Wohin mit den Sorgen?

1.Petrus 5,7: Alle eure Sorgen werft auf ihn; denn er sorgt für euch.

Wisst ihr was dumm ist? Einem Arzt, der unseren gebrochen Arm Operieren will, den Eingriff nicht zu erlauben, weil wir eine bessere Behandlung zu kennen meinen.

Wisst ihr was noch dümmer ist? Dem allmächtigen und allwissenden Gott den Eingriff in unser Leben zu verbieten, weil wir den besten Weg zu kennen scheinen. Lieber riskieren wir es, hundertmal auf falschen Wegen unterwegs zu sein und sich 99 Mal jeden möglichen Schaden zuzufügen um dann im Ausschlussverfahren den richtigen Weg zu finden. Und darauf geht viel Zeit verloren, viel kostbare Zeit, die Gott mit dem Satz quittiert: „Hätte ich dir auch sagen können, bevor du losgerrant bist.“

Warum sollen wir Menschen uns nicht dem anvertrauen, der alles weiß, alles kann und in die Zukunft blicken kann? Wir brauchen nicht mehr alles ausprobieren um den richtigen Weg zu finden. Ein einfaches Gebet reicht dazu, nicht viel mehr als Worte wie: „Gott, ich weiß nicht wie ich das Beste aus meinem Leben machen kann, zeige du mir in deiner Allwissenheit was der beste Weg für mich ist.“

Gott spricht und sagt: Du bist nicht mehr verantwortlich für den Erfolg, nur für den Gehorsam. 

Klaus Bockmühl

Blogs mit täglichen Andachten

Hier möchte ich einige Blogs vorstellen, die täglich eine Andacht auf ihrem Blog veröffentlichen.

Bruder Theophilus

Zuallererst möchte ich den Blumenmönch Br.Theophilus  nennen. Wie sein Name sagt, liebt er Gott und das sieht man in seinen Beiträgen. Jeden Tag veröffentlicht er eine kurze und prägnante Andacht zu den Herrenhuter Tageslosungen, die absolut empfehlenswert sind.

Theophilus

Andachten für Jeden Tag

Die Andachten von Frank Lauermann erscheinen auch täglich in meinem Reader und empfehle sie auch jedem weiter. Die Andachten werden täglich in viele andere Sprachen übersetzt wie Urdu, English und Russisch.

Frank

Deborrah´s

Auch wenn auf Deborrah´s nicht ganze Andachten erscheinen, sind die Verse und die kurzen Gedanken, die sie dort veröffentlicht, für mich täglich sehr bereichernd. Für die, die für längere Andachten keine Zeit haben, empfehle ich den Blog der Kürze seiner Beträge wegen.

Deborahs

 Flowing Waters

Sieben reformatorisch- gesinnte Christen veröffentlichen auf ihrem Blog täglich eine neue Andacht, die einer von den Autoren (Jahrgang ´86 bis ´97) verfasst. Regelmäßig veröffentlichen sie auch Buchbesprechungen und Aufsätze christlichen Inhalts.

Herrenhuter Losungen auf Telegram

Wer den Telegram Messenger hat, kann auch die Herrenhuter Losungen abonnieren und täglich zugeschickt bekommen. Dazu müsst ihr den Bibelversebot @bibelversebot abonnieren.

Christliche Deutsche Blogs auf Telegram

Christliche Deutsche Blogs und lesenswerte Artikel teile ich in dem Broadcast Christliche Blogs.

Christlicher Wallpaper: Die 8 Stufen der Demut

Benedikt Demut

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In einem vorigen Beitrag habe ich ausführlicher zu diesem Thema geschrieben, hier das Bild dazu.

Die 8 Stufen der Demut:

  1. Stufe: Gottesfurcht, Bewusstsein der Gegenwart Gottes
  2. Stufe: Gottes willen tun und nicht den eigenen noch den fremden
  3. Stufe: Bereitschaft, sich der Leitung anderer anzuvertrauen
  4. Stufe: Geduld um die Schwierigkeiten und Fehler anderer zu akzeptieren
  5. Stufe: Radikale Offenheit gegenüber anderen im Blick auf die eigenen Schwächen und Fehler
  6. Stufe: Die reife Einsicht in das eigene Sündersein
  7. Stufe: Weniger sprechen und lachen
  8. Stufe: Durchdrungen sein von der Liebe Gottes

