation an die Kirchen

Gedicht: Der Ruf der Ferne

Gedicht: Die übereilten Worte


 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s