Das Buch Henoch als PDF

Es gibt viele antike Bücher, die einen hohen Stellenwert im Christentum hatten oder noch haben, aber mit der Zeit in Vergessenheit geraten sind oder auch einfach Verboten wurden. Auch wennTitel sie nicht die gleiche Autorität wie die Bibel haben, sind viele der alten Bücher lesenswert.

Das Henochbuch ist eines von diesen. Ja, sogar Judas zitiert in seinem Brief aus diesem Buch. Nur eine Frage, die sich uns heute stellt ist, ob wir heute auch dasselbe Henochbuch in den Händen halten wie Judas damals. Vieles spricht dagegen. Es ist gut, zu wissen was in diesem Buch geschrieben steht, auch wenn es nicht die gleiche Autorität wie der biblische Kanon hat.

Nach Hinweis von Sergej Pauli (s.Kommentare) habe ich mich genauer über das Henochbuch erkundigt und empfehle jedem, diesen Artikel über das Henochbuch durchzulesen. Das Henochbuch ist weder Apokryph noch Deuterokanonisch zu klassifizieren sondern sollte lediglich als Informationsmaterial genutzt werden.

 


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Das „Buch Henoch“ – eine göttlich inspirierte Schrift?


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3 Kommentare zu „Das Buch Henoch als PDF

  1. Ich sehe es auch so. Interessant ist, dass Fragmente einer hebräischen Fassung des Henochbuches auch in Qumran gefunden wurden. Ansonsten haben wir nur die äthiopische Fassung (in der äthiopischen Kirche ist es kanonisch). Auch Tertullian und andere frühe Väter betrachteten das Buch Henoch als authentisch – vor allem aber Judas in seinem Brief tut dies ausdrücklich.

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  2. Hallo, das Zitat von Luther bezieht sich auf Apokryphen. Apokryphen sind meines Erachtens von Pseudoepigraphischen Schriften zu trennen. In Wikipedia fand ich eine gute Zusammenfassung:
    „In den Bibelwissenschaften werden mit Pseudepigraphen jene religiösen Schriften des Judentums bzw. des beginnenden Christentums bezeichnet, die ungefähr zwischen 200 v. und 200 n. Chr. geschrieben wurden. Dabei sind nicht alle im formalen Sinne pseudepigraphisch.[3] Sie werden evangelischerseits von den deuterokanonischen Schriften (so die Bezeichnung katholischer- und orthodoxerseits) bzw. Apokryphen (evangelische Bezeichnung) unterschieden, die in der Septuaginta und Vulgata, aber nicht im hebräischen bzw. evangelischen Bibelkanon erscheinen. Die römisch-katholische Kirche unterscheidet nur zwischen deuterokanonischen und all den andern Schriften, die sie „Apokryphen“ nennen, womit sie auch die Pseudepigraphen bezeichnet.“
    siehe auch:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Pseudepigraphie_(Bibel)#Pseudepigraphen_zum_Alten_Testament“
    M.E. ist das Henochbuch ein Pseudoepigaraph, zumindest in der Überlieferung, die wir haben. Zumindest wäre es hilfreich gewesen, darauf einzugehen.

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