Acht Stufen, die ein demütiges Leben auszeichnen

Benedikt von Nursia, bekannt auch als der „Heilige Benedikt“, war der Gründer des Benediktinerordens im Jahr 529. Er verfasste dafür eigens eine Ordensregel, die „Regula Benedicti“ in der er beschrieb, wie das Mönchsleben seiner Meinung nach auszusehen habe. Es sind viele gute und hilfreiche Kapitel in diesem Buch zu finden, das schönste dieses Buches ist das 7.Kapitel Von der Demut (Unten in der Zusammenfassung auch als Download). In diesem Kapitel beschreibt er 12 Stufen der Demut, die jeder Mönch (und gewiss auch jeder Christ) herabsteigen soll, um „zu jener Erhöhung im Himmel rasch [zu] gelangen, zu der die Erniedrigung in diesem Leben emporführt,“

Über das Ziel der Demut schreib er:

Hat also der Mönch diese Stufen der Demut erstiegen, dann wird er bald zu jener Gottesliebe gelangen, die in ihrer Vollkommenheit die Furcht vertreibt.

Jeder von uns sollte Stufe für Stufe die Treppe der Demut herabsteigen um zu dieser Gottesliebe zu gelangen, in der wir dann Gott nicht aus Furcht vor der Strafe sondern aus Liebe zu Christus dienen.

Diese 12 Stufen kann man auch auf 8 Stufen zusammenfassen und beschreiben folgende Eigenschaften:

  1. Stufe: Gottesfurcht, Bewusstsein der Gegenwart Gottes
  2. Stufe: Gottes willen tun und nicht den eigenen noch den fremden
  3. Stufe: Bereitschaft, sich der Leitung anderer anzuvertrauen
  4. Stufe: Geduld um die Schwierigkeiten und Fehler anderer zu akzeptieren
  5. Stufe: Radikale Offenheit gegenüber anderen im Blick auf die eigenen Schwächen und Fehler
  6. Stufe: Die reife Einsicht in das eigene Sündersein
  7. Stufe: Weniger sprechen und lachen
  8. Stufe: Durchdrungen sein von der Liebe Gottes

Benedikt DemutDownload

Auf welcher Stufe befindest du dich gerade? Oder welche Stufen hast du übersprungen und meinst, sie nicht betreten zu müssen? Der Lohn der Demut ist hoch, der lange Weg zu ihr lohnt sich!

Sprüche 22,4 Der Lohn der Demut und der Furcht des Herrn ist Reichtum, Ehre und Leben.

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Downloads:

Die zwölf Stufen der Demut nach Benedikt von Nursia.pdf

Die acht Stufen der Demut.pdf

Die acht Stufen der Demut.jpg

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Würden wir uns dem Kaiser Nero unterordnen?

Im Jugendkreis betrachten wir zurzeit den Römerbrief und als wir in der Übersicht so zum 13. Kapitel kamen, fiel mir dieser Vers besonders ins Auge:

Römer 13,1-2: Jedermann ordne sich den Obrigkeiten unter, die über ihn gesetzt sind; denn es gibt keine Obrigkeit, die nicht von Gott wäre; die bestehenden Obrigkeiten aber sind von Gott eingesetzt. Wer sich also gegen die Obrigkeit auflehnt, der widersetzt sich der Ordnung Gottes; die sich aber widersetzen, ziehen sich selbst die Verurteilung zu.

Welche Obrigkeit herrschte zu diesem Zeitpunkt über dem Römischen Reich? Etwa ein schillernder Kaiser, dem man freudig folgte? Oder eine charismatische Persönlichkeit? Nein- weit gefehlt. Der Kaiser, der nur einige hundert Meter von den Versammlungsorten der Christen, an die der Brief adressiert war, regierte, war niemand geringeres als der grausame Nero. Nero! Und diesem sollten sich die Christen in Rom damals unterordnen? Ja, mussten sie!

Heute wundert es mich, dass es modern geworden ist, sich den Regierungen nicht zu unterordnen- sei es der eigenen in Deutschland, denen im Ausland: immer findet man etwas zu kritisieren, abwerten und zu verachten. Obwohl die Regierungen in Deutschland, USA, Russland und Frankreich alle von Gott gewollt und eingesetzt sind, wollen viele sie am besten abgesetzt haben. Ja sogar manche Christen meinen es besser zu wissen und wiedersetzten sich der Regierung in Wort und Tat und entblößen hierbei nicht das „System und ihre dunklen Seiten“ sondern sich selbst als gottlose „Christen“.

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Solange in Deutschland kein Despot wie Nero an die Macht kommt, haben wir kein Recht diese Verse aus der Bibel zu streichen und zum Widerstand gegen die Regierung aufzurufen. Vielmehr sollen wir für die Regierungen in unserem und anderen Länder beten, dass wir weiterhin ein ruhiges Leben führen können.

1. Timotheus 2,1-2 So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, 2 für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit;