Warum mein Blog „Schwert des Geistes“ heißt…

Ich habe die letzten Tage eine angeregte Diskussion in meinem „About“ geführt, die mich dazu gebracht hat, die Wahl zu dem Namen meines Blogs noch einmal neu zu erklären. „Schwert des Geistes“ hört sich wirklich schwer verdaulich an, deshalb folgt unten eine Begründung. Falls euch etwas unverständlich erscheint oder falsch Ausgelegt ist, schreibt es in die Kommentare!

Das Wort Gottes, die Bibel, benutzt immer wieder bildhafte Ausdrücke um die Bedeutung der Heiligen Schrift zu verdeutlichen. Es wird immer wieder mit Milch, Wasser, Licht, Spiegel, einem Hammer, einem Samenkorn oder auch mit einem Schwert verglichen. Und gerade letzteres habe ich als Namen für meine Seite gewählt:

Et gladium spiritus – Das Schwert des Geistes

Diese drei lateinischen Worte, die schon seit Jahrhunderten durch alte Kirchengemäuer und über endlose Steppen der ganzen Welt gerufen wurden, haben ihren Ursprung in Epheser 6,17:

Und nehmt… das Schwert des Geistes , welches das Wort Gottes ist

Neben der Eigenschaft, dass die Bibel Lebensspendend ist (das Bild dazu ist Wasser, Samenkorn, Milch) hat sie auch eine große Kraft, die es nicht zu verleugnen gilt. Diese Kraft wird gerade durch die Versinnbildlichung des Hammers und des Schwertes verdeutlicht. Wozu das „gladium spiritus“ verwendet werden soll, wird einige Verse vor dem oben zitierten Satz auf folgende Weise beschrieben:

Epheser 6,11-12: Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels; denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen].

Zwei Regeln ergeben sich also durch die Allegorie „Schwert“

  1. Es ist ein geistlicher Kampf, der nicht auf materieller Ebene mit dreidimensionalen Schwertern gekämpft wird.
  2. Das Schwert des Geistes soll zuallererst zur Verteidigung genutzt werden. Dann aber auch zur Zerstörung von ungöttlichen Vernunftschlüssen:

2.Korinther 10,3-5: …so kämpfen wir doch nicht nach Art des Fleisches; denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen,  sodass wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden Gedanken gefangen nehmen zum Gehorsam gegen Christus,

et-gladium-bibelDieser Blog hat das Ziel, das gladium spiritus als groß und herrlich aufzuzeigen und besonders die Kraft, die in Gottes Wort vorhanden ist, jedem Leser deutlich zu machen. Die endlosen Steppen auf denen Menschen umherirren und nach dem Sinn des Lebens suchen soll nicht kraftlos anderen Ideologien oder Religionen überlassen werden. Wir Christen haben eine Kraft zu verkündigen, die fähig ist das Leben jedes Menschen komplett umzukrempeln und ihn zu einem neuen Menschen zu machen. Diese Kraft verkündigen wir. An diese Kraft glauben wir. Denn diese Kraft ist in unserem dreieinigen Gott zu finden.

Matthäus 6,13:  Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.

32 Kommentare zu „Warum mein Blog „Schwert des Geistes“ heißt…

  1. Zu „Das Wort Gottes, die Bibel,…“

    Der Ausdruck „Bibel“ kommt in der Bibel nicht vor. Die Bibel ist kein Buch, es ist eine Buch-Sammlung. Wenn darin vom „Wort Gottes“ die Rede ist, so ist nicht „die Bibel“ gemeint. Immer Kontext beachten bitte.

    „Die Bibel“ ist ein menschliches Konstrukt. Die Christenheit hat sich bis heute nicht darauf verständigt, was „die Bibel“ eigentlich umfasst.

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    1. Der Ausdruck „Bibel“ kommt in der Bibel nicht vor. Die Bibel ist kein Buch, es ist eine Buch-Sammlung.

      Richtig. Es wird aber immer wieder in Gattungen gesprochen: Das Gesetz, Die Schriften, Die Propheten, Evangelien, Briefe des Paulus. Immer wieder ist ein Bezug der einzelnen Bücher untereinander zu finden

      Wenn darin vom „Wort Gottes“ die Rede ist, so ist nicht „die Bibel“ gemeint. Immer Kontext beachten bitte.

      Auch richtig. Das Wort Gottes bedeutet im Kontext oft eine direkt offenbarte Botschaft von Gott durch einen Propheten/ Prediger/ Evangelisten an Menschen. ist Kontextabhängig. Und wie ich hier das „Wort Gottes, die Bibel“ verwende? Immer den Kontext beachten 🙂

      „Die Bibel“ ist ein menschliches Konstrukt

      Falsch.

      Die Christenheit hat sich bis heute nicht darauf verständigt, was „die Bibel“ eigentlich umfasst.

      Ignatius: Brief an die Magnesier 13,1 Über die Lehre der Apostel
      Clemens von Rom in 1.Clem. 7,2 und 42,1-2 Über die Evangelien und der Lehre
      Didache 8,2 erkennt die göttliche Autorität der Aussage in den Evangelien an.
      Ignatius an die Römer 5,3 über die Autorität der Apostelbriefe
      Justin der Märtyrer Apol. 1,67,3 über die Gleichwertigkeit der Erinnerungen der Apostel mit dem Alten Testament
      Und dann später die letztendliche Fassung erwähnt von Origenes und schriftliche fixierung des Kanons durch Athanasisus.

      Aber ich weiß ja nicht, was dein Verständnis von „Christenheit“ ist. Zählt Marcion dazu? Semmler? Bultman?

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      1. Ich bin nicht sicher, was dein Verständnis von „Bibel“ ist. Entspricht das älteste vollständige Manuskript „der Bibel“ der Codex Sinaiticus deiner modernen Übersetzung, die du als „Wort Gottes“ bezeichnest?

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      2. Sorry, Korrektur: Entspricht das älteste vollständige Manuskript des NT der Codex Sinaiticus deiner modernen Übersetzung, die du als „Wort Gottes“ bezeichnest?

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      3. Es gibt 25 000 schriftliche Manuskripte des Neuen Testamentes. Es wäre also fahrlässig, sich nur auf ein Manuskript zu verlassen. Weil wir heute nicht die Originalschriften der Apostel und Evangelisten haben, müssen wir sie aus den 25 000 Manuskripten rekonstruieren. Das Ziel ist dabei, so genau wie möglich die ursprüngliche, erstinspiererte Niederschrift zu formulieren.

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      4. Ca. 5700 Manuskriptfunde in griechisch, die ältesten davon nur als Fragmente. Das älteste VOLLSTÄNDIGE Manuskript des NT ist der Codex Sinaiticus.

        Leider enthält das älteste VOLLSTÄNDIGE Manuskript des NT zwei zusätzliche nicht-kanonische Bücher mehr (!!!) als dein heutiges „Wort Gottes“.

        Ziehst du vor das zu ignorieren? Deine Sache. Scheint aber als wäre die fehlerfreie unveränderte Überlieferung des „Wort Gottes“ nicht mehr so wichtig, wenn unwiderlegbare Beweise dagegen vorgelegt werden?

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      5. Warum brichst du alles auf ein Manuskript herab? Ich bin kein Bibelforscher, der sich mit allen Manuskripten auskennt und dir eine fachlich fundierte Antwort geben kann. Aber eines kann ich dir sagen: Mit der Masse an Schriftstücken, die wir Christen haben, können wir sehr wohl die ursprüngliche Fassung der Bibel rekonstruieren. Und das, worin es vielleicht noch uneinigkeiten gibt, verändert die Grundlehre der Heiligen Schrift nicht: Dass jeder Mensch ein Sünder ist und die rechtfertigende Gnade durch Jesus Christus brauch.

        Noch dazu, warum es einige Manuskripte gibt, die der Mehrheit der anderen widersprechen: Sehr bald gab es im Christentum sektiererische Strömungen (Gnostiker, Marcion) die sich eine eigene Bibel bauten. Wenn nun heute uns solch ein Manuskript in die Hände fällt, ist wichtig zu unterscheiden, aus welchen Kreisen es stammt. An den Versen z.B. die absichtlich herausgestrichen oder umgedeutet wurden, kann man sehen, welcher Strömung dieses Manuskript entstammt. Petrus wusste schon davon: 2.Pet. 3,16: „…was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.“

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      6. Der Codex Sinaiticus stammt aus der Mitte des 4. Jahrhunderts. Mehr wie drei Jahrhunderte liegen zwischen dem Sinaiticus und den Autographen. Die Bibel wurde VOR dem Sinaiticus in andere Sprachen übersetzt. Eine Übersetzung ist die alt-lateinische Übersetzung, die zweihundert Jahre älter ist wie der Sinaiticus. Diese alt-lateinische Übersetzung zeigt zum Beispiel, dass der Codex Sinaiticus aus einer Zeit stammt, in der die Arianer große Anstrengungen unternahmen, die Handschriften so zu verfälschen, dass sie ihre arianischen Irrlehren unterstützen. Dementsprechend ist der Sinaiticus aus dem 4. Jahrhundert nicht das Maß der Dinge. In einer Abhandlung über das Comma Johanneum kann man einiges über den Fehlschluss des Sinaiticus »älter ist besser« lesen:

        https://reformiert1689.wordpress.com/2016/08/08/die-verteidigung-des-comma-johanneum/

        Der Kanon des NT zum Beispiel war im 2. Jahrhundert festgelegt. Der Sinaiticus kann also nicht besser sein, als die Schriften, die nochmal zwei Jahrhunderte älter sind. Zumal Apokryphen und Pseudoschriften wissentlich von Sekten stammte.

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      7. „Warum brichst du alles auf ein Manuskript herab?“

        Weil deine Position der unveränderlichen absoluten Wahrheit dadurch widerlegt wird. Die beiden zusätzlichen Bücher im Codex Sinaiticus vertreten eine andere Christologie als die, die sich in einem langwierigen, konflikt- und blutreichen historischen Prozess durchgesetzt hat. Und von dem du heute eine extreme Minderheitenposition verteidigst. Dein „Wort Gottes“ fiel nicht vom Himmel und dein Verständnis ist nicht das einzig wahre.

        Und das schon seit Anbeginn des „Christentums“. Eigentlich sollte man von Christentümern sprechen. Das entspricht der Realität.

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      8. „2.Pet. 3,16: „…was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.“

        Der zweite Petrusbrief ist ebenfalls eine späte Pseudepigrafie, So viel solltest du schon wissen.

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      9. reformiert1689

        Fakt: Der CS ist die älteste vollständig erhaltene Abschrift des Neuen Testaments.
        Der CS enthält zwei zusätzliche nicht-kanonische Bücher.

        „Die Bibel wurde VOR dem Sinaiticus in andere Sprachen übersetzt. Eine Übersetzung ist die alt-lateinische Übersetzung, die zweihundert Jahre älter ist wie der Sinaiticus.“ Bestenfalls Teile „der Bibel“ würde ich sagen. Belege? Manuskriptfunde? Ältestes vollständiges Manuskript der alt-lateinischen Übersetzung“?

        „Der Kanon des NT zum Beispiel war im 2. Jahrhundert festgelegt.“ Falsch.

        „Weder der jüdische noch der christliche „Kanon“ war und ist eine eindeutige Größe.“ Zitat Bibelwissenschaft.de

        Fakt: Die „Christenheit“ hat sich bis heute nicht darauf geeinigt, was „die Bibel“ eigentlich umfasst.
        Nur ein Beispiel: So beziehen sich Äthiopisch-orthodoxe Christen mit dem Ausdruck „81 Bücher“ auf ihre Bibel. Dabei bleibt aber die Art und Weise, mit welchen Büchern diese Zahl erreicht werden soll, unklar. Die Kanonlisten variieren.

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  2. Mit Muslime zu debattieren ist schwierig, da bekannt ist, dass sie keineswegs an der Wahrheit interessiert sind und bewusst Unwahrheiten zur Grundlage für ihre Behauptungen machen. Wenn du etwas über die Entstehung der Bibel und ihre Kanonisierung erfahren möchtest, befasse dich einmal mit Willem J.J. Glashouwers Abhandlung über die Entstehung der Bibel. Deine Debatte um Manuskripte führt leider zu nichts, da du als Muslim ihre Autorität und Inspiration ja ablehnen musst.

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    1. Ein ad hominem ist kein Argument. Zirkelschlüsse auch nicht.

      Im übrigen betrachte ich deine Aussage

      “ da bekannt ist, dass sie keineswegs an der Wahrheit interessiert sind und bewusst Unwahrheiten zur Grundlage für ihre Behauptungen machen.“

      als Unverschämtheit und arrogante, rassistische Beleidigung. Unglaublich.

      Es steht dir frei meine sachlichen Aussagen zu widerlegen. Im übrigen empfehle ich dir und jedem interessierten Leser das wissenschaftliche Portal der deutschen Bibelgesellschaft „Bibelwissenschaft.de“.

      Ich hoffe du gehst in deiner Verzweiflung nicht so weit, ihnen auch zu unterstellen, sie seien „keineswegs an der Wahrheit interessiert und machten bewusst Unwahrheiten zur Grundlage für ihre Behauptungen.“

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      1. https://reformiert1689.wordpress.com/2017/02/24/luege-verdrehung-manipulation-gaengige-hilfsmittel-unter-muslime/

        Ich habe schon einige Debatten mit Muslime geführt und rede nicht von irgendwo her. In dem Artikel wird deutlich gezeigt, was ich damit meine. Wären Muslime wirklich ehrlich, so würden sie ihre Veröffentlichungen anpassen müssen. Aber das tun sie nicht. Auch wenn sie der Lüge überführt werden, halten sie dennoch daran fest – Taqqiya ermöglicht es ihnen ja. Wärest du an der Wahrheit wirklich interessiert, lies den Artikel und weise deine muslimischen Kollegen freundlich darauf hin, dass sie ihre Argumente abrogieren müssen.

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      2. Ein roter Hering ist kein Argument.

        Wie gesagt es steht dir frei meine sachlichen Aussagen (nicht nur meine, ich habe die entsprechenden Quellen benannt) bzgl. Codex Sinaiticus und des biblischen Kanons zu widerlegen.

        Eine pauschal diffamierende Diskussion über generell „unehrliche Muslime“ lostreten zu wollen ist unterste Schublade.

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  3. @ Sachariy Mark

    „Aber eines kann ich dir sagen: Mit der Masse an Schriftstücken, die wir Christen haben, können wir sehr wohl die ursprüngliche Fassung der Bibel rekonstruieren.“

    Ich empfehle dir diesen kurzen Artikel des Oxford University Press Blog – Oxford University Press’s Academic Insights for the Thinking World:

    „Seven common misconceptions about the Hebrew Bible“

    https://blog.oup.com/2014/11/seven-common-misconceptions-hebrew-bible/

    Zitat:

    „2. We know what the original text of the Bible is.
    Like all texts transmitted in antiquity, the Bible in its earliest stages of transmission was fluid. Scribes changed books that became part of the Bible accidentally and on purpose; this is now clear from evidence of the Dead Sea Scrolls.“

    Oder möchtest du Oxford University Press auch unterstellen „dass sie keineswegs an der Wahrheit interessiert sind und bewusst Unwahrheiten zur Grundlage für ihre Behauptungen machen“?

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    1. Immer mit der Ruhe, eins nach dem andern. Ich habe aufgedeckt, wie Muslime lügen. Glaube mir, es gibt auch unter Bibelgesellschaften Lügner, die es darauf abgesehen haben, der Gottheit des Christus entgegenzuwirken. Bleiben wir also kurz bei den Lügen des Islams? Wenn wir damit durch sind und du zugeben musst, dass Muslime bewusst lügen können, um den Islam zu fördern, befasse ich mich gern mit dem nächsten Schritt.

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      1. Ein roter Hering ist kein Argument.

        Wie gesagt es steht dir frei meine sachlichen Aussagen (nicht nur meine, ich habe die entsprechenden Quellen benannt) bzgl. Codex Sinaiticus und des biblischen Kanons zu widerlegen.

        Eine pauschal diffamierende Diskussion über generell „unehrliche Muslime“ lostreten zu wollen ist unterste Schublade.

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      2. Wie gesagt, eins nach dem andern. Unterste Schublade ist für mich, wenn man nachweislich lügt, und dennoch so tut, als würde man die Wahrheit sagen. Sich mit dem Codex Sinaiticus und den Manuskripten zu beschäftigen, setzt einiges an Aufwand voraus, daher kann dir keiner in aller Kürze darauf antworten. Aber die Dinge, auf die ich den Finger gelegt hab in meinem Artikel, dazu genügt nur wenig Aufwand. Also, möchtest du zu dem Thema, dass Muslime nachweislich bewusst lügen, etwas hinzufügen?

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    2. Nein, auf deinen lächerlichen roten Hering, der darüber Hinaus ein Argumentum ad hominem darstellt, gehe ich nicht ein.

      Selbst wenn Muslime generell Lügner wären (hast du heute schon deine Medikamente genommen, Entschuldigung?) wäre dies irrelevant bezüglich der vorliegende Belege, dass die „Bibel“ ein menschliches Konstrukt ist.

      Die vorgebrachten Argumente sind ja keine „muslimischen“, sondern belegte Fakten, die jeder nachprüfen kann.

      Also kannst du zur Liste deiner argumentativen Fehlleistungen noch ein „Strohmann“ Argument hinzufügen.

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  4. @reformiert1689

    „Die Bibel wurde VOR dem Sinaiticus in andere Sprachen übersetzt. Eine Übersetzung ist die alt-lateinische Übersetzung, die zweihundert Jahre älter ist wie der Sinaiticus.“

    Würdest du das bitte belegen? Manuskriptfunde? Welches ist das älteste vollständiges Manuskript der alt-lateinischen Übersetzung?

    Willst du leugnen, dass

    1. Der CS die älteste vollständig erhaltene Abschrift des Neuen Testaments ist.
    2. Der CS enthält zwei zusätzliche nicht-kanonische Bücher.

    ??

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  5. Das ist das letzte Mal, dass ich dir sage, dass wir die Sache langsam und in Ruhe angehen. Du kannst mir gerne deine Behauptung in Bezug auf den Codex Sinaiticus nennen und ich werde darauf eingehen, nachdem du mir gezeigt hast, dass du dich als Muslim für Wahrheit und gegen die Küge einsetzt, wenn du die Wahrheit erkannt hast und die Lügen deiner Kollegen anprangerst.

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    1. Wer glaubst du das du bist? Rührt deine Arroganz von der „Inhabitation“ des heiligen Geistes oder war deine Bekehrung doch nicht erfolgreich? Entschuldigung, mir liegt nichts daran persönlich zu werden, aber du bestätigst mir meine leidvolle Erfahrung mit „wiedergeborerenen“ „Bibeltreuen“.

      Können wir zum Thema zurückkehren?

      Die Frage war:
      Entspricht das älteste vollständige Manuskript des NT der Codex Sinaiticus deiner modernen Übersetzung, die du als „Wort Gottes“ bezeichnest?

      Bist du fähig diese einfache Frage mit ja oder nein zu beantworten?

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      1. Nein, ich bin nicht fähig auf diese Frage zu antworten. Mich wundert, dass du es kannst? Ich bin kein Bibelkritiker und arbeite selber nicht in einem Institut, dass Manuskripte archiviert und auswertet. Das Christentum des 1. und 2. Jahrhunderts kann dir diese Frage besser beantworten. Wenn du also Kirchenväter »vor« dem CS anschaust, und ihre Bibelzitate, dann erkennst du, dass der CS nicht die Fassung ist, die ein für allemal den Christen überliefert wurde. Aus diesem Grund sammeln wir heute Manuskripte und ordnen sie. Und wenn Apokryphen und Pseudoepigraphen erst jahrhunderte NACH dem 1.&2. Jahrhundert auftauchten, dann beweist der CS (wenn er welche davon enthält) aus dem 4. Jahrhundert nicht, dann entspricht der CS nicht dem, was wir als Wort Gottes bezeichnen.

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      2. „.. dass der CS nicht die Fassung ist, die ein für allemal den Christen überliefert wurde.“

        Das ist der Punkt. Es gibt KEINE Fassung, die ein für allemal den Christen überliefert wurde.

        Das ist Wunschdenken, Teil eurer Phantastereien über „das Wort Gottes“. Sorry, dass ich es so ausdrücken muss, aber ich will dass ihr das versteht.

        Nochmal:

        „Like all texts transmitted in antiquity, the Bible in its earliest stages of transmission was FLUID. Scribes CHANGED books that became part of the Bible accidentally and on PURPOSE; this is now CLEAR FROM EVIDENCE of the Dead Sea Scrolls.“

        Quelle:
        https://blog.oup.com/2014/11/seven-common-misconceptions-hebrew-bible/

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  6. Ungeachtet der geringen Abweichungen, die alle Manuskripte innerhalb des Kanons aufweisen, können wir dennoch sagen, dass wir Gottes Wort haben, denn die christlichen Lehren der Schrift werden nicht angetastet. Die Anweichungen, die zum Teil der menschlichen Ungenauigkeit beim Kopieren zu verdanken sind, setzen die Autorität der Schrift nicht herab. Und wenn du mal eine Bibel liest, die größtenteils den CS als Grundlage hat, und eine Bibel, die den Mehrheitstext zur Grundlage hat, dann lehren beide Bibeln das gleiche und widersprechen einander nicht. Deswegen verstehe ich den Punkt nicht, auf dem du herumreitest.

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    1. Danke für die Einsicht, dass es keine Fassung gibt, die ein für allemal den Christen überliefert wurde.

      Und eine Bibel, die den „Hirt des Hermas“ enthält, ist eine andere Bibel, die dieses Buch nicht enthält. Diese Bibeln lehren nicht das gleiche.

      Da der „Hirt des Hermas“ eine andere Christologie lehrt, als jene, die du als „absolut wahr“ dem „Wort Gottes“ zu entnehmen müssen glaubst.

      Ich hoffe du verstehst.

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      1. Meine Aussage, dass die Manuskripte dem Wort Gottes entsprechen, bezieht sich allein auf die 66 kanonischen Bücher, wie sie in unseren Bibel wiedergegeben werden. Es gibt keine Bibel mit Pseudoepigraphen – dank der Arbeit von Menschen, die sich mit den Manuskripten auskennen. Außerdem beruft sich auch KEIN bibeltreuer christlicher Gelehrter auf Pseudoepigraphen. Beim Neuen Testament ist das recht einfach, da mit der Offenbarung (ca. 99 n.Chr.) der neutestamentliche Kanon geschlossen wurde. Alle »danach« aufkommenden Briefe und Evangelien wurden von der Kirche demnach abgelehnt um als kanonische Schrift zu gelten. Aus diesem Grund liegt uns die Schrift aufgrund interner und externer Beweise als 39 Bücher AT und 27 Bücher NT vor. Daher gibt es keine große Debatte um den Kanon.

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      2. „Es gibt keine Bibel mit Pseudoepigraphen…“

        Da ich dir keine Lügen unterstellen will, gehe ich davon aus, dass du ganz einfach nicht weißt wovon du sprichst

        „Pseudepigraphie im Neuen Testament
        Pseudepigraphische Literaturproduktion betrifft große Teile des Neuen Testaments. Pseudonyme bzw. anonyme Werke sind keine Ausnahmen, sondern DIE REGEL. Nur die orthonymen Paulusbriefe und eventuell die Johannesapokalypse gelten als echt; alle anderen Schriften bewegen sich zwischen anonymen und pseudonymen Verfasserfiktionen.“

        „Weder der jüdische noch der christliche „Kanon“ war und ist eine eindeutige Größe.
        Deshalb hat sich das wissenschaftliche Interesse an dem Prozess der Kanonisierung als einem äußerst komplexen Vorgang in jüngster Zeit verstärkt.“

        Quelle: Bibelwissenschaft.de Das wissenschaftliche Bibelportal der deutschen Bibelgesellschaft.

        Ich denke selbst du bist in den wenigen klaren Momenten die dir geschenkt werden noch fähig, das als „Arbeit von Menschen, die sich mit den Manuskripten auskennen“ anzuerkennen.

